Wie die Bahn meine misanthrophe Grundeinstellung fördert

Es gibt Fehler, die passieren halt. Die können auch jedem passieren, da man ja nicht immer mit 100%iger Aufmerksamkeit durch's Leben geht. Dabei handelt es sich halt um Flüchtigkeitsfehler. Die Spreu vom Weizen trennt halt die Tatsache, ob derjenige sich dieses Fehlers bewusst wird oder nicht und daraus sowohl lernt, wie auch sofort bemüht ist diesen Fehler zu korrigieren, oder eben nicht.

Ich habe auch absolut nichts gegen geistig behinderte Menschen! Jedoch gibt es für diese halt Aufgabenfelder, in denen sie überfordert wären. Was im Bundestag vielleicht noch ganz lustig anmutet, führt bei der Bahn halt zu Chaos.
Wir Deutsche hatten im weltweiten Vergleich vor ca. 20 oder dreißig Jahren auf der Ebene des schienengebundenen Personenverkehrs die Nase dermaßen weit vorn, das wohl selbst der kritischste Analytiker einen Ausverkauf von Zuverlässigkeit und Ruf, wie wir ihn derzeit erleben, nicht vorausgeahnt hätte. Doch spätestens seit der Privatisierung des ehemaligen Erfolgs- und Vorzeigeunternehmens "Deutsche Bahn", geht es steil bergab. So steil, das ich mir wünschen würde, das der Gesetzgeber weitere Gesetze und Bedingungen zugunsten des zahlenden Bahnkunden erlassen würde als derzeit.
Was gibt es beispielsweise gegen die Regeln "ab 15 Minuten Verspätung: Freie Zugwahl, incl. ICE" oder "fällt der letzte Zug des Tages zum Ziel aus, wird ein Taxi zu 100% erstattet" einzuwenden?

Die aktuell bestehenden Gesetze sind so unklar, das man nie im Leben in der Lage ist, hier durchzublicken, wenn man sich nicht vorher Stundenlang mit hunderten Zeilen Gesetzestext auseinander gesetzt hat. Das gängigste Szenario ist es immerhin, das man aufgrund von Fehlern der Bahn am Bahnsteig festsitzt, keiner mehr greifbar ist und man nicht weiß was man machen soll.

Ich werde hier demnächst mal meine ganz persönlichen Bahn - Fails schildern; dieser Winter hat mir echt den Rest gegeben ... :P

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