Yoooooo - wir haben uns ganz gut amüsiert bei dem Film.

Ich will hier nicht die ganze Handlung des Filmes verraten oder so. Nur eine Szene hat mich an dem eigentlich ganz netten Film super geärgert:

Indiana Jones verfährt sich mit seinem Raketenschlitten auf der Area 51. Dessen Endhaltestelle ist, wie es sich für echte Geheimprojekte gehört, neben einem zu Testgründen aufgebautem Dorf für Atombombentests.

Was will man dort: "Ich muss mal kurz telefonieren!" O.o

OK... als unsere Oberleuchte merkt wo er ist, kriecht er in einen Bleiverkleideten Kühlschrank, um sich vor der Strahlung und Explosion zu schützen. Dieser Kühlschrank fliegt nun mehrere Kilometer weit durch die Luft, donnert auf Steinboden, titscht dort mehrere Male und Meter weit auf, und Indiana Jones kriecht ohne eine Schramme heraus und schaut sich den schönen Atompilz an.

Jeder andere wäre jetzt tot. Oder eine Woche später durch Blubberbläschen und Krebsexzeme im Körper gestorben. Nur als echter Superarchäologe reicht es kurz zu Duschen...

Ja nee, ist klar!

Das fand ich echt schade. Bisher waren die Filme zwar auch nicht 100% realistisch. Wer sowas bei so einem Film erwartet hat se eh nicht alle an der Scheibe. Aber wenn man so dummdreist verkackeiert wird, dann nimmt einem das den Spass am Film. Ein Held darf nicht einfach alles überleben. Kriegt 'ne Kugel in den Kopf, schreit einmal "Aaah!" und rückt nur den Hut gerade ... so macht das keinen Spass :P

Klar soll der Hauptdarsteller nicht in der ersten halben Stunde sterben. Aber dann muss man ihn halt in Situationen "schreiben", die man mit einer 1:1.000.000 Chance überleben KANN. Nicht so ein Müll :P

Ansonsten: Wie gesagt, ganz netter Film! Aber meiner Meinung nach keine Eintrittskarte wert.

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