Windows XP, Vista und 7 Profile kopieren

... ich kann es zwar selbst nicht wirklich glauben, aber ich werde nun tatsächlich einen Artikel über Windows und das kopieren / übertragen von dessen Profilen schreiben! Ich hoffe der Internet Explorer klettert in meinen Zugriffsstatistiken trotzdem nicht auf Platz 1 ;D

Dieser Artikel entstand, weil ich auf der Arbeit gerade einen neuen PDC implementiere und hierfür selber eine Lösung gesucht habe, wie ich die bestehenden Profile (lokal und Domänen-Roaming-Profile) dabei möglichst nahtlos in die neue Domäne übernehmen kann. Besonders tricky hierbei war, das die aktuelle Domäne nicht wirklich fehlerfrei funktioniert und nun ein Wildwuchs aus lokalen Profilen (da nicht jede Anmeldung an der Domäne funktionierte) und Domänenprofilen besteht und wir nun von Roaming Profiles auf lokale Profile wechseln.
... mal ehrlich: Hat _irgendjemand_ schonmal Roaming Profiles benutzt ohne entweder dazu überzugehen den PC nicht mehr abzuschalten oder(/und?) Dateien nur noch ausserhalb der eigentlich zum speichern vorgesehenen Ordner abzulegen? Wenn ja: Ich hoffe er kriegt seine Medizin ;D

Ich habe nun für alle drei aktuellen Windowsversionen (XP, Vista und 7 - Wer noch <=2000 im Unternehmensumfeld einsetzt bekommt hoffentlich psychologische Hilfe und vorallem Prügel ;D ... "Das ist das stabilste Betriebssystem überhaupt - seit 5 Jahren habe ich keine Sicherheitsupdates mehr einspielen müssen!" ... ihr armen, armen irren Kacknoob-Möchtegern-Admins ... ) einen mehr oder weniger einheitlichen Weg gefunden dieses zu realisieren! Vieles basiert auf dieser (englischsprachigen) Anleitung, jedoch bevorzuge ich für meine Zwecke eher eine hybride Variante aus dieser und einer zweiten Methode.
Keine Sorge, das hier wird eine Schritt-für-Schritt - Anleitung und keiner muss sich diese beiden Englischen Artikel durchlesen. Ich erwähne diese hier nur, damit ich mich nicht mit fremden Federn schmücke.

Am Ende dieses Artikels findet Ihr eine chronologische Screenshotreihe, welche diese Anleitung verdeutlichen soll.

Ich gehe im folgenden davon aus, das ein Profil aus einer alten Domäne (MFC2) für einen identischen Account (mr) in einer neuen Domäne (MFC3) bereitgestellt werden soll. Die Screenshots stammen, sofern nicht anders erwähnt, von einem Windows XP. Die Dialoge und die Vorgehensweise ist in den unterschiedlichen Windowsversionen jedoch nahezu identisch. Daher beschreibe ich auch zunächst einmal das grundsätzliche Vorgehen und erwähne hinterher, welcher Punkt unter Vista/7 einer kleine Abweichung bedarf.
Damit man diesem Guide gut folgen kann, sollte man sich die alte und die neue SID des zu migrierenden Accounts notieren, ehe man anfängt. Passiert das ganze von einem Samba-Server auf einen Samba-Server, ist es einfach: Einfach auf beiden DC folgenden Befehl ausführen:

pdbedit -Lv mr | egrep '\^User SID'

Diese Zeichenketten notiert man sich nun und nicht vergessen zu vermerken, welche die alte und welche die neue ist.

Ich gehe davon aus, das der User, dessen Profil migriert werden soll, sich bereits früher am System angemeldet hat und das gecachedte Profil sich somit bereits auf der lokalen Festplatte befindet. Sollte dem nicht so sein, weil der PC z.B. gleich mit erneuert werden soll, oder weil man diesen Guide erstmal "durchspielen" will, sollte man dieses also zunächst tun, damit das Profil auf das System kopiert wird.

Die folgenden Schritte führt man am besten als ein Domänenadmin aus - Mit dem lokalen Admin geht es nicht, da dann die Domänen-SID-Username Mappings nicht zur Verfügung stehen.

NACHTRAG 02.11.2011: Es ist hierbei sehr wichtig, das der folgende Schritt nicht mit dem User gemacht wird, dessen Profil kopiert werden soll! Benutzt hierfür einen anderen; der User, dessen Profil kopiert werden soll, darf währenddessen nicht eingelogged sein.

Zunächst muss das bisherige Profil des Users kopiert werden.
Unter Windows XP navigiert man dazu nach : Systemsteuerung -> System -> Tab: Erweitert -> Benutzerprofile: Einstellungen.
Unter Windows Vista und 7 navigiert man dazu nach : Systemsteuerung -> Benutzerkonten -> Erweiterte Benutzerprofileinstellungen konfigurieren.

Es öffnet sich jeweils ein Fenster namens "Benutzerprofile" mit einer Liste der bestehenden Userprofile. Man wählt hier nun das zu kopierende Profil aus; im Beispiel: MFC2\mr.
... nun würde man gerne auf "Kopieren nach" klicken, richtig? Aber ratet mal: Dieser Weg war Microsoft zu einfach. Also hat man es einfach kurzerhand deaktiviert und verweist stattdessen auf den KB 973289. Damit nicht genug die Funktion zu deaktivieren: Diese Sadisten grauen den nur aus statt zu entfernen, um allen unter die Nase zu reiben "So leicht könnt's sein ...". Aber glücklicherweise kommt uns genau diese Tatsache nun zu gute:

Ich weise an dieser Stelle darauf hin, das mir zwar keine Meldung bekannt ist, das das folgende Verfahren irgendwo einmal zu einem Problem geführt hat. Jedoch handelt es sich nicht um das offizielle Microsoft - Vorgehen und jeder handelt dabei auf eigene Gefahr.
Zunächst läd man das kleine Tool "Windows Enabler" herunter. Es handelt sich dabei um ein kleines Programm, welches nicht installiert werden muss. Dieses tut man schließlich auch. Achtung: Unter Windows 7/Vista bitte unbedingt "Ausführen als Administrator" auswählen. In der Systemleiste neben der Uhr erscheint daraufhin ein kleines, blaues Icon. Klickt man 1x darauf, erscheint "On" darin. Klickt man nun auf die ausgegraute "Kopieren nach" Schaltfläche, wird sie verfügbar -> Verarscht! ;)

Wir klicken nun auf die neu verfügbare "Kopieren nach" - Schaltfläche. In dem sich daraufhin öffnendem Dialog wählen wir als Ziel "Dokumente und Einstellungen\<username>.<neue_domäne>" (im Beispiel: "Dokumente und Einstellungen\mr.MFC3"; unter Vista/7: "Users"- o. "Benutzer"\<username>.<neue_domäne>). Dieser Ordner kann nicht im sich hier öffnendem Dialog angelegt werden, daher dieses bitte zuvor selbst im Explorer tun. Bei großen Profilen kann es sein, das das Fenster eine zeitlang den Eindruck macht es sei abgestürzt; einen Fortschrittsbalken gibt es nicht. Aber das ist glaube ich eine Sache, mit der man in einer eigentlich deaktivierten Funktion ganz gut leben kann ;)

Ist dieses abgeschlossen, bringt man den PC in die neue Domäne und startet neu. Anschließend meldet man sich am besten als Domänenadmin an - Mit dem lokalen Admin geht es nicht, da dann die Domänen-SID-Username Mappings nicht zur Verfügung stehen.
Man klickt den neuen Profilordner nun mit rechts an und wählt "Eigenschaften"; im sich öffnendem Fester wechselt man zum Tab "Sicherheit". Man sieht hier nun mindestens eine SID mit einem weißen Symbol. Diese User entfernt man zunächst, indem man ihn durch einen Klick auswählt und anschließend auf "Entfernen" klickt. Das sind die Useraccounts der alten Domäne, die der neue Domänencontroller natürlich nicht auflösen kann.
Der nächste Schritt besteht nun darin, das man dem neuen User rekursiv Vollzugriff auf diesen Profilordner gewährt. Hierzu klickt man auf "Hinzufügen" und gibt im Feld "Geben Die die zu verwendenden Objektnamen ein" den Usernamen ein (Im Beispiel: mr). Hierbei ist darauf zu achten, das im Feld "Suchpfad" der Name der neuen Domäne angezeigt wird. Nach einem Klick auf "OK" taucht der User in der Rechteliste auf, sofern er in der neuen Domäne gefunden wird.
Man wählt diesen Eintrag nun an und setzt danach im Feld "Berechtigungen für USERNAME" alle Haken auf "Zulassen". Anschließend klickt man auf "Erweitert" und setzt den Haken bei "Berechtigungen für alle untergeordneten Objekte durch die angezeigten Einträge, sofern anwendbar, ersetzen.". Nun bestätigt man alle Dialoge mit "OK". Es kann anschließend zu einer Fehlermeldung kommen, das nicht alles richtig gesetzt werden konnte. Das kann man jedoch in der Regel ignorieren.

Als letzten Schritt muss man eine kleine Anpassung in der Registry vornehmen. Die Datei "NTUSER.dat" im neuen Profil hat nun zwar bereits die passenden Berechtigungen für den neuen User, jedoch hat diese Datei in sich auch nocheinmal eine Berechtigungsstruktur, die wir nun setzen.
Hierzu öffnet man zunächst den Registrierungs-Editor ("regedit" eingeben unter Start->Ausführen) und wählt den Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE" durch anklicken aus. Anschließend klickt man auf "Datei" und wählt "Struktur laden ..." aus. Man navigiert nun in den neuen Profilordner. Hierin befindet sich eine Datei namens "NTUSER.dat". Es kann sein, das sie garnicht oder ohne ".dat" angezeigt wird. Das kommt darauf an, ob man in Windows die Anzeige von bekannten Dateiendungen und Systemdateien aktiviert hat, oder nicht. Wie auch immer: Diese Datei muss nun ausgewählt werden. Anschließend wird man aufgefordert, sich einen temporären Namen für diese Struktur auszudenken. Das Originaltutorial empfiehlt hier "chickenfucker" - tatsächlich sind der Phantasie hier jedoch keine Grenzen gesetzt und hat keinerlei Auswirkungen, da es nur temporär benutzt wird ;)
Die geladene Struktur wird nun mit dem soeben vergebenem Namen unter  "HKEY_LOCAL_MACHINE" eingebunden. Man öffnet nun mit einem Rechtsklick auf diesen Namen das Kontextmenü und wählt "Berechtigungen...". Es öffnet sich nun derselbe Dialog wie wir ihn schon vom setzen der Berechtigungen auf den neuen Profilordner her kennen. Man setzt nun einfach dieselben Rechte erneut und entfernt die Alt-Domain SIDs. Auch hier kann man den Hinweis, das einige Teile nicht gesetzt werden konnten, ignorieren.
Achtung! Der folgende Schritt ist sehr wichtig: Ist das ganze durchgelaufen, klickt man erneut auf "Datei" und wählt "Struktur entfernen ...".

Das war's! Meldet sich nun der User an, für den wir auf diesem Wege das Profil vorbereitet haben, sollte er genau dieselben Einstellungen vorfinden, wie er sie auch in der alten Domäne hatte; inklusive Hintergrundbild und sogar Anordnung der Desktop-Symbole ;)
Sollte das nicht der Fall sein, könnte es daran liegen, das Windows einen anderen Ordner für das Profil gewählt hat als wir es gedacht haben. In freier Wildbahn ist mir so z.B. schon "user.domäne.000" begegnet.
In diesem Fall meldet man sich als Admin an (dieses Mal kann es ruhig der lokale Admin sein); es muss aber unbedingt ein anderer User sein als der, dessen Profil man umbiegt! Diesen meldet man vor dem folgendem Schritt ab.
Man startet nun erneut den Registrierungs-Editor ("regedit" eingeben unter Start->Ausführen) und navigiert zur Struktur "HKEY_LOCAL_Machine\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList". Darin befinden sich eine Menge Unterschlüssel, beginnend mit "S-1-5-21-". Diese Namen stehen für SIDs, daher brauchen wir nun die Liste der SIDs vom neuen Domänencontroller, die man zu Beginn dieses Artikels auslesen sollte. Sucht nach dem Schlüssel, der 1:1 identisch mit der SID des Users auf dem Domänencontroller ist und klickt darauf. Darin befindet sich unter anderem ein REG_EXPAND_SZ mit dem Pfad zum zu verwendendem Domänenprofilcache als Wert. Dieser Wert kann einfach auf den richtigen Profilordner geändert werden.
Nach einem Neustart sollte schließlich das richtige Profil geladen werden.

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Meine aktuellen Bemühungen in Sachen IT

Ich komme zur Zeit nicht wirklich zum bloggen. Zum einen passiert (für den Rest der Welt) nur uninteressanter Scheiss bei mir. Privat geht es zwar gerade hoch her - aber "Mann" wird ja auch erwachsen. Bedeutet: Ich werde in Zukunft etwas weniger private Details hier posten. Was geht es Google und Co. an, das ich ... was weiss ich: Gerade lieber Gemüse esse als Pizza, viel oder wenig Sport treibe, oder mein Schiss gerade eher einem Fragezeichen oder einem Hakenkreuz ähnelt? Genau: Garnichts ! :)

Vielmehr wende ich mich gerade wieder verstärkt dem Know-How meines ewigen Steckenpferdes rund um den PC und verstärkt Linux und verwandten Techniken zu.
Was sind "verwandte Linuxtechniken"? Ich würde, nach jüngsten Erfahrungen, sagen: Alles, was zukunftsweisend  und in irgendeiner Weise kreativ ist und mit IT zu tun hat ist heutzutage eine verwandte Linuxtechnik.

Ich möchte an dieser Stelle gerne zwei Beispiele aus meiner aktuellen Arbeitswoche heranziehen:

1) PHP

Wie alt ist PHP inzwischen? Ich meine nicht so direkt die Sprache, sondern vielmehr: Wie lange ist PHP denn inzwischen bitte die Programmiersprache im Internet und der modernen IT? Ich komme zwar noch aus der "Windows for Workgroups" - Ära, aber selbst mir fällt es schwer, mich heute noch an eine Zeit ohne dynamische Webseiten, wo man schlichtweg der King war, wenn man ein DataBecker HTML4 Buch grob angelesen hatte, zurück zu erinnern. Inzwischen wird wohl keiner, der sich ernsthaft mit Webseiten und Trends im Web auseinander setzt bestreiten, das ohne PHP und die unaufhaltsame Verbreitung von OpenSource-Giganten wie Apache HTTPd und Linux das Web heute ein anderes (und ich behaupte: Schlechteres!) Web wäre. Schaut Euch nur mal die Alternativen an: ISS, Windows Server, Microsoft Silverlight, ... wer will denn auch nur eines davon haben bitte?? Das finden ausschließlich solche Idioten gut, die kognitiv nicht in der Lage sind Lizenzbedingungen zu lesen und zu verstehen. Da fallen "Argumente" wie

"das kostet doch sooo viel Geld, da wollen Sie mir doch wohl nicht erzählen, das diese kostenlose Freeware legal dasselbe leistet!?"

Ich werde das nie vergessen: Dieser Satz fiel in meiner Berufsausbildung wirklich! Und zwar von meinem damaligen, technischen Ausbildungsbetreuer bei Computacenter. "Freeware". Das muss man sich mal vorstellen ... OpenSource und GPL - völlige Fremdworte.
Ich fürchte diese geistige Haltung ist nach wie vor weit verbreitet - zum Glück sterben diese Idioten aber immer mehr aus. Das ganze kann, in meinen Augen, garnicht schnell genug gehen.

Wie auch immer: Ich wollte heute für ein Plugin für Eclipse auf einer Windowsmaschine PHP 5.3.x installieren. Fertig - das ist die vollständige Anforderung! Zunächst einmal muss man dabei, meiner Meinung nach, den simplen Weg dahin nachvollziehen. Ich lade ausdrücklich jeden Leser ein, den folgenden Weg nachzuvollziehen: Ladet Euch alleine mal ein PHP 5.3 für Windows herunter.
Man geht zunächst auf die Homepage von PHP unter www.php.net . Hier findet man sofort den Link "download" oben auf der Homepage. Dann kann man sich primär PHP 5.3 oder die ältere, abgekündigte Version 5.2 herunterladen. Die primäre Wahl stellt sich hier in einem GZip oder BZip2 Archiv dar - ohne Diskussion: Sourcecode geht hier ab! ... als dritte Option wird nun auch noch eine fast abseits stehende Option angeboten: "For the Windows binaries and installer, see http://windows.php.net/download/.". Wirkt ein wenig wie "Ach ja, wir haben da auch noch ein behindertes Kind ..." im Kinderheim.
Aber - wenn der ganze Kram, egal wie uninovativ diese statisch gelinkte Binär-Scheisse auch sein mag, dann wenigstens funktionieren würde. TUT ES ABER NICHT!!! Macht Euch mal den Spass: Ladet den PHP Installer für Windows herunter, startet nur die php.exe - was passiert? Der Mist stürzt ab, weil ihm DLL Dateien fehlen! Man darf nun wiederum hoffend, das diese Projekte DLLs anbieten, diese ganzen Abhängigkeiten erstmal erfüllen, bis mein eine lauffähige PHP Installation zu Wege bringt.

Mal ehrlich: Fühlt sich das an wie das Jahr 2011? DIE Top-Webtechnik, nicht nativ verfügbar. Wie kann jemand, der ernstzunehmend PHP entwickelt, heute zutage noch Windows einsetzen?
Es gibt, als PHP Entwickler-Workstation, heutzutage kein einziges Argument mehr für Windows!!!!!!! Beweißt mir gerne das Gegenteil!

2) Samba

Warum gibt es Samba? Nur, weil diese ganzen alteingesessenen (böse Zungen würden sagen: festgefahrenen) Anwender weiterhin auf ihrem "Ich bin zwar zu faul mich in etwas anderes als Windows einzuarbeiten und selbst da zu blöd für Admin-Rechte, will aber trotzdem auf alles und jeden Zugriff haben" - Standpunkten bestehen! 90% meines aktuellen Rechte-Chaos-Alltages gehen aktuell dafür drauf, Probleme zu beheben, die es nicht geben würde, wenn Microsoft langsam mal im Jahre 2011 ankommen und sich dem Markttrend gemäß entwickeln würde! Die Jungs kriegen es sogar hin, mit Ihrem Officepaket Dateien über Samba Rechte zu verpassen, die eigentlich unmöglich sind. Stichwort: "Ich möchte gerne, das ich auf die Datei, die ich gerade abspeichere, weder Lese- noch Schreibrechte habe".

Ich migriere gerade den aktuellen Samba-PDC in unserer Firma von Version 2.5.x auf 3.5.8 . Die Userdaten migrieren: Kein Problem! Reines Datei-kopieren. Was passiert aber, sobald sich ein User unter einem Windows ab Vista (getestet: Windows Vista, 7, Server 2008 R2) anmeldet? Sofortige Wiederabmeldung, ohne Fehlermeldung. Super!!

Ich sage Euch: Wenn Spiele und Branchenriesen wie Adobe Photoshop / Dreamweaver sauber unter Linux laufen würden, hätte ich diesen Krampf schon vor Jahren auch privat von meiner Hardware verbannt :P

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Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung unter Windows Vista und 7 abstellen

Die Benutzerkontensteuerung, auch als "User Account Control" (UAC) bekannt, ist eine Technik und Sicherheitsinfrastruktur, die seit Windows Vista von Microsoft verwendet wird, um die Sicherheit des Betriebssystems zu erhöhen. Meistens äußert sich dieses dadurch, das man das hier aufgeführte Fenster angezeigt bekommt, sobald man ein Programm starten möchte:

[caption id="attachment_542" align="alignleft" width="150" caption="UAC Warnhinweis beim starten des Firefox Webbrowsers"]UAC
Warnhinweis beim starten des Firefox
Webbrowsers{.size-thumbnail .wp-image-542 width="150" height="91"}[/caption]

Ich hatte bei mir den Fall, das seitdem ich Windows 7 einsetze, der Firefox immer mit diesem Fenster startete. Kein Weltuntergang, aber allemal nervig. Abstellen, bzw. die UAC - Stufe senken wollte ich jedoch nicht. An sich finde ich das eine nicht unbedingt verkehrte Funktion. Gerade in diesem Fall, wie sich gleich zeigen wird.

Ich hatte bis eben keine Ahnung, wieso dieses Fenster immer und immer wieder kam. Es gibt ja auch keinen Hacken, mit dem man ein bestimmtes Programm von diesem Test ausnehmen kann oder ähnliches.
Jetzt weiß ich aber, wie man das ganze loswird! Der Firefox installiert sich scheinbar mit der Voreinstellung immer mit administrativen Rechten gestartet zu werden. Ein Verhalten, das eigentlich gerade bei Browsern aus Sicherheitssicht nicht gerade wünschenwert ist. Man wird dieses Fenster mit ein paar kleinen Klicks ganz einfach los:

  1. Rechtsklick auf die Firefox - Verknüpfung oder die ausführbare Datei des Firefox im Installationsordner.
  2. Eigenschaften anklicken.
  3. Zum Reiter Kompatibilität wechseln.
  4. Ganz unten findet man den Bereich Berechtigungsstufe. Der Haken bei Programm als Administrator ausführen muss entfernt werden. Sollte dieser Bereich ausgegraut dargestellt werden und somit nicht verfügbar sein, kann man auf den darunterliegenden Button Einstellungen für alle Benutzer ändern klicken. Es öffnet sich nun erneut ein Dialogfeld, in dem das Feld Programm als Administrator ausführen verfügbar sein sollte. [caption id="attachment_543" align="alignright" width="106" caption="Kompatibilitäts-einstellungen unter Windows 7"]Kompatibilitätseinstellungen unter Windows
    7{.size-thumbnail .wp-image-543 width="106" height="150"}[/caption]
  5. Schließt man die Dialogfelder mit einem Klick auf OK sollte die UAC Meldung nicht mehr erscheinen.

Gerade bei Browsern sollte man nicht dauerhaft mit administrativen Rechten arbeiten. Dieses macht es den Betreibern von Malware-Sites nur noch einfacher Einfluß auf das System zu nehmen.
In Ausnahmefällen, wo administrative Rechte benötigt werden um beispielsweise ein Plugin oder ähnliches Systemweit zu installieren, kann man das entsprechende Programm mit einem Rechtsklick und dem Kontextmenüpunkt Als Administrator ausführen jederzeit manuell mit administrativen Rechten starten.

Ich entschuldige mich hiermit dafür so einen n00b - Tipp in mein Blog zu schreiben. Ich habe diese Meldung aber zugegebener Maßen nun monatelang nicht weggekriegt, da ich überhaupt nicht wusste, das diese mit der Berechtigungsstufe zusammen hängt. Ich war vielmehr davon ausgegangen, das im System ein mangelhaftes Zertifikat der Mozilla Corp. vorliegt oder ähnliches. So simpel hatte ich garnicht gedacht und war bis jetzt zu faul das zu google'n ;D

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Entfernen von Diensten unter Windows XP

Wie komme ich dazu einen Dienst entfernen zu wollen? Der wird doch regulär mit deinstalliert.

Stimmt - ich habe es aber irgendwie geschafft mir gleich drei Trojaner einzufangen. Schliesslich war ich so schlau zu denken, das man sich regulär keine Viren mehr einfängt, wenn man nicht gerade camsoftware.exe von "PinkGirly79" - Nicks von irgendwelchen fremden ICQ Kontakten ausführt oder so.

Tja, was soll ich sagen: Falsch ;)

Nun habe ich gleich drei Dienste in der Liste: WServing , AFinding und Perfmons . Es handelt sich dabei um .exe s unter Windows/System32 namens afinding.exe , wserving.exe und perfs.exe . Sie stehen in der Regel auch im Task Manager als laufender Prozess. AdAware findet sie nicht. Mehrere Virenscanner auch nicht. Kaspersky aber z.B. schlägt an.

Ich wollte zumindest diese Dienste austragen, in der Hoffnung, dann starten sie nicht mehr.

Hierzu gibt es 2 schnelle Möglichkeiten:

Befehl sc ausführen - dadurch kommt bereits eine schön ausführliche Liste an Kommandozeilenoptionen. Oder Herunterladen der Resource - Kit Option delsrv.

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Windows 2000 Tab Completion aktivieren

Wieder einmal so eine Sache, die ich 1000x gemacht und wieder recherchieren muss: Wie aktiviert man unter Windows2000 TabCompletion für die Kommandozeile (cmd)? Unter WindowsXP ist dieses Standardmäßig aktiviert.

Tab Completion ist ein Mechanismus, der es erlaubt halb geschriebene Datei- und/oder Verzeichnisnamen automatisch vervollständigen zu lassen, sofern er eindeutig ist. Zwei Beispiele:

> dir Ordner1_cooler_Name Ordner2_cooler_Ordner

Wenn man nun "Ordner" tippt und dann die Tab Completion - Taste, geht der Mechanismus alle möglichen Treffer die mit "Ordner" beginnen durch. Also: Zunächst Ordner1_cooler_Name, dann Ordner2_cooler_Ordner.

Tippt man jedoch direkt Ordner1 und drückt dann die Tab Completion - Taste, ist nur ein Treffer möglich und der mechanismus vervollständigt direkt zu Ordner1_cooler_Name.

Man kann grundsätzlich jede Taste mit der Tab Completion - Funktion belegen. Hierzu muss man den ASCII - Code einer Taste kennen. Als quasi-Standard hat sich die TAB-Taste durchgesetzt. Der ASCII Code hierfür ist 9

Man aktiviert diese Funktion in der Registry. Unversierte Nutzer sollten lieber diese .reg Datei herunterladen und durch einen Doppelklick in die Registry laden.

Zu Fuss funktioniert das wie folgt:

  1. Regedit öffnen (Start->Ausführen->regedit eingeben->OK)
  2. Wechsel zum Stamm HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/Microsoft/Command Processor
  3. Doppelklick auf den DWORT-Schlüssel CompletionChar
  4. Als Wert 9 eintragen. Alles andere lassen wie es ist und OK klicken
  5. Doppelklick auf den DWORT-Schlüssel PathCompletionChar
  6. Als Wert 9 eintragen. Alles andere lassen wie es ist und OK klicken

Fertig :)

Spätestens nach einem Neustart sollte Tab Completion bei allen Usern funktionieren.

Wer diese Änderung nicht Systemweit, sondern nur für den aktuell angemeldeten User setzen will, ersetzt im beschriebenem Verfahren HKEY_LOCAL_MACHINE durch HKEY_CURRENT_USER.

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Windows ist musikalisch

Wer kennt sie nicht: Diese 1000 x abgenudelten Windows Sounds für nahezu jede Aktion, beim booten, bei jedem Hinweisfenster, und, und, und.

Ich denke mal fast jedem kommen sie bereits zu den Ohren raus. Aber nur, weil ihr damit nichts vernünftiges anfangt! ;D

[flashvideo filename=wp-content/uploads/windows-xp-98-music.flv /]

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Windows 2000 Bootmanager wiederherstellen

Nachdem ich vor kurzem einen kurzen Artikel zum Thema Windows XP Bootmanager wiederherstellen geschrieben habe, hatte ich heute das zweifelhafte Vergnügen dieses auch bei einem Windows 2000 System zu versuchen.

Das Vorgehen hierbei unterscheidet sich nur geringfügig von dem bei Windows XP, daher seht mir bitte die grosszügige Verwendung von Copy&Paste nach :)

Damit es funktioniert sind folgende Schritte zu erledigen:

  1. Von der Windows 2000 Installations CD booten.
  2. Wiederherstellungskonsole starten (R drücken). Sollte das Setup diese Option nicht anbieten, liegt bereits mehr im argen als die Wiederherstellungskonsole wieder hinbiegen kann. Da ggf. nochmal genauer prüfen ob die Partition auch Bootable geflagged ist, oder ähnliches.
  3. Nachdem man sich in die richtige XP Installation eingelogged hat, führt man zunächst den Befehl fixmbr* laufwerk:*** aus. In meinem Beispiel ist es c: .
  4. Anschliessend wird fixboot laufwerk: ausgeführt.

Das sollte es gewesen sein. Das System sollte nun wieder starten.

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Windows XP Bootmanager wiederherstellen

Ha! :D

Schon x Mal gebraucht, versucht und als es dann beim ersten Mal nicht geklappt hat: Anders gelöst. Die Wiederherstellung des Windows XP Bootmanagers.

Damit es funktioniert sind folgende Schritte zu erledigen:

  1. Von der Windows XP Installations CD booten.
  2. Wiederherstellungskonsole starten (R drücken). Sollte das Setup diese Option nicht anbieten, liegt bereits mehr im argen als die Wiederherstellungskonsole wieder hinbiegen kann. Da ggf. nochmal genauer prüfen ob die Partition auch Bootable geflagged ist, oder ähnliches.
  3. Nachdem man sich in die richtige XP Installation eingelogged hat, führt man zunächst den Befehl fixboot laufwerk: aus. In meinem Beispiel ist es c: .
  4. map aufrufen. Hierbei brauchen wir die Ausgabe für den Pfad des Systemlaufwerkes, der hinter dem Laufwerksbuchstaben steht. In meinem c: - Beispiel lautet dieser \Device\Harddisk0\Partition1
  5. Jetzt wird der Befehl fixboot mit dem Pfad aus Schritt 4 erneut aufgerufen. Um genau zu sein 2x; einmal mit dem vollständigen Pfad und einmal ohne die Angabe der Partition (Also: erst fixboot \Device\Harddisk0\Partition1 und anschliessend fixboot \Device\Harddisk0). Ich weiss nicht genau welcher dieser drei Aufrufe zum Erfolg geführt hat - aber da es Windows ist, ist mir das nicht wichtig genug um das weiter zu verfolgen. Das Programm Warnt bei den Pfadaufrufen davor das es sich um ein fehlerhaftes Device handeln könnte. Das kann man ignorieren.
  6. Nun wird das Programm bootcfg /rebuild aufgerufen. Es sollte mindestens die eine Systempartition finden und der Bootkonfiguration hinzufügen. Hier kann man irgend einen Namen vergeben - das kann man in der boot.ini hinterher noch ändern. Als Optionen muss man nichts angeben. Auch das kann man noch hinterher in derselben Datei ändern.

Das sollte es gewesen sein. Das System sollte nun wieder starten.

Ich bin mir bewusst das dieses "Manual" nicht 100%ig und unprofessionell ist. Mir reichts aber, es ist mein Blog und Windows interessiert mich nicht genug um mich da weiter mit zu beschäftigen ;)

Wer mag: M\$ KB314058

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