Neue Gitarre am Start!

Jahaaa - irgendwann hat der Tennisschläger von Harley Benton (Hausmarke des Thomann Musik Versandes), im Set mit Aldi-Tüte (alias Gigbag) und iPod-Verstärker für 95,- €, halt mal ausgedient und was ordentliches muss her! Zumal das Gute preislich garnicht einmal so weit entfernt liegt, auch wenn ich in diesem Fall noch in den Genuss eines Sonderangebotes gekommen bin.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Rede ist von meiner neuen Gitarre, einer Ibanez GRGR-121 EX in schwarz.

[caption id="attachment_979" align="aligncenter" width="224" caption="Ibanez GRGR121EX mit Gigbag"]Ibanez GRGR121EX mit
Gigbag{.size-medium .wp-image-979 width="224" height="300"}[/caption]

Neu ist die nicht viel teurer als das Harley Benton Einsteigerset: Aktuell liegt sie bei 210,- €; allerdings ebenfalls mit Gigbag und Gurt. Alles was im Vergleich zum Harley Benton Einsteigerset fehlt ist ein Verstärker. Allerdings lässt sich der bei Harley Benton mitgelieferte auch nicht wirklich ohne zu kichern "Verstärker" nennen. Der wird Produktionskosten von etwa 10-15,- € haben und "standalone" kaufen würde sich glaube ich nicht mal ein Hartz 4 Empfänger das Teil. Dennoch rechne ich die 15,- € mal von den 95,- € ab: Sind 80,- € für Gitarre und Aldi-Tüte. Die Ibanez Gitarre ist also in etwa 130,- € teuer als das Harley Benton Model. Wenn man bedenkt, das man ohne weiteres auch 400-500,- für ein Einsteigermodell latzen kann, ist das eine gesunde und solide Verbesserung.

Achja: Und was hab ich bezahlt? 140,- €, weil ich das Instrument gebraucht gekauft habe. Normal mache ich sowas ja nicht; also: Von eBay hätte ich mir nie im Leben so ein empfindliches Teil gekauft. Aber ... zum Glück , oder: leider, je nachdem, hört gerade ein guter Kumpel von mir auf Gitarre zu lernen. Und statt das die im Raum rumsteht, Staub und Rost ansetzt, habe ich sie ihm halt abgekauft :) Da hat er mehr von und ich weiß, das die aus guten Händen stammt; haben wir beide was von!

Man merkt direkt, das die Ibanez um Längen besser produziert ist, wenn man die nur in die Hand nimmt. Keine Kanten, keine Grate. Es liegt sogar ein richtiges Handbuch bei, das einem genau erklärt, wie man die pflegt, neue Saiten aufzieht, wie, warum und wann man die Halsspannung nachzustellen hat (als Laie: Garnicht! ;) Aber da sich einige "mutige" ja so und so nicht davon abhalten lassen, ist mir lieber es wird genau beschrieben als das diese Leute blind daran herumschrauben), etc.
Was mir besonders wichtig ist: Das Teil hat keine Whammy Bar mehr! Die Harley Benton hatte eines, da ich damals ja noch nicht wusste, ob man das braucht oder nicht und wenn man sich mal ein wenig damit beschäftigt, wie so eine Gitarre aufgebaut ist, dann wird einem schnell klar, das wenn es kein hochwertiges Tremolo-System ist, diese ganze Aufhängung nichts anderes ist als eine Feder, die kontinuierlich an den Saiten zieht. Handelt es sich hier nicht im ein sehr, sehr gutes System, werden die Saiten so sehr stark belastet. Ebenso läd diese lockere, auf Federspannung stehende Technik sehr dazu ein, das sich das ganze Instrument verstellt. Mal ehrlich: Wann braucht man schon mal 'nen Tremolo?? Ja wohl zu den seltensten Gelegenheiten. Da ist es mir doch wichtiger in den 99,99% der restlichen, Tremolo-freien Zeit ein akurat gestimmtes Instrument zu haben, dem keine Saite reißt ;)
Zweitens hat das Teil endlich gescheite Pickups! Schöne Humbucker, statt der Single Coils.

[caption id="attachment_983" align="aligncenter" width="300" caption="Peavey VYPYR 15"]Peavey VYPYR
15{.size-medium .wp-image-983 width="300" height="273"}[/caption]

Weil gerade Ausverkauf war, habe ich ihm dann auch noch seinen Verstärker abgekauft; einen Peavey VYPYR 15. Ich brauchte eh noch einen zweiten für den Keller. Der wird in der Fachpresse sehr gelobt (Soundcheck Test 0904 , Guitar Amps Review Peavey VYPYR 15), ich finde den aber nur mäßig. Der Klang mag ganz gut überzeugen, aber die Bedienbarkeit ist ganz, ganz schrecklich! Man muss sich wie früher bei "Mortal Kombat" ganze Kaskaden von Tastenkombinationen merken um die verschiedenen Filter zu editieren. Mag sein, das der Ton, sofern man ihn mit Hilfe des Handbuches irgendwann einmal eingestellt kriegt, dann sehr überzeugend ist, aber diese schlechte Haptik ist auf jeden Fall erstmal eine Motivations- und Spassbremse.

Egal, ist eh nur mein Zweit-AMP! Primär-AMP ist ein VOX VT30. Der hat einen Mix aus synthetischen Effekten und einer echten Röhre. Zudem eigentlich dieselben Effekte wie der Peavey VYPYR und leichter einstellbar. Ein weiteres, cooles Feature des Gerätes ist, das man die Ausgangsleistung des AMPs direkt an der Abzweigung zum Lautsprecher laut und leise stellen kann. So bleiben alle Verzerrungen und Effekte erhalten, nur die Lautstärke wird angepasst. Sehr nice für das heimische üben.

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Indiana Jones IV - Und die Pilze ...

Yoooooo - wir haben uns ganz gut amüsiert bei dem Film.

Ich will hier nicht die ganze Handlung des Filmes verraten oder so. Nur eine Szene hat mich an dem eigentlich ganz netten Film super geärgert:

Indiana Jones verfährt sich mit seinem Raketenschlitten auf der Area 51. Dessen Endhaltestelle ist, wie es sich für echte Geheimprojekte gehört, neben einem zu Testgründen aufgebautem Dorf für Atombombentests.

Was will man dort: "Ich muss mal kurz telefonieren!" O.o

OK... als unsere Oberleuchte merkt wo er ist, kriecht er in einen Bleiverkleideten Kühlschrank, um sich vor der Strahlung und Explosion zu schützen. Dieser Kühlschrank fliegt nun mehrere Kilometer weit durch die Luft, donnert auf Steinboden, titscht dort mehrere Male und Meter weit auf, und Indiana Jones kriecht ohne eine Schramme heraus und schaut sich den schönen Atompilz an.

Jeder andere wäre jetzt tot. Oder eine Woche später durch Blubberbläschen und Krebsexzeme im Körper gestorben. Nur als echter Superarchäologe reicht es kurz zu Duschen...

Ja nee, ist klar!

Das fand ich echt schade. Bisher waren die Filme zwar auch nicht 100% realistisch. Wer sowas bei so einem Film erwartet hat se eh nicht alle an der Scheibe. Aber wenn man so dummdreist verkackeiert wird, dann nimmt einem das den Spass am Film. Ein Held darf nicht einfach alles überleben. Kriegt 'ne Kugel in den Kopf, schreit einmal "Aaah!" und rückt nur den Hut gerade ... so macht das keinen Spass :P

Klar soll der Hauptdarsteller nicht in der ersten halben Stunde sterben. Aber dann muss man ihn halt in Situationen "schreiben", die man mit einer 1:1.000.000 Chance überleben KANN. Nicht so ein Müll :P

Ansonsten: Wie gesagt, ganz netter Film! Aber meiner Meinung nach keine Eintrittskarte wert.

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