Probleme mit meinem Rechner gelöst!! :D

Wie ich in den letzten Tagen in 2 Artikeln hier auf dieser Seite geschreiben hatte (Oh mann ... langsam könnte ich mal was tun! und Ärger mit dem neuen Rechner), hatte ich, nachdem ich mir einen neuen Rechner für über 800 € gekauft habe, massive Probleme damit!

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Es ging damit los, das mein Netzteil einen falschen EATX12V Stecker hatte. Im Internet wird das Thema, ob man einen 8 poligen EATX12 Stecker auf dem Asus P5QC Mainboard mit bestimmten CPUs benötigt oder nicht heiss diskutiert. Hierzu möchte ich mein Lieblingsstatement zitieren, das eigentlich alles sagt:

Im Manual des Boards steht, man soll alle 8 Pole verbinden. Wenn ich beim Hersteller anruft, sagen die einem man soll alle 8 Pole verbinden. Im Manual meines Netzteils steht, man soll alle 8 Pole verbinden.
Aber die haben natürlich alle keine Ahnung, also diskutieren wir weiter ;)

Das erste Netzteil das ich mir gekauft hatte, das SuperFlower SF550P-14P Black Edition, hatte einen sehr merkwürdigen EATX12V Stecker. Es waren 2x 4 Pole, die man zusammen stecken konnte, um einen 8 poligen zu erhalten.
Diese Stromstecker sind jedoch mechanisch kodiert. Es gibt Pole, die sind quadratisch und andere, die sind an 2 ecken abgeschrägt. Auf der Vergrößerung des Bildes kann man das sehr schön erkennen.
Nun waren die Pins an meinem SuperFlower Netzteil jedoch an anderen Positionen abgeschrägt. Diese abgeschrägten Pinne passen zwar in die quadratischen, schliesslich fehlt ja nur Material in einem Hohlraum, jedoch schafft so eine unzutreffende Kodierung nicht gerade Vertrauen, wenn es um Hardware im Wert von über 800 € geht.

Ich habe mich schlichtweg nicht getraut dieses Kabel anzuschliessen. Das System startete zwar auch mit nur 4 angeschlossenen Polen (die unter der schwarzen Plastikkappe ausgespart), aber ich habe mir dann doch lieber ein Netzteil einer etwas renomierteren Herstellers gekauft: Das Tagan TG500-U33 2-Force II. Es hat diesen besagten 8 poligen EATX12V Stecker und ist sehr edel aufgemacht. Es ist einfach gute Qualität. Wahnsinnig leise und sehr, sehr viele Stecker. Nur leider: Kein Kabelmanagement.
Ausserdem habe ich meinen Plan, ein altes Gehäuse aus Alu mit einer Klebefolie auszustatten, aufgegeben und mir das beste Gehäuse, das ich jemals gesehen habe, gekauft: Das Chieftec LCX-01-SL-SL-B. Nein, für die folgenden Worte bekomme ich kein Geld: Es ist super stabil. Es hat eine eingebaute Halterung für Schrauben, bringt diese so genannten ThumbScrews (dicke Gehäuseschrauben, die man mit den Fingern festdrehen kann), bietet massig Platz, alles ist super durchdacht, ... ach, ich habe das Teil jetzt seit mehreren Wochen und könnte immernoch schwärmen! Laufwerke werden nicht einfach reingeschraubt, sondern durch eine pfiffige Hebel-Halterung einfach eingerastet. Die PCI Kartenslots werden nicht festgeschraubt, sondern mit einer Klammer fixiert, etc.
Das Teil ist sein Geld einfach nur wert!!
Einzig eine Sache ist unschön: Die PCI/-e Klammer, die Erweiterungskarten festklemmen soll ist inkompatibel zur MSI N260GTX-T2D896-OC Grafikkarte :( Diese hat einen komplett mit Plastik verkleidete Platine. Das ist zwar sehr gut, da so die Kühlung gescheit arbeitet und man keine Elektrostatischen Entladungen an das Bauteil abgeben kann, jedoch kann diese Fixierungsklammer des Gehäuses so nicht zwischen Fixierungsblech der Karte und die Plastikverkleidung geschoben werden. Fast hätte ich deswegen das ganze Gehäuse nicht nutzen können; es gibt leider keine Alternative zur Klammer. Aber letztendlich hat es doch noch gepasst; stellt allerdings eine Notlösung dar! Die Klammer kann nicht richtig einrasten, klemmt die Karte jedoch trotzdem sicher fest.

Aber wieder zurück zur Problembehebung der Instabilität.
Somit habe ich also die Stromzufuhr verändert.
Das war jedoch nicht die Ursache für diese Abstürze, denn diese traten nach wie vor auf.
Ursache war, das der verwendete Corsair Arbeitsspeicher TWIN3X2048-1333C9DHX nicht gescheit vom BIOS erkannt wird. Man muss die Latenzen, sowie die Spannung manuell einstellen, dann läuft das System einwandfrei!
Beim Beispiel ASUS P5QC Mainboard musste ich dazu die folgenden Werte im BIOS wie folgt verändern:

Alles im Menü "Ai Tweaker":

Einstellung Wert


DRAM Frequency DDR3-1333 MHz DRAM Timing Control Manual CAS# Latency 9 DRAM Clocks DRAM RAS# to CAS# Delay 9 DRAM Clocks DRAM RAS# Precharge 9 DRAM Clocks DRAM RAS# Activate to Precharge 27 DRAM Clocks DRAM Voltage 1.70

Diese Werte hat mir ein Corsair Mitarbeiter in deren Support-Forum genannt und: Schon geht's! :)

Um diese Aussagen zu stützen, habe ich recherchiert und folgende Wiki - Seiten gefunden. Diese erklären auch ganz genau, wie man die Werte, welche auf den RAM Speichern stehen (oder beim Händler auf der Seite) zu interpretieren hat:

Seitdem funktioniert mein System absolut stabil und ich habe endlich die Freude daran, die ich mir gewünscht habe :)

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Ärger mit dem neuen Rechner

Wie ich zuvor schon erwähnt habe, habe ich mir einen neuen Rechner gegönnt. Wird nach 6 Jahren einfach mal Zeit - ich konnte kein einziges aktuelles Spiel mehr Spielen!

Ich liste hier zunächst mal die Komponenten auf:

Bauteil Marke Modell Preis


Mainboard Asus P5QC 108.10 € CPU Intel E8400 (Boxed) 135.77 € HDD (Festplatten) Samsung HD252KJ (2x) je 39.90 € ODD (DVD Brenner) Samsung SH-S203N 28.99 € Netzteil SuperFlower SF550P-14P Black Edition 44,99 € Grafikkarte MSI N260GTX-T2D896-OC 250.28 € RAM Corsair TWIN3X2048-1333C9DHX 79.42 € USV APC Back UPS CS 650 79,90 €

Diese Konfiguration hat sich als sehr, sehr unstabil heraus gestellt! Ich konnte keine 10 Minuten mit dem System arbeiten, ehe es abgestürzt ist. Ich konnte nichtmal ein Windows Vista installieren, da das System bereits hier an immer unterschiedlichen Stellen abgestürzt ist.
Ich habe memtest86+ laufen lassen, dieser hat jedoch keinen Fehler finden können.
Anschliessend habe ich mal das neueste BIOS Update für das Mainboard eingespielt (Version 1101). Anschliessend konnte ich Vista installieren.

Das BIOS von Asus ist echt stark!
Ich finde es extrem geil, das man das BIOS Update Tool als BIOS Option vom Board aus vorinstalliert starten kann. anschliessend werden USB Sticks, USB HDDs, eingelegte CDs, etc. problemlos erkannt und können bequem per Pseudo-DOS Menü angebrowsed und ausgewählt werden. Da hat sich echt einiges getan!

Hier dachte ich bereits das Problem sei behoben. Nachdem ich Vista jedoch zuende installiert habe, ist mir das System in 1,5 Stunden ca. 10x angestürzt. Immer an anderer Stelle, immer nach unterschiedlicher Laufzeit. Keine Komponente war nennenswert warm.

Ich habe es also einmal mit nur einem RAM Riegel probiert. Hierbei zeigte das System sich deutlich stabiler; allerdings, mit insgesamt nur 1 GB RAM auch deutlich träger. An ein flüssiges arbeiten unter Vista ist hierbei nicht zu denken, geschweige denn Spielen! Die HDD LED blinkte nicht: Sie leuchtet konstant (Swapping).

Allerdings stürzte auch dabei das System nach einiger Zeit wieder ab.
Ich habe beide Module einzeln in beiden DDR3 Steckplätzen getestet. Jedoch alle Tests waren negativ. Ich kann also nicht sagen, das ein Modul, oder ein DDR3 Steckplatz defekt ist oder nicht.

Da ich nun die Schnauze voll hatte mit dieser Testerei bei neuen Komponenten (Hallo??), habe ich jeden Support angeschrieben: Asus, MSI und Corsair.
Bisher haben sich MSI und Corsair gemeldet. MSI sagte lediglich, das die von mir angegebenen Angaben zu ungenau seien, und ich bitte spezifizieren soll. Dabei habe ich jedes Feld in Ihrem Formular ausgefüllt, das, bis auf die Schuhgrösse, eigentlich alles an Fragen abdeckt. Zudem habe ich das Problem als Fliesstext geschildert.

Corsair haben ein Forum, in dem man seine Fragen stellen kann. Das halte ich für eine super Idee! So können schliesslich alle anderen eventuelle Problemlösungen auch anschliessend einsehen und durchbrowsen. Das gefällt mir sehr, sehr gut! Auch hier hat man mir nach einem Tag die erste Antwort gegeben, die leider noch nicht zu einer befriedigenden Antwort führte, aber ich fähle mich da auf jeden Fall schonmal gut afgehoben! :)

Weil ich so lange nicht warten will, ich es inzwischen auf das Mainboard (welches ich ja nicht wirklich testen kann), den RAM und die Grafikkarte eingrenzen kann, habe ich das Mainboard bei einem anderen Händler nochmal bestellt. Das erste schicke ich wegen "nicht gefallens" zurück. Das steht mir ja 14 Tage vollkommen frei.
Ausserdem habe ich mir RAM einer anderen Firma (GEIL) bestellt, um zu sehen, ob auf dem neuen Board anderer Speicher evtl. besser funktioniert.
Im Zweifelsfall kann ich auch den zurückschicken.

Durch diese Aktion verliere ich zwar ca. 20 € an Versandkosten, ich kann mich aber hinterher darauf verlassen keine schadhaften Teile zu besitzen, die in 2 Jahren wieder auseinander bröckeln.

Ausserdem habe ich mir ein neues, qualitativ hochwertigeres Netzteil gekauft. Dieses hat wenigstens den zuvor beschriebenen EATX12V Stecker in der richtig kodierten, 8-poligen Ausführung. Somit ist diese Fehlerquelle auch ausgemerzt.
Last but not Least habe ich mir das geilste Computergehäuse der Welt gekauft, das ich an dieser Stelle etwas bewerben will. Ich bin davon von der ersten Sekunde an sowas von völlig überzeugt und begeistert, das ich finde: So ein tolles Produkt kann man dann ruhig auch einmal lobend erwähnen:

Laut Post sollen Board und Prozessor heute in der Firma ankommen. Ich bin mal gespannt :)

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