Ich musste heute wieder einmal mit mkisofs ein ISO File eines Verzeichnisses unter Linux erstellen. Dabei stand ich mal wieder vor dem Problem, das es Dateien aus einem ehemaligen Samba - Share eines Samba Servers waren, dessen Zeichensatz nicht explizit gesetzt war, wodurch der Windows Zeichensatz cp850 verwendet wird. Dieses sieht unter linux nicht nur "ganz toll" aus, nein: Programme wie mkisofs können daher auch solche Dateien nicht wirklich gut verarbeiten.

Ich hatte wie der Autor des Blogeintrages, durch welchen ich letztendlich mal wieder fündig wurde, das Problem das ich das Programm convmv kannte, damit auch schonmal gearbeitet hatte, ich mir den Namen jedoch nicht wirklich gut einprägen konnte.

Unter openSuSe 10.3 heisst das RPM auch einfach convmv.

Um nun Dateien eines Samba - Shares gescheit umzubenennen, gibt man convmv folgende Parameter mit:

convmv -f cp850 -t utf-8 --notest -r ordner

Mit -f wird der aktuelle Zeichensatz angegeben.

-t definiert den Ziel-Zeichensatz.

-r führt das ganze Programm rekursiv auf das ganze Verzeichniss aus und

--notest sorgt dafür, das die Dateien effektiv umbenannt werden.

Achtung:

Wer sich über das Ergebniss nicht ganz sicher ist, der sollte die Option --notest zunächst mal weglassen. Dann Zeigt das Programm nur an was es tun würde.

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