Heute hat sich mal wieder gezeigt wie vergesslich ich bin und das so ein Tagebuch wie dieses mehr als nötig ist!

Eben hat mich Sascha "Keule" Styner angerufen - ein alter Bundeswehrkollege. Er hatte mich vor ein paar Wochen schon zu seinem Geburtstag eingeladen. Dieser ist am Donnerstag (16.2.) und wird am Samstag (18.2.) bei ihm zuhause gefeiert. Ich denke zwar, das ich da ziemlich fehl am Platz bin, aber ich hatte ihm zugesagt. Ausserdem würde ich den gerne mal wiedersehen. Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen, das er mich nur noch mit ca. 25 kg weniger kennt. Denke mal, da werde ich den einen oder anderen blöden Spruch für kassieren.

Ein Geschenk brauche ich ja dann auch. Habe keine Ahnung was das sein soll. Ich war noch nie gut im Geschenke kaufen.

Ausserdem ist noch erwähnenwert, das meine Mutter heute nach ziemlich langer Pause mal wieder richtig nervt. Ich wusste schon, warum ich ihr bisher nicht gesagt hatte, das ich nicht übernommen werde..

Das sie mir nun täglich mit Weisheiten, die ohnehin einem 3.-Klässler bewusst sind, auf den Geist geht "Maaarc: Du musst langsam ehrlich mal was gutes zum Anziehen kaufen, wenn Du dann bald Deine Vorstellungsgespräche hast!" und "Maaarc: Hast Du denn die beiden Adressen die ich Dir aus der Zeitung ausgeschnitten habe schon angeschrieben??" . Das wäre ja noch zu ertragen; ausserdem hat sie ja recht mit dem was sie sagt, nur ist mir das selbst nur zu gut jede Stunde des Tages bewusst. Da brauche ich nicht auch noch ihre Blockwartartige Kontrolle. Wenn ich nicht wüsste, das sie es nur gut meint, und dieses gut Gewollte aufgrund von Persönlichkeitsmängeln nur nicht richtig umsetzen kann, würde ich mir das wohl auch nicht so gefallen lassen.

Aber was sie sich heute wieder erlaubt hat ist mal wieder typisch Regina: Nicht nur, das sie meinen Vater angerufen hat und diesen dazu drängen wollte, das er die Kosten für meine Bewerbungs-Gaderobe übernimmt. Sie muss ihn am Telefon wieder dermassen beleidigend behandelt haben, das dieser dieser gezwungen war ihr entsprechend Kontra zu geben. Daraufhin hat sie (mal wieder) den Hörer einfach aufgelegt.

Zwar habe ich dieses Gespräch nicht mitbekommen, aber ich kenne meine Mutter inzwischen sehr gut und bin mir ziemlich sicher, das es sich auch dieses Mal wieder genau so zugetragen hat. Auch wenn SIE es natürlich in ihrem Kopf wieder so hindreht, als habe mein Vater sie grundlos zu beschimpfen angefangen.

Da man ja "mit meinem Vater nicht reden kann", wie sie nach dieser Aktion mal wieder behauptet, hat sie mir und meinem Bruder (der damit ja nun mal so überhaupt nichts zu tun hat), einen Brief vorgelegt, welchen sie am PC geschrieben hat und meinem Vater schicken will. Fast unnötig zu erwähnen, das auch dieser Brief mal wieder vor Unrichtigkeit und Beleidigungen nur so tropft. Selbst mir, der sie nun, durch den Abstand, den eine Scheidung mit sich bringt, besser kennt als mein Vater, fällt es mir schwer in diesem Brief eine Bitte zu lesen. Also: Mein Vater wird es sich denken können, aber was sie nun eigentlich von ihm will, geht mal wieder in den Beleidigungen unter.

Ich werde ihn morgen mal anrufen und ihm sagen, das er diesen Brief ungeöffnet in den Eimer werfen soll, da er ohnehin keinerlei Informationsgehalt hat und man sich so einfach nicht behandeln lassen muss.

Ich habe vorhin versucht, meiner Mutter klarzumachen, das sie so mit den Menschen nicht umgehen kann, erst recht nicht, wenn man etwas von denen will! Aber sie hört garnicht zu. Ich glaube nicht, das sie die Worte, die ich sage überhaupt verarbeitet, da auch ihre Antworten, die darauf kommen lediglich solche sind wie "... er war NIE für uns da! ... mir doch egal! ..." usw. Sie merkt auch nicht, wenn man ihr eine Frage stellt. Es kommt dann keine Antwort, sondern nur so eine "Aussagenhülse".

Deswegen habe ich es für heute aufgegeben und gehe schlafen. Soll sie doch machen was sie will. Ist ihr Leben.

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