Entwicklung des Internet Explorers vom Marktführer zum ungeliebten Kind der zeitgemäßen IT

Sauber! Ich bin ja erklärter Feind des Internet Explorers von Microsoft.

Nein, liebe Bürotussies: Das ist kein Betriebssystem. Das ist auch nicht der Dateimanager "Explorer". Das ist der Browser, der fest in Windows eingebaut ist und sich über das kleine, lustige, blaue "e" - Symbol starten lässt. Mir ist klar, das diese Info für Sprengstoff sorgt, aber ich und sämtliche User Help Desks stimmen da in Ihrer Meinung überein. Ihr wisst schon: Das sind die Leute, die diesen Beruf richtig gelernt haben und so ...

Aber ich schweife ab! Auf jeden Fall hasse ich diesen Browser! Er ist langsam, unsicher, kann nichts, behindert den User wo er kann ohne dabei auch nur das leiseste bisschen Sicherheit herzustellen, unterstützt von allen Browsern die meisten W3C-Standards nicht und führt gleichzeitig die meisten an diesem Standard vorbeigehenden eigenen Tags ein, lässt sich mit normalen Mitteln in einem Windows nur in einer einzigen Version installieren, verhält sich jedoch in jeder Version anders und bringt stets nur für eine einzige Windowsversion die Unterstützung mit. Es ist ein absoluter Krampf Webseiten zu generieren, während man Rücksicht auf den Internet Explorer nimmt. Besonders, wenn man dieses für Kunden tut, der nach wie vor Windows NT4 oder Windows 2000 benutzt und der Internet Explorer, warum auch immer, der einzige Browser ist, der in der Firma benutzt werden darf. So eine Entscheidung kann nur von völlig fachfremden oder dummen Menschen gefällt werden, da jeder der sich sachlich mit so einem Für- und Wider auseinander setzt zu einer anderen Entscheidung kommen muss!

Obwohl der Internet Explorer fest in das Betriebssystem integriert ist und man ihn ohne wichtige Funktionen seines Windows Betriebssystems zu zerstören nicht deinstallieren kann, kommt diese Malwarelediglich auf einen lächerlich kleinen Marktanteil zwischen Januar und September zwischen 28,5 und 31 % (Quelle Januar , Quelle September). http://www.browser-statistik.de bietet auch einen sehr übersichtlichen Verlauf der Marktanteilentwicklung über mehrere Jahre an. Besonders interessant hierbei ist, das der Chrome Browser z.B. erst seit August 2008 geführt wird. Klar: Vorher gab es den schlicht und ergreifend nicht ;)
Ich führe ja auch selbst Zugriffsstatistiken dieses Servers mit  Piwik und AWstats. Diese bestätigen erfreulicherweise einen starken Einbruch der Internet Explorer Zahlen zugunsten "echter" Browser wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Opera. Diese zeichnen da sogar noch ein eindeutigeres Bild dazu, wie irrelevant der Internet Explorer inzwischen ist:

[caption id="attachment_1017" align="aligncenter" width="300" caption="Browserstatistik von zoosau.de aus AWstats vom laufendem Monat September am 16.09.2011"]Browserstatistik von zoosau.de aus AWstats
vom laufendem Monat September am
16.09.2011{.size-medium .wp-image-1017 width="300" height="121"}[/caption]

[caption id="attachment_1018" align="aligncenter" width="300" caption="Browserstatistik von zoosau.de aus Piwik vom laufendem Monat September am 16.09.2011"]Browserstatistik von zoosau.de aus Piwik
vom laufendem Monat September am
16.09.2011{.size-medium .wp-image-1018 width="300" height="82"}[/caption]

In diesem Zuge fiel mir eine sehr schöne und mutige Aktion der Firma QuoTec aus Ratingen auf: Sie stellen in Ihrer aktuellen Version der Software "QuoJob" die Unterstützung des Internet Explorers völlig ein:

[caption id="attachment_1015" align="aligncenter" width="300" caption="QuoTec schliesst den IE aus"]QuoTec schliesst den IE
aus{.size-medium .wp-image-1015 width="300" height="180"}[/caption]

Finde ich sehr, sehr gut!
Können wir als Webagentur leider nicht wirklich bringen, da rund 30 % nunmal in vielen Fällen 30 % von einem potentiellen Kundenstamm sind. Und in vielen Bereichen können diese Zahlen viel größer sein. Aber ich werde diesem Beispiel zumindest privat nun folgen und zusätzlich dazu, das es mich einfach passiv nicht interessiert, ob der Internet Explorer meine Seiten richtig anzeigt oder nicht, dazu übergehen für Besucher mit Internet Explorer ein Popup oder ähnliches anzeigen lassen, welches auf den Status des Internet Explorers im weltweiten Vergleich und auf meinen Seiten heutzutage eingenommen hat.

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Einen eigenen Mozilla Weave/Sync-Server (unter Gentoo) betreiben

[caption id="attachment_874" align="alignright" width="150" caption="Logo der Firefox - Sync - Erweiterung"]Logo der Firefox -
Sync -
Erweiterung{.size-thumbnail .wp-image-874 width="150" height="150"}[/caption]

Yeah - Heute möchte ich Euch mal allen eine kleine Einführung in die Firefox-Extension (... was ist eigentlich ein "Plugin", was ein "Add-on" und was eine "Extension"?? O.O - Hab ich noch nie gerallt ;D ) "Sync" (früher: "Weave") geben.

Vielleicht kennt Ihr das: Ihr seid an einem neuen Rechner, startet Euren Firefox und merkt, wie sehr Ihr Euch eigentlich schon an Eure "Personas" (Theme), Bookmarks, History, Passwort- und Formularvervollständigung, etc. gewöhnt habt. Oder Ihr habt mehrere Rechner und irgendwie überall andere Bookmarks, das Kennwort, was Ihr gerade braucht, habt Ihr ausgerechnet auf dem System, vor dem Ihr gerade sitzt, noch nie eingegeben, und so weiter ...

Genau hier schafft "Sync" Abhilfe:

Es wird einfach auf allen Systemen als Firefox-Erweiterung installiert und kümmert sich im Hintergrund darum jegliche Daten, die sonst nur lokal gespeichert werden würden, auf einen Server hochzuladen. Alle Firefox...e synchronisieren sich dann stets mit den in diesem Profil gespeicherten Daten und ... was soll ich sagen: Ihr wollt das einfach nicht mehr missen! :)

Standardmäßig legt man sich bei Mozilla einen Weave-/Sync-Account an und konfiguriert seine Sync-Einstellungen hierfür; die Extension unterstützt einen mit passenden "Account Anlegen" / "Bestehenden Account verwenden" - Buttons.
Man wird hier - man kennt es - zunächst nach einem Usernamen und einem Passwort gefragt; im weiteren Verlauf des Setups zudem nach einem weiteren Passwort, welches zur Verschlüsselung der Daten auf den Mozilla - Servern dient. Diese Verschlüsselung soll diese doch schon sehr sensiblen Daten bei einer Kompromittierung der Mozilla Server schützen. Hier wird empfohlen ein anderes Passwort als das für den Account selbst zu verwenden. Klar - dieser Empfehlung nicht zu folgen wäre auch schon sehr dumm!

Ich selbst habe diese Methode lange Zeit verwendet (nur für private und nicht so sensible Daten, versteht sich!!). Mit jedem weiteren Passwort, welches in diesen Speicher wanderte, fühlte ich mich jedoch mehr und mehr verunsichert. Immerhin

sendet man hier Zugangsdaten zu wer-weiss-was für Systeme an einen Server, zu welchem man keinerlei Ahnung hat wer da eine Möglichkeit hat diese Daten einzusehen; ich muss zugeben nicht wirklich viel über die internen Strukturen der Mozilla Foundation zu wissen. Wenn diese Server gar irgendwann einmal von dritten kompromittiert werden (was dem besten Admin passieren kann), hat man spätestens dann ein wirklich ausgewachsenes Problem.

Heute wurde mir dieses unangenehme Gefühl zu belastend und ich habe mich einmal nach Alternativen umgesehen. Und Tatsache: Man kann, wie es sich für ein anständiges, freies System gehört, diese Serverkomponente auch auf seiner eigenen Infrastruktur betreiben! :)

Voraussetzungen schaffen

Damit dieses ganze System funktioniert, muss neben dem obligatorischem Apache Webserver auch ein PHP 5 mit den Modulen:

  • json
  • mbstring
  • SQLite ( 3! )

installiert sein. Das ist eigentlich schon alles, was zwingend vorhanden sein muss.
Idealerweise sollte man sich jedoch darüber bewusst sein, das hier hochsensible Daten durch's Internet geschickt werden und sowohl OpenSSL, wie auch ein passendes SSL Zertifikat im Apache einrichten. Wer meint er braucht das nicht: Ihr könnt mir Eure Logins auch vertrauensvoll direkt an mailYYYY@marc-richter.info mailen, ohne Euch hier die Mühe zu machen ... ;)

Achtung:

Unter Gentoo Linux war es zwingend erforderlich, das "dev-lang/php" mit dem USE-Flag "sqlite3" kompiliert wurde; "sqlite" allein genügte hier nicht, was mich bereits Stunden gekostet hat ... :P
Ich denke, dieses gilt es in ähnlicher Form auch unter anderen Distributionen zu beachten. Zu erkennen ist das fehlen oder das vorhandensein der Erweiterung in einer falschen Version daran, das nach dem Weave - Passwortdialog nur eine Meldung "Database unavailable" ausgegeben wird.

Einrichtung des "Weave Minimal Servers"

Das Setup des "vollen" Servers ist im Wiki des Mozilla Projektes dokumentiert. Beschrieben; allerdings wird direkt im er

sten Satz darauf hingewiesen, das wohl für die meisten Setups der "Minimal Server", einer alternativen Implementierung des ganzen von "tobyelliott", besser geeignet ist:

It is strongly recommended that you use the [Weave Minimal Server] rather than a full install.

Ich kann zum "Full Server" nichts sagen - ich habe diesen "Minimal Server" installiert! :) Das schafft mir schon ein deutlich besseres Gefühl, das ganze irgendwo liegen zu haben wo (unter normalen Umständen) nur ich drankomme. Vor einer Kompromittierung bin ich natürlich so auch nicht gefeit. Ich denke jedoch das ich mit meinem Server ein deutlich weniger lohnendes Ziel bin als die Mozilla - Systeme. Zumal ein Angreifer ja zunächst garnicht weiß wohin er sich auf so einem System wenden soll und was so alles auf dem Server liegt.
Wie auch immer: Es stellt in meinen Augen, aus meiner Sicht, eine deutlich bessere Lösung dar. Wenn sich jemand mit dem ganzen Kram nicht auskennt und somit viel wahrscheinlicher "Besuch" zu erwarten hat als ich, der ist bestimmt mit der bei Mozilla gehosteten Lösung besser bedient (oder es ganz sein zu lassen - was immer am sichersten ist ;) ). Ich möchte hier keinen dazu ermuntern seine privaten Daten quasi in eine Art Selbstbedienungstheke zu legen ;)

Eine Installation ist ganz einfach und ist in der Datei "README" im tar.gz - Archiv zum "Minimal Weave Server" beschrieben. Dennoch gibt es ein paar Stolperfallen, welche ich hier einmal Punkt für Punkt durchgehen möchte.

Das ich hier das "Minimal Weave Server" - tar.gz - Archiv von der Originalseite zum Download anbiete, soll kein "mit fremden Federn schmücken" sein! Ich weise hier noch einmal ausdrücklich darauf hin, das die gesamte Arbeit, sowie also auch die Blumen und das Lob hierfür der Arbeit von "tobyelliott" zu verdanken ist!
Ich stelle die nur zusätzlich hier zur Verfügung, damit die Originalseite nicht irgendwann verschwindet oder der Link verwaist:

Eine Installation ist ganz einfach und ist in der Datei "README" im tar.gz - Archiv zum "Minimal Weave Server" beschrieben. Dennoch gibt es ein paar Stolperfallen, welche ich hier einmal Punkt für Punkt durchgehen möchte.

Das ich hier das "Minimal Weave Server" - tar.gz - Archiv von der Originalseite zum Download anbiete, soll kein "mit frem

den Federn schmücken" sein! Ich weise hier noch einmal ausdrücklich darauf hin, das die gesamte Arbeit, sowie also auch die Blumen und das Lob hierfür der Arbeit von "tobyelliott" zu verdanken ist!
Ich stelle die nur zusätzlich hier zur Verfügung, damit die Originalseite nicht irgendwann verschwindet oder der Link verwaist:

Download des "Minimal Weave Server" - tar.gz - Archives
(MD5 Checksumme: 5c1837c2690ddbb4a5b4c0860d5791e2)

In dem Archiv befinden sich 4 .php - Dateien. Diese müssen uns nicht weiter interessieren. Später wird lediglich das Script "create_user" interessant. Die Dateien müssen nur für den Apache-User lesbar gemacht werden und in einem dem Apache-Server zugänglichem Verzeichnis abgelegt werden; das Standardsetup geht davon aus, das die Daten aus Sicht des Webservers unter /weave/ erreichbar sind. Theoretisch sollte aber auch jeder andere Ort OK sein. Das Verzeichnis selbst muss (zumindest bis die SQLite - Datenbank angelegt ist) für den Apache schreibbar sein.

Meine Konfiguration, die ich zusätzlich in meine vhost-Datei eintragen musste, lautet exemplarisch wie folgt:

Alias /weave    "/home/marc/public_html/zoosau.de/weave_minimal/index.php"

<Directory /home/marc/public_html/zoosau.de/weave_minimal/>
Options -Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride All
Order allow,deny
allow from all

</Directory>

Das hier scheinbar ein Verzeichnis ("/weave") auf eine Datei ("/home/marc/public_html/zoosau.de/weave_minimal/index.php") zeigt, ist kein Fehler, sondern absolut gewollt!
Das ganze ist natürlich im Kontext meiner SSL - Konfiguration definiert.

So, nun legt man zunächst die SQLite Datenbank an. Dieses geschieht zunächst auf ungewöhnliche Art und Weise: Man ruft in seinem Browser die folgende URL auf:

https://www.zoosau.de/weave/1.0/blah/info/collection

"www.zoosau.de" ersetzt Ihr dabei natürlich durch Eure Domain/IP.

Wie genau sich dieser Pfad hinter dem "/weave" zusammensetzt, habe ich nun nicht weiter recherchiert - interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht ;) Das Setup ist so simpel und funktioniert tadellos - da muss ich nicht alles so genau wissen. Wer gerne mehr wissen will (oder weiß?) der kann gerne Google verwenden, oder Tipps und Hinweise als Kommentar an diesen Beitrag anfügen; würde mich freuen!

Es sollte nun eine Passwortabfrage kommen - Die Ausgabe der Webseite lautet schlicht: "Weave". Hier kann man sich mit irgendetwas (die README spricht von Username: "blah", Passwort: "garbage"; das sollte aber völlig egal sein) anmelden; das Resultat sollte eine weitere Abfrage sein. Diese kann man schließlich abbrechen; Ziel war es lediglich, das hierdurch die SQLite Datenbank "weave_db" im Weave - Verzeichnis angelegt wird.

Nun können wir uns einen ersten User anlegen: Auf der Shell im Weave-Verzeichnis führt man dazu folgendes aus:

php create_user

Nun wird man mit selbsterklärenden Dialogen konfrontiert:

#> php create_user

(c)reate, (d)elete or change (p)assword: c
Please enter username: marcrichter
Please enter password: Mein super-geheimes Passwort
marcrichter created
#>

Anschließend ist der neue Server umgehend einsatzbereit.

Einrichten des Firefox

Zunächst muss natürlich die Firefox-Erweiterung installiert werden. Wie das geht spare ich mir an dieser Stelle zu beschreiben, da sich dieses Wissen jeder eigeninitiativ aneignen kann.

Nach einem Neustart des Browsers kann man unter "Extras >> Sync >> Einstellungen" die Extension konfigurieren. Diese Einrichtung möchte ich mit einer Bilderstrecke begleiten:

[caption id="attachment_877" align="aligncenter" width="300" caption="Schritt 1 der Firefox Sync-Installation"]Schritt 1 der
Firefox
Sync-Installation{.size-medium .wp-image-877 width="300" height="237"}[/caption]

Man wird zunächst mit einem Begrüßungsdialog empfangen. Hier wählen wir die Option "I Have a Firefox-Sync Account".

[caption id="attachment_880" align="aligncenter" width="300" caption="Schritt 2 der Firefox Sync-Installation"]Schritt 2 der
Firefox
Sync-Installation{.size-medium .wp-image-880 width="300" height="237"}[/caption]

Im folgendem Dialog stellen wir die Standardvorgabe auf "Eigenen Server verwenden" um. Die möglichen Eingabeoptionen erweitern sich anschließend um das Feld "Server-URL".

[caption id="attachment_881" align="aligncenter" width="300" caption="Schritt 3 der Firefox Sync-Installation"]Schritt 3 der
Firefox
Sync-Installation{.size-medium .wp-image-881 width="300" height="237"}[/caption]

Hier geben wir nun folgendes ein:

  • Server-URL: https://www.zoosau.de/weave/
    (auch hier gilt wieder: Ersetzt "www.zoosau.de" durch Eure Domain/IP)
  • User Name: Den Usernamen, den Ihr beim Script "create_user" angegeben habt.
  • Passwort: Das Passwort, welches Ihr beim Script "create_user" angegeben habt.

[caption id="attachment_882" align="aligncenter" width="300" caption="Schritt 4 der Firefox Sync-Installation"]Schritt 4 der
Firefox
Sync-Installation{.size-medium .wp-image-882 width="300" height="237"}[/caption]

Hier gebt Ihr nun letztendlich den Sync-Key ein, welcher für die Verschlüsselung der Daten verwendet werden soll. Wie zuvor bereits erwähnt empfiehlt es sich hier dringend ein anderes Kennwort als das Login-Passwort zu verwenden, auch wenn dieses nicht zwingen vorgeschrieben wird.
Welche Daten übertragen werden sollen (wenn Ihr z.B. die Passworte von der Synchronisation ausschließen wollt), könnt Ihr dieses in diesem letzten Dialogfenster links unten über den Button "Sync-Options" einstellen.

Das war's schon! :) Wenn alles geklappt hat, sollte sich das kleine "Sync" - Symbol unten rechts in der Statuszeile des Firefox nun drehen und somit anzeigen, das Eure bisher in diesem Browser gespeicherten Daten in Euren Account hochgeladen werden.

So, ich hoffe Ihr fandet dieses Tutorial hilfreich und verständlich! Wie immer würde ich mich über Feedback freuen :)

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Ey alter: Warum ist deine HP so hässlich, Lan?

Yoyoyoy, endlich mal wieder ein Update ;)

In letzter Zeit habe ich kaum noch Zeit etwas in mein Blog zu schreiben. Auch jetzt gerade ringe ich mir die Zeit ab, mal wieder was für's Blog zu tun.
Wer hier schonmal war, bzw. dieses Blog öfter besucht, wird feststellen, das es anders aussieht als sonst. Bisher hatte ich einen feschen schwarz/grau/blau - Look. Dieses Layout war jedoch so hoffnungslos verscriptet und mit Goodies, wie transparenten Feldern, starrem Hintergrundbild, etc. so rechenlastig, das ich selbst meine Seite häufig per Linux-Browser garnicht ansehen konnte. Bzw.: Es trat dieser bekannte Effekt auf, das man einmal das Mausrad dreht, und dann eine Minute lang dabei zusehen darf, wie der Bildschirm immer mal wieder ein Stückchen weiter nach unten springt.
Hierzu habe ich vor Urzeiten auch mal einen Bug beim Mozilla - Bugzilla geschrieben. Dieser wurde jedoch als Duplikat markiert und in dem "echten" Bug geht es seit Ewigkeiten nicht weiter. Die einen schieben's auf Grafiktreiber, dann wieder welche auf die Rendering Engine unter Linux, ... aber wirklich einen Plan was da abgeht hat niemand.

Das war jedoch nicht alles. Auch der Server hatte offenbar mit irgendeinem Element dieser Seite so viel zu tun, das ich oft nachvollziehen konnte, das beim öffnen der Startseite eine Apache - Instanz die CPU Last auf nahezu 100% anhob.
Zudem konnte ich selbst RSS Feeds nicht immer abholen.
Witziger weise konnten die anderen Applikationen wie die Site www.leliel.info oder auch nur der WebMailer (ebenfalls über www.zoosau.de erreichbar) weiterhin aufgerufen werden. Der Server war also nicht "platt", sondern hatte lediglich Probleme beim Rendern der Seite. Dabei läuft auf der Zoosau schon ein eAccelerator der die PHP Scripte vorkompiliert.

Naja, wie auch immer: Das schreiben der Beiträge machte so nicht wirklich Spass. Daher war meine Motivation dazu auch eher dürftig.
Ich habe nun das Standard-Layout für die deutsche WordPress - Distribution wieder geladen. Das ist zwar langweilig, und viele meiner eigenen Erweiterungen betten sich mehr schlecht als recht in dieses Layout ein, aber wenigstens ist die Seite erreichbar.

Ich möchte das ganze demnächst auf TYPO3 umziehen. Dieses System bietet alles, was mich an WordPress massivst gestört hat:

  • Es ist gescheit Dokumentiert
  • Es gibt eine gescheite Community, die mehr als Flickwerk zur Lösung anzubieten hat
  • Das BackEnd ist höchstfunktional und sehr Browserkompatibel
  • Die Dateiverwaltung ist sehr zugänglich

Der Nachteil ist jedoch, das das kein System ist, das man sich "mal eben" so zusammenklicken kann wie es bei WordPress der Fall ist. Als allererste Hürde sehe ich als n00b schonmal, das man überhaupt erst garnicht damit anfangen kann sich mit dem System vertraut zu machen, da, ehe man kein Template zur Ausgabe der Inhalte definiert hat, überhaupt nichts angezeigt bekommt!
Inzwischen weiss ich, warum dem so ist und wie man dieses ändern kann. Ich denke jedoch, das ich bei meiner eigenen Recherche zu CMS TYPO3 direkt wieder verworfen hätte, da ich es als unpraktisch angesehen hätte.
Durch meine Arbeit ist mir dieses System jedoch ans Herz gewachsen und ich beginne die Vorteile eines solch professionellen CMS zu schätzen.

Wie gesagt: Ich weiss noch nicht wann, aber hier steht demnächst mal ein Relaunch an. Dann habe ich endlich mal eine echte Homepage und kein reines Blog mehr, das sich als solche tarnt ;)

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Fenster schliessen mit FireGestures

In einem früheren Blogeintrag habe ich geschrieben, das ich aus Gründen der Firefox 3 Kompatibilität, sowie der einfacheren Benutzbarkeit (für meine Zwecke) inzwischen als Mausgesten-Erkennungstool FireGestures besser finde als MouseGestures.

Die Extension MouseGestures bringt ein Feature mit, an das ich mich inzwischen ziemlich gewöhnt habe und das ich auch nicht missen möchte: Sie schliesst den aktuellen Tab auch, wenn es der letzte im aktuellen Fenster ist. In diesem Fall schliesst die damit verknüpfte Geste den Browser.
FireGestures hingegen schliesst jedoch nur die aktuelle Seite, sofern es sich um einen Tab handelt. "Fenster schliessen" ist eine eigene Geste. Definiert man jedoch diese, so kann man keine einzelnen Tabs mehr schliessen, da diese Geste dann das ganze Fenster schliesst.

Es gibt jedoch eine einfache Möglichkeit, das MouseGestures Verhalten für diesen Fall auch in FireGestures herzustellen:

FireGestures lässt sich durch Skripte erweitern. Diese schreibt man entweder selbst, oder schaut was man auf der Homepage der Extension so findet.
Für den von mir beschriebenen Fall gibt es ein einfaches Script:

BrowserCloseTabOrWindow();
if (gBrowser.mTabs.length == 1 && gBrowser.currentURI.spec == "about:blank")
FireGestures._performAction(event, "cmd_closeWindow");

Dieses Script kann man nun einfach in den FireGestures Einstellungen hinzufügen, und mit einer Geste belegen.

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Meine liebsten Firefox Extensions II

Mein letzter Blogartikel zu diesem Thema ist nun schon etwas her. Zumal ging es damals um Extensions, die kompatibel zum Firefox 2 sind.

Seit heute habe ich den Firefox 3 installiert und zumindest 2 meiner Lieblingsextensions sind (noch) nicht kompatibel zu dieser Version.
Es handelt sich dabei um die für mich sehr wichtige Extension Mouse Gestures und das optische Schmankerl PageStyle2Tab. Zumindest für die Mausgesten habe ich einen mehr als vollwertigen Ersatz gefunden; PageStyle2Tab funktioniert leider nicht. Naja: Ich lasse es mal installiert. Firefox merkt ja selbst wenn es updates gibt und bis dahin bleibt es eh deaktiviert.

Als Ersatz für die Mouse Gestures habe ich die Extension FireGestures gefunden. Diese erfüllt exakt denselben Zweck, das Look&Feel ist identisch und die Einrichtung der Gesten finde ich komfortabler, da man mehrere markieren, und löschen kann. Bei MouseGestures war das eine Anwähl, Löschen, anwähl, löschen ... Tirade, da viele Gesten vordefiniert waren.
Ausserdem ist diese Extension kompatibel zum Firefox 3.

Bei dieser Suche nach kompatiblen Alternativen sind mir zwei weitere, sehr interessante Extensions aufgefallen, die ich vom ersten Moment an liebe:

ShowIP

Diese Extensions zeigt ein dezentes Feld im rechten Abschnitt der Statuszeile des Browsers an, in dem die IP der aktuell besuchten Seite steht.

TabScope

Diese Extension zeigt einen verkleinerten Screenshot der Seite, die sich auf dem jeweiligem Tab befindet, wenn man mit dem Mauszeiger über einen Tab fährt.
So muss man sich nicht immer durchklicken, sondern sieht direkt was sich auf dem jeweiligem Tab befindet.

FireGestures

Diese Extension habe ich ja vorhin schon beschrieben. Topp! :D

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Meine liebsten Firefox Extensions

Jedes Mal, wenn ich mir ein System neu installiere, suche ich mir mühselig in meinem Kopf wieder meine Standard Plugins für den Firefox zusammen.

Hier erstelle ich mal eine Linksammlung, damit ich demnächst alles an einem Ort verlinkt habe. Evtl. interessieren den einen oder anderen ja auch ein paar davon.

ScrapBook

Mit ScrapBook kann man schnell und ziemlich einfach eine im Browser angezeigte Seite "wie sie ist" auf der Festplatte abspeichern. Praktisch um sie offline nochmal ansehen zu können oder wenn gerade kein Drucker verfügbar ist.

FlashGot

Bietet einem ein erweitertes Kontextmenü um Downloadlinks an seinen Downloadmanager zusenden. Man kann auch mehrere Links auf einmal verarbeiten lassen und vieles mehr.
Interessant in diesem Zusammenhang auch der Downloadmanager FlashGet für Windows.

Live HTTP Headers

Eher interessant für Webserver Administratoren: Hiermit kann man die Kommunikation zwischen dem Webbrowser und dem Webserver beobachten. Man kann sehen wie die Anforderung die gesendet wird genau aussieht und wie der Webserver antwortet, etc. Auch Umleitungen und ähnliches erkennt man so sehr gut.

Mouse Gestures

Man kann so Mausbewegungen einer bestimmten Aktion zuordnen. Z.B. "Rechte Maustaste + Maus nach links" = Zurück, "Rechte Maustaste + hoch" = Neuer Tab, etc. Ich benutze nur 4 : Hoch, runter, links und rechts für Neuer Tab, Tab schliessen, zurück und vor. Wer mag, kann sich gerne diese Datei in den Profilordner des Firefox kopieren und hat genau diese Funktionen.

PageStyle2Tab

Lässt den Firefox ein wenig schöner aussehen, indem die Tabs der Seiten den selben Stil bekommen, wie der Seitenhintergrund.

Session Manager

Hiermit kann man sich beliebig viele Unterfenster als Profile speichern. Wenn man z.B. jeden morgen eh dieselben Seiten aufruft (News, Daily-Comic, Sonstwas ...) muss man nur das jeweile Profil laden und alle Fenster werden geöffnet.
Ausserdem fängt das Plugin ziemlich zuverlässig Abstürze ab, so das man bei einem Neustart des Browsers das zuletzt gecrashte Fenster wieder herstellen lassen kann.

Web Developer

Zeigt eine sehr Hilfreiche Toolleiste unterhalb der Links an, mit denen man praktische Einstellungen sehr schnell einsehen und verändern kann wie z.B. den Cache deaktivieren, Stylesheet ändern, usw.

TYPO3 Workbench

Dieses Plugin ist nur was für Leute, die mit Typo3 arbeiten. Es bietet schnellen Zugriff auf das Backend, eine Suche für das Extension Repository und vieles mehr.

Ich hoffe diese Empfehlungen helfen dem einen oder anderem :)

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