Ich könnte eigentlich mal wieder ...

Ein Blog, in dem nicht geblogged wird, ist doof! Also - hier wir gehen:

[caption id="attachment_1217" align="alignright" width="300"]Kindle Touch
WLAN{.size-medium .wp-image-1217 width="300" height="264"} Kindle Touch WLAN[/caption]

Ich habe mir einen Kindle Touch WLAN (ohne 3G) gekauft. Per 3G verbunden zu sein ist, zumal das eine 1x Zahlung für die Datenverbindung ist, sehr cool! Aber als Android-Nutzer, in welchem man das Tethering aktivieren kann, finde ich das dennoch unnötig rausgeschmissenes Geld. Dabei verbindet sich das Handy, welches heutzutage eh meistens eine Datenflatrate hat, mit dem Internet und stellt "sich selbst" gleichzeitig per WLAN als AccessPoint zur Verfügung. Dieses WLAN kann der Kindle Touch ja dann wiederum ganz normal nutzen und Vóila: Hat man fast dieselbe Lösung für lau! :)

Das Gerät ist echt geil! Der Akku hält ewig! Einfach: Ewig! Zudem ist der auch noch Hammer schnell wieder aufgeladen: Ich wollte mit Calibre mal testweise 5 Bücher auf das Gerät kopieren. Dazu habe ich den Kindle länger als nötig am PC angeschlossen gelassen (\~50 Minuten). Als ich den abziehe: Akku voll :D

"Warum braucht man mit Smartphones und Tablets eigentlich noch einen eBook Reader?", habe ich mich bis vor kurzem gefragt. Zumal ich ja mit dem Samsung Note so ziemlich das größte Handy haben dürfte, das es auf der Welt gibt. Menschen, mit einem Tablet sind noch besser dran. Und am PC hat man sowieso immer alles was man braucht. DENKSTE!
Der Maßgebliche Unterschied ist zweierlei. Zum einen:

  1. Die Akkulaufzeit
    Stand-by hält das Gerät mehrere Monate durch. Es zeigt dann einen statischen Bildschirmschoner an, welcher keinen Strom benötigt. Nur die Standby geschaltete Elektronik im Gerät verbraucht dann noch minimal Strom. Überhaupt benötigt diese E-Paper-Technologie wohl nur Strom, wenn es neu aufgebaut werden muss; z.B. wenn man umblättert. Bei 2-3 Stunden lesen am Tag und fleißigem Blättern hält der Akku trotzdem noch 2-4 Wochen durch! Welches Tablet oder Notebook kann da mithalten?
  2. Die Displaytechnik
    Es ist unglaublich: Ich muss sagen, ich kann das nicht anders beschreiben als mit dem Begriff "elektronisches Papier". Man erwartet immer das es spiegelt, oder das man, sobald die Sonne darauf fällt, nichts mehr erkennt, wie bei Handys oder Monitoren halt. Aber stattdessen sieht es aus wie eine echte Buchseite: Es wird eher besser erkennbar als das es stört. Das ist echt Wahnsinn! Wie geschaffen für Bus und Bahn (wo irgendwie immer Sonne reinfällt) oder den Garten.

Einzig zwei Nachteile habe ich gefunden:

  1. Die Displaytechnik
    Nein, kein Schreibfehler: Der große Vorteil wird in dunklen Räumen zum Nachteil. Wenn ich sage "wie eine echte Buchseite", dann meine ich das auch: Wenn man ein normales Buch nicht mehr erkennen kann, kann man mit dem E-Reader auch nichts mehr anfangen. Jedoch gibt es Zubehör für das Gerät: Ich habe mir eine Hülle gekauft, die das Gerät zum einen auch in einem Rucksack oder der Tasche vor Beschädigungen schützen und die zum anderen eine eingebaute Leselampe hat. Strom dafür holt sie sich direkt aus dem Kindle, der extra für sowas Kontakte auf der Rückseite hat.
    Zudem kann das Gerät halt ausschließlich Graustufen anzeigen. Schaut man sich ein farbiges PDF an, kann es schonmal sein, das die Kontraste in Bildern nicht wirklich gut sind.
  2. PDF Support
    Der Kindle  kann PDF Dateien anzeigen, jedoch neben der Einschränkung, das er keine Farben anzeigen kann, bietet er leider auch keine wirklich gute Zoomfunktion, so das das lesen eindeutig weniger angenehm ausfällt als die extra dafür gemachten EPUB oder MOBI E-Book-Formate. Man muss sich vorstellen, das ein Buch, welches z.B. große oder keine DIN-A-Irgendwas - Maße hat, passend auf das Display skaliert werden müssen. Dabei wird die Schrift teilweise schon arg klein, so das man eigentlich schon fast mit dem Zoom arbeiten muss. Und das Scrollen zu richtigen Position gestaltet sich durch eine gewisse Trägheit des Displays schon recht schwierig.

Wie auch immer: Ich finde das Teil super! Mir fällt auf, das ich das lesen darauf auch viel angenehmer empfinde als auf dem Notebook-Display. Technische Dokumentationen oder Lehrbücher liest man damit sehr angenehm. Alleine dafür lohnt es sich für mich!

Wer lieber eine größere Auswahl an Geräten haben möchte sollte allerdings noch ein paar Monate warten: Wenn man sich auf Amazon.com umschaut, entdeckt man viel mehr Geräte als es auf dem deutschen Markt bislang zu kaufen gibt. Darunter auch ein Modell mit 9,7 Zoll E-Paper-Display (der Kindle Touch hat 6 Zoll), auf dem das PDF Problem sicher etwas weniger unangenehm auffallen dürfte und ein Modell mit Farb-(LED-)-Display. Allerdings kostet das größere Modell (Kindle DX) auch mehr als das Dreifache und ist durch die Größe natürlich auch unhandlicher. Das Fabmodell (Kindle Fire) hat wieder den Nachteil, das der Akku nur rund 8 Stunden hält und dürfte überdies auch wieder deutlich anfälliger für Sonneneinfall sein; auch dieses Modell kostet fast doppelt soviel wie der Kindle Touch. Ehe man sich das Kindle Fire zulegt, sollte man meiner Meinung nach also doch eher zu einem Tablet greifen. Diese sind auch nicht maßgeblich teurer und bieten darüberhinaus jedoch viel mehr Möglichkeiten.

Ich finde den Touch zur Zeit die beste Wahl bei einem Preis der voll OK geht. Gerade wer häufig liest dürfte mit den günstigeren E-Books auch das Geld bald wieder drin haben, da diese meist deutlich günstiger angeboten werden als die Printversion. Aber auch vollkommene Sparfüchse kommen auf Ihre Kosten, kann man sich doch auch anderweitig "organisierte" Bücher völlig kostenlos auf das Gerät laden ... ;)

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Der aktuelle Benzin-Wahnsinn

Es ist so lächerlich: Die Benzin- und Ölindustrie drängt mit einem neuen Kraftstoff auf den Markt: E10. Dieser neue Kraftstoff soll auf lange Sicht die Umwelt schonen, da er durch erhöhte Oktanzahl mehr Leistung bringen soll und sowieso ganz anders hergestellt wird als unser bisheriges Benzin.
Natürlich hat man, wie heutzutage üblich, nicht wirklich zuende gedacht:
Man muss in dem Zuge weite Teile der deutschen Wälder abholzen, um die nötige Anbaufläche für irgendwelche hierfür notwendigen Zusatzstoffe zu schaffen.

  1. Vor wenigen Monaten haben noch Meldungen von verarmten Bauern, die kurz vor dem Existenz-aus stehen die Medien beherrscht. Man holzt lieber neue Nutzflächen ab, statt diesen Bauern zu ermöglichen ihre Felder umzustellen.
  2. Nicht jeder Motor verträgt das neue Benzin.
  3. Es gibt noch keinerlei Langzeitstudien. Durch die neuen Zusatzstoffe ist das ganze wohl sehr anfällig für längere Ruhephasen des Motors. Es lagern sich dann wohl schädliche Rückstände an, welche Teile der Maschine schädigen. Für Kettensägen, Rasenmäher, etc. Ist das also der Meinung von Experten zufolge ein Todesurteil.

Da man bei BP & Co. Ja nicht dumm ist (wieviele Liter der vielen Millionen Liter Öl, die dank widerrechtlich weggestrichener Sicherheitsmaßnahmen auf der Deep Water Horizon ins Meer gelaufen sind, haben die wohl nach dem abflauen des Medieninteresses aus dem Meer gefischt?...), hat man natürlich direkt geschaltet und behauptet, das es das alte Super natürlich weiterhin geben wird - da brauchen wir uns ja zum Glück garkeine Sorgen machen! Wird halt nur - man ahnt es - teurer, da, so das ofizielle Statement, man erhöhte Lagerungskosten durch das vorhalten des alten Kraftstoffes "in den kleineren Tanks an den Tankstellen" hat. .... wo kommen auf einmal die kleinen Tanks her? Wusste man schon vor dem Bau der meisten Tankstellen vor \~10 Jahren, das man mal eine Ausrede braucht um die Preise erhöhen zu können?

Die aktuelle Krise in Lybien kommt diesen Leuten da ebenfalls nur recht: Da kann man die aktuellen Preise i.H.v. \~1,55 € pro Liter Super prima rechtfertigen und, sobald die Krise vorbei ist, die Schuld übergangslos auf die E10 Einführung schieben.

Mann, mann, mann ... beim Kartellamt oder der Regulierungsbehörde müsste man arbeiten! Den ganzen Tag nur Eier schaukeln, wie man bei der verpennten Oracle/Sun Fusion gesehen hat: Da kauft der Marktführer eine Firma auf, in derem Hause die größte Konkurenz (MySQL) entwickelt und die zweitgrößte (PostgreSQL) maßgeblich auf gestifteten Servern supportet wird, weil man den losen Versprechen glauben schenkt, das Oracles Engagement in diese freie Software dem von Sun in keister Weise nachstehen wird und guckt Wochen später folgenlos zu, wie diese Server einfach abgeschaltet werden. Siehe hierzu die Entsprechenden Berichte von Heise und Pro-Linux.

Was wir Vollidioten uns alles so gefallen lassen ... Wer ist blöder: Derjenige, der sowas tut, oder die, die es sich tatenlos mit ansehen?

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eGroupware und mein Nokia E71

YEAH!!!!

Mann, was freue ich mich!! :)
Ich habe schon seit Jahren die Groupware eGroupware im Einsatz. Ich bin nicht 100%ig zufrieden, jedoch arbeitet das (recht kleine) Team immer weiter daran das Teil zu verbessern. Ich hatte auch mal einen Bug dort erstellt, da er mir gehörig auf den Sack gegangen war. Ich hörte nie wieder etwas zu dem Thema - bis vor kurzem. Ich dachte schon "Wa?? Ein halbes Jahr später?" Aber nein - das war nur eine globale Nachricht an ALLE Bugreporter, das man bitte die neue Version, 1.6, prüfen soll, ob der Fehler behoben ist. Habe ich NICHT getan. Entweder man nutzt als Projekt einen Bugtracker oder nicht. Tut man es nicht, braucht man auch keinen anzubieten.

Egal: Ich wollte hier eigentlich etwas positives zu schreiben :D
Ich habe ja seit mehreren Monaten ein Nokia E71. Falls dieser Link Nokia-typisch in 3 Monaten nicht mehr funktioniert, hier wenigstens ein Bild:

[caption id="attachment_241" align="alignnone" width="150" caption="Bild meines Handys Nokia E71"]Bild meines neuen Handys
Nokia
E71{.size-thumbnail .wp-image-241 width="150" height="150"}[/caption]

Ich wollte dieses Handy zum einen wegen der super Tastatur haben. Zuvor hatte ich ja ein eTen Gloofish x800 . Das Teil hat fast 600 € gekostet, welche ich jedoch bereit war auszugeben, da ich nach vielen Fehlgriffen im Handybereich dachte "OK, Qualität hat da wohl seinen Preis." Das Gerät war der blanke Horror, aber das alles könnt ihr hier nachlesen. Doch trotz (oder gerade wegen?) Windows Mobile war es mir weder möglich zuverlässig mit dem Gerät zu arbeiten (stürzte wie "der grosse Bruder" dauernd ab), noch zu telefonieren (das Gerät brauchte intern fast 15 Sekunden, bis es den Klingelton in den Arbeitsspeicher geladen hat. Bis dahin hat fast jeder aufgelegt.). Den Navi konnte ich auch nicht nutzen, da das Teil entweder einfach zu langsam war die Software laufen zu lassen, und/oder die Software den GPS Empfänger schlichtweg nicht fand. Den internen Kalender oder meine Kontakte konnte ich auch nicht gescheit synchronisieren. Lediglich mit Outlook war das möglich. Doch mein Ziel war es eigentlich ein Handy zu haben, das diese Daten mit meiner eGroupware synchronisiert.

Das hatte ich auch jetzt beim E71 im Hinterkopf. Ich dachte, wenn es mit Symbian, wo es X tausende (gröstenteils konstenfreie) Zusatzapplikationen gibt, nicht klappt, dann muss ich halt aufgeben. Einen Blackberry will ich nicht haben, da ich die Bedienung alles andere als intuitiv finde. Zudem macht das OS denselben Eindruck wie ein MacOS / iPhone OS: Entweder etwas wird unterstützt, dann sieht alles echt edel aus und geht ganz einfach. Oder etwas weicht nur minimal vom Standard ab - dann hat man aufgrund fehlender Optionen keine Möglichkeit den Kram ans laufen zu kriegen.
Zumal tue ich mich mit dem Trackball sehr schwer, der meist mehrere Menüpunkte auf einmal überspringt, bzw. (es ist ein Touch-Trackball, mit dem man Menüeinträge anwählen kann) beim drücken springt das System, dank minimaler Drehung beim drücken, nochmal schnell auf einen anderen Menüpunkt.

Egal! Ich habe mich heute das erste Mal seitdem ich das Gerät habe damit beschäftigt, es mit meiner eGroupware zu synchronisieren. Laut Doku soll alles total einfach sein. Dieses kann ich nun bestätigen!
Wenn man sich ganz einfach an die Doku zum Nokia N95 hält, funktioniert hinterher alles!

Endlich kann ich meine Kontakte und Termine ohne Zwischenstation, wobei ich an ein Windows + Outlook gebunden bin, direkt zwischen Telefon und Server synchronisieren! :) Das macht mich total Happy!! :)

Ich habe 3 Ergänzungen zur offiziellen Doku (basierend auf eGroupware v1.4.004):

  1. Man muss zunächst in der Adminoberfläche der eGroupware (Login als Admin -> Modul "Admin" -> Punkt "Konfiguration der Anwendung") die Einstellung "xmlrpc Service einschalten (Vorgabe Nein, ausgeschaltet lassen, wenn nicht benützt)" auf "Ja" stellen, damit das ganze funktionieren kann.
  2. Wenn die Synchronisation anschliessend nicht klappt, hat man die Möglichkeit die Seite "http://www.meine-seite.de/egroupware/rpc.php" in einem ganze normalen Browser aufzurufen, um ggf. auf Misstände in der Konfiguration aufmerksam gemacht zu werden. Wenn alles OK ist, steht hier nur "You should access this URL only with a SyncML enabled device.".
  3. Damit das SyncML - Modul funktioniert, muss die PHP Funktion "mbstring.func_overload" auf "0" gesetzt sein. Damit UTF-8 innerhalb der eGroupware verwendet werden kann, muss diese Option jedoch auf "7" gesetzt sein. Was nun?
    Ich habe nun folgendes gemacht: In meiner Apache2 - Konfigurationsdatei habe ich folgenden Eintrag vorgenommen:

    <Directory /usr/local/share/egroupware>
    ...
    <IfModule mod_php5.c>
    ...
    # multibyte extension: needed for utf-8
    php_value mbstring.func_overload 7
    <Files rpc.php>
    # Fuer SyncML muss mbstring.func_overload = 0 sein
    php_value       mbstring.func_overload  0
    </Files>
    </IfModule>
    </Directory>

    Dieses bewirkt, das alle Elemente im Verzeichnis "/usr/local/share/egroupware" (und darunter) die PHP Konfiguration "mbstring.func_overload=7" verwenden. Lediglich Dateien, unterhalb von "/usr/local/share/egroupware" mit dem Namen "rpc.php", verwenden so die PHP Konfiguration "mbstring.func_overload=0"
    ACHTUNG:
    Es mag sein, das es bei diesem Vorgehen zu Zeicheninkompatibilitäten bei Umlauten (ä,Ä,ö,Ö,...) oder Sonderzeichen kommt. Ich habe aber keine Lust, meine auf "mbstring.func_overload=7" und UTF-8 laufende eGroupware nun zu zerschiessen, nur um Synchronisieren zu können. Daher lebe ich damit und bin bisher noch nicht auf die angesprochenen Probleme gestossen.

Der unter Punkt 3 vorgestellte Abschnitt "<Files ...>...</Files>" funktioniert in .htaccess Dateien und der Apache2 Konfiguration gleichermaßen. Wer mehr zu dieser Direktive wissen will, der lese hier nach.

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Probleme mit meinem Rechner gelöst!! :D

Wie ich in den letzten Tagen in 2 Artikeln hier auf dieser Seite geschreiben hatte (Oh mann ... langsam könnte ich mal was tun! und Ärger mit dem neuen Rechner), hatte ich, nachdem ich mir einen neuen Rechner für über 800 € gekauft habe, massive Probleme damit!

{.size-medium .wp-image-191 .alignleft width="180" height="117"}
Es ging damit los, das mein Netzteil einen falschen EATX12V Stecker hatte. Im Internet wird das Thema, ob man einen 8 poligen EATX12 Stecker auf dem Asus P5QC Mainboard mit bestimmten CPUs benötigt oder nicht heiss diskutiert. Hierzu möchte ich mein Lieblingsstatement zitieren, das eigentlich alles sagt:

Im Manual des Boards steht, man soll alle 8 Pole verbinden. Wenn ich beim Hersteller anruft, sagen die einem man soll alle 8 Pole verbinden. Im Manual meines Netzteils steht, man soll alle 8 Pole verbinden.
Aber die haben natürlich alle keine Ahnung, also diskutieren wir weiter ;)

Das erste Netzteil das ich mir gekauft hatte, das SuperFlower SF550P-14P Black Edition, hatte einen sehr merkwürdigen EATX12V Stecker. Es waren 2x 4 Pole, die man zusammen stecken konnte, um einen 8 poligen zu erhalten.
Diese Stromstecker sind jedoch mechanisch kodiert. Es gibt Pole, die sind quadratisch und andere, die sind an 2 ecken abgeschrägt. Auf der Vergrößerung des Bildes kann man das sehr schön erkennen.
Nun waren die Pins an meinem SuperFlower Netzteil jedoch an anderen Positionen abgeschrägt. Diese abgeschrägten Pinne passen zwar in die quadratischen, schliesslich fehlt ja nur Material in einem Hohlraum, jedoch schafft so eine unzutreffende Kodierung nicht gerade Vertrauen, wenn es um Hardware im Wert von über 800 € geht.

Ich habe mich schlichtweg nicht getraut dieses Kabel anzuschliessen. Das System startete zwar auch mit nur 4 angeschlossenen Polen (die unter der schwarzen Plastikkappe ausgespart), aber ich habe mir dann doch lieber ein Netzteil einer etwas renomierteren Herstellers gekauft: Das Tagan TG500-U33 2-Force II. Es hat diesen besagten 8 poligen EATX12V Stecker und ist sehr edel aufgemacht. Es ist einfach gute Qualität. Wahnsinnig leise und sehr, sehr viele Stecker. Nur leider: Kein Kabelmanagement.
Ausserdem habe ich meinen Plan, ein altes Gehäuse aus Alu mit einer Klebefolie auszustatten, aufgegeben und mir das beste Gehäuse, das ich jemals gesehen habe, gekauft: Das Chieftec LCX-01-SL-SL-B. Nein, für die folgenden Worte bekomme ich kein Geld: Es ist super stabil. Es hat eine eingebaute Halterung für Schrauben, bringt diese so genannten ThumbScrews (dicke Gehäuseschrauben, die man mit den Fingern festdrehen kann), bietet massig Platz, alles ist super durchdacht, ... ach, ich habe das Teil jetzt seit mehreren Wochen und könnte immernoch schwärmen! Laufwerke werden nicht einfach reingeschraubt, sondern durch eine pfiffige Hebel-Halterung einfach eingerastet. Die PCI Kartenslots werden nicht festgeschraubt, sondern mit einer Klammer fixiert, etc.
Das Teil ist sein Geld einfach nur wert!!
Einzig eine Sache ist unschön: Die PCI/-e Klammer, die Erweiterungskarten festklemmen soll ist inkompatibel zur MSI N260GTX-T2D896-OC Grafikkarte :( Diese hat einen komplett mit Plastik verkleidete Platine. Das ist zwar sehr gut, da so die Kühlung gescheit arbeitet und man keine Elektrostatischen Entladungen an das Bauteil abgeben kann, jedoch kann diese Fixierungsklammer des Gehäuses so nicht zwischen Fixierungsblech der Karte und die Plastikverkleidung geschoben werden. Fast hätte ich deswegen das ganze Gehäuse nicht nutzen können; es gibt leider keine Alternative zur Klammer. Aber letztendlich hat es doch noch gepasst; stellt allerdings eine Notlösung dar! Die Klammer kann nicht richtig einrasten, klemmt die Karte jedoch trotzdem sicher fest.

Aber wieder zurück zur Problembehebung der Instabilität.
Somit habe ich also die Stromzufuhr verändert.
Das war jedoch nicht die Ursache für diese Abstürze, denn diese traten nach wie vor auf.
Ursache war, das der verwendete Corsair Arbeitsspeicher TWIN3X2048-1333C9DHX nicht gescheit vom BIOS erkannt wird. Man muss die Latenzen, sowie die Spannung manuell einstellen, dann läuft das System einwandfrei!
Beim Beispiel ASUS P5QC Mainboard musste ich dazu die folgenden Werte im BIOS wie folgt verändern:

Alles im Menü "Ai Tweaker":

Einstellung Wert


DRAM Frequency DDR3-1333 MHz DRAM Timing Control Manual CAS# Latency 9 DRAM Clocks DRAM RAS# to CAS# Delay 9 DRAM Clocks DRAM RAS# Precharge 9 DRAM Clocks DRAM RAS# Activate to Precharge 27 DRAM Clocks DRAM Voltage 1.70

Diese Werte hat mir ein Corsair Mitarbeiter in deren Support-Forum genannt und: Schon geht's! :)

Um diese Aussagen zu stützen, habe ich recherchiert und folgende Wiki - Seiten gefunden. Diese erklären auch ganz genau, wie man die Werte, welche auf den RAM Speichern stehen (oder beim Händler auf der Seite) zu interpretieren hat:

Seitdem funktioniert mein System absolut stabil und ich habe endlich die Freude daran, die ich mir gewünscht habe :)

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Oh mann ... langsam könnte ich mal was tun!

Ich sitze hier um 00:15 Uhr an meinem Notebook und warte auf eine Windows Vista installation. Vor lauter Langeweile komme ich endlich mal zum bloggen! :)

Soooo viel ist passiert und trotzdem schlägt sich nur so wenig hier in diesem Blog nieder. Ich habe jedesmal ein super schlechtes Gewissen deswegen. Ich blogge eigentlich super gerne! Passieren tut auch genug; warum zum Geier schreibe ich nie was????
Naja: Ich gelobe mir selbst (wie so oft schon) Besserung und fahre mit diesem Eintrag fort.

"Was macht der Vogel unter der Woche um halb 1 Uhr nachts vor seinem Rechner und installiert ein Windows Vista?"

  • werdet Ihr euch fragen. Wenn nicht, dann habt ihr eindeutig ein Problem, Leute!

Nun, ich habe heute meinen neuen PC bekommen! :)
Ich habe mir fast 3 Stunden Zeit genommen, um da möglichst sauber zu arbeiten. Wenn ich teure, neue Hardware habe, bin ich ohnehin vor dem ersten Einschalten Scheisse nervös! Das mag daran liegen, weil ich mal einen AthlonXP 2400+ (jaja: Auch das war mal State-of-the-Art und Schweineteuer ...) ohne gescheit montierten Kühler nach ca. 1 Sekunde einschalten gekocht habe. Das Teil war nur noch Schrott. Und das schlimmste: Ich war selber Schuld! Das kann ich ja mal so garnicht haben ... ;)

Seitdem habe ich immer Angst vor dem ersten Druck auf die Power Taste ...

Es war ein ganz schöner Kampf mein Mainboard und meine Grafikkarte zu verheiraten. Die Grafikkarte wiegt (ungelogen!) fast so viel wie 2 HDDs. Ich hatte ja schonmal eine für damals High-End-Karte: Eine Sapphire Radeon 9800 Pro. Die ist mir damals wegen eines defekten Kühlers kaputt gegangen. Bis auf diese Tatsache, und einen extra Stromstecker, hat die sich jedoch nicht wirklich von 0815 Modellen unterschieden.

Die MSI N260GTX-T2D896-OC, welche ich jetzt mein eigen nenne ist aber WAHNSINN! Ja, ihr seht richtig: Fett UND unterstrichen! ;) Als ich die in der Hand hatte war mein erster Gedanke "WAS?? Ich dachte das Zubehör wiegt so viel!"
Das ist ehrlich Unglaublich - das Teil ist so scheisse schwer ... Ausserdem hat es sehr grosse Ausmaße. Ich habe es nur mit Mühe und Not überhaupt in mein Gehäuse bekommen. Ich habe keinen cm mehr Platz bis zu den HDD Halterungen.

Durch diese Ausmaße musste ich ganz schön tricksen. Ich musste beide HDDs ganz noch unten montieren, da sie sonst mit der Grafikkarte ins Gehege kamen. Ausserdem scheint das ASUS P5QC Mainboard nicht wirklich für so eine 2-HE Grafikkarte (belegt 2 Steckplätze) ausgelegt zu sein.
Das Board hat insgesamt 8 SATA Anschlüsse. 2 davon sind für ein ziemlich sinnfreien Windows-Only-Configureable Backupfeature reserviert, welches zudem laut Beschreibung nicht mehr leistet als es ein RAID1 tut. Dieses kann das Board Hardwaremäßig auch und diesem Intel-Controller vertraue ich dann doch mehr.
So, 6 der verbleibenden SATA Anschlüsse sind also noch im Spiel. Die sind, wie bei der 6 auf einem Würfel, in drei Zweierreihen angeordnet. Dummerweise so, das ich die obersten 2 nicht nutzen kann, da dort der Kühler der Grafikkarte verläuft (Bild wird nachgereicht ...).

Ich kann also nur 4 der 8 SATA Anschlüsse nutzen. Mir (noch?) egal; trotzdem: Alle Male sehr ärgerlich.

Was mich sonst noch an dem Board geärgert hat ist, das es einen 8 poligen Stromanschlussockel auf dem Board gibt, von dem 4 Anschlüsse mit einer Kappe verdeckt sind. Wirklich dokumentiert ist dieser Sockel nicht, bis auf die Tatsache, das je ein Ground und ein 12V Pol ein sich 4x wiederholendes Steckerpaar ergeben. Ausserdem steht auf Seite "2-35" des Handbuches:

"Do not forget the 8-pin EATX12V power plug; otherwise, the system will not boot."

Glatte Fehlinformation. Das tut es sehr gut. Ich habe zwar 2x 4 Polige Stecker an meinem Netzteil, jedoch der zweite passt nicht zu der mechanischen passform - Kodierung des Sockels. Man würde ihn zwar dort einstecken können, da uncleverer Weise nicht so Kodiert worden ist, das er nicht mehr passt, sondern lediglich abgeschrägte Ecken aufweist, jedoch denkt man dann ab und zu ja doch mal mit.
Zudem: Evtl. weniger Strom als benötigt wird nicht so fatale Folgen haben wie zuviel und evtl. falscher Strom. Das System startete, also: Egal. Zudem der nicht belegte Teil des Sockels ohnehin der mit der Kappe abgedeckte ist.

Anschliessend hatte ich noch Probleme beim installieren von Windows Vista durch das Board. Diesem Thema widme ich jedoch einen eigenen Eintrag, da ich dieses im Internet nicht gefunden habe, und ich so die Fundwahrscheinlichkeit dieses Beitrages erhöhe :)

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Neue Rubrik: Videospiele

Ich hab in Sachen PCs nur Möhrchen:

einen suuuper alten und teildefekten Desktop PC und ein mindestens genauso altes Notebook. Da ist eigentlich schon länger mal was neues dran.

Zur Zeit ist das wohl leider nicht drin, da ich viiiel Geld sparen muss. Erstmal bin ich ohnehin nicht im Plus und zweitens steht hier wohl bald der nächste Umzug an.

Schade, schade ... meistens würde ich wohl eh nicht zum zocken kommen, da ich relativ viel draussen oder unterwegs unternehme. Trotzdem - ab und zu einfach losdaddeln zu können wäre schon geil.

Ich starte diese Rubrik aus 2 Gründen.

Zum einen: Kennt ihr das? Ihr denkt euch "Whooooha - für den Titel würd ich mir glatt 'ne neue High-End-Kiste kaufen!!". Die Grafik ist Sahne, die Spielebewertungen Top. Trotzdem: Wenn nun - sagen wir mal: 2 Jahre ins Land ziehen, die notwendige Hardware zum 400 € - Altlastenpreis aus dem Laden gefegt wird und das Spiel selbst statt 50 € für 'nen 10er in der Spielepyramide steht, interessiert's einen irgendwie nicht mehr.

Warum? Wird man zu verwöhnt von der NOCH krasseren Grafik, die es inzwischen gibt? Ich kann es schon verstehen, das die Spiele von vor 5 Jahren, wo die Figuren statt einer Hand nur ein Trapezförmigen Klotz haben, heutzutage nicht mehr wirklich Spass machen.

Nur: Bei der heutigen, fast fotorealistischen Qualität der Spiele sollte dieser Effekt auch in Zukunft nicht mehr auftreten. Vergleicht man z.B. die Grafik von Gothic 3 und dem kommenden Gothik 4, kann man zwar feststellen, das sich an etlichen Punkten bei der Grafik nochmal was getan hat, aber die auch sehr gute Grafik des Vorgängers hemmt nicht mehr das Eintauchen in diese Fantasywelt. Ein Elf mit Klotz-Ohren aus noch viel früheren Titeln hingegen schon.

Vergleich:

Gothic 3 Screenshots

gothic_3_burg_und_wald gothic_3_morasul-bazaar

Gothic 4 Screenshots

gothic_4_sonne gothic_4_waldbruecke

Ich denke also, das man zum einen manche Titel einfach vergisst. Man liest auf Spielezeitschriften ja nur noch was über die aktuellen Titel. Ist ja auch OK so - wer will schon am laufendem Band nur Artikel lesen wie "Kennt ihr noch StarCraft / Diablo 2?"

Zum anderen ist ein PC zwar ganz cool und schön usw., NOCH schöner wäre es jedoch, wenn man viele Titel einfach an einer Daddelkiste wie der PS3 oder der XBox360 spielen könnte. Strategiespiele wie "Warhammer: Mark of Chaos" stelle ich mir zwar mit Maus und Tastatur geiler vor, aber so Sachen wie Shooter kommen wohl an der Konsole geiler. Zumal man sich da gemütlich auf die Couch flezen kann.

Leider erscheinen nicht immer alle Titel auf jeder Platform. Manche (die meisten) gibt es nur für den PC, andere wiederum nur für PC und XBox360, wieder ein anderes nur für PC und PS3.

Ich möchte mir hier selbst für verschiedene Titel die mich interessieren eine Übersicht erstellen, welche Konsole / PC die Nase vorne hat in Sachen "Titel die ich zocken will". Ich hatte mal einen GameCube. Tolle Konsole! Nur die Spiele waren einfach nicht die, die ich spielen wollte. Also: Toll, aber nichts für mich.

Daher diese Rubrik :D

Wenn ich dann mal Geld habe möchte ich gerne wissen: Wird's ein neuer PC oder lohnt sich eine Konsole?

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PDA kommt weg

So, ich habe jetzt die Schnauze voll: Mein PDA, den ich mir erst Anfang Februar diesen Jahres gekauft habe, steht auf eBay.

Windows Mobile ist ja wohl das allerletzte was man Leuten in sachen Stabilität und Usability antun kann. Es ist Buggy ohne Ende. Ob es einem gelingt aus den Outlook Kontakten heraus das Messaging Center zu öffnen (wenn man eine SMS an einen Telefonbuchkontakt senden will) ist Glücksache. Mal geht's, mal geht's erst beim 3. Mal, mal geht's ohne Neustart garnicht.

Wenn man den Fehler macht, und ein ca. 3 MB großes MP3 als Klingelton verwendet, dann dauert es unter Umständen schon mal 20 Sekunden, bis dieser im Falle eines Anrufes auch ertönt. So lange braucht das Gerät dann nämlich ca. um aus dem Standby aufzuwachen, dann die Datei zwischen zu speichern um sie dann endlich einmal abzuspielen. Statt das währenddessen schonmal wenigstens ein Vibrationsalarm kommt oder so ... neeeeein ..

Ausserdem habe ich gemerkt das Touch Screens für Unterwegs echt Kacke sind. Wer einmal versucht hat, auf einer Zigrattenschachtel ein Wort zu schreiben, der kann sich vorstellen, wie schwierig es ist virtuelle Tasten mit einer Größe von vielleicht 3x3 mm zu treffen. Und das auch noch auf einer glatten Plastikoberfläche, wo der Stift meistens verrutscht, selbst wenn man trifft.

Das ganze wird durch ein Ruckeln der Bahn auch nicht leichter.

Ich habe ausserdem gemerkt, das ich doch eher der 1-Hand-Tipper bin. Wenn das T9 was taugt, dann ist das alles kein Problem ..

Das System des Handys hat etliche Probleme. Auf die will ich jetzt nicht alle im Detail eingehen. Dieses eine sei jedoch noch erwähnt, weil es mich maßlos aufregt:

Wenn man WLAN an dem Gerät aktiviert und es sich längst eingewählt hat, kann man per SMB-Pfad (\\SYSTEM\FREIGABE) auf ein SMB - System im heimischen Netzwerk, wie zum Beispiel Windows Freigaben, zugreifen. Der standard-Dateimanager des Gerätes wählt sich jedoch immer erst mal per GSM/HSDPA ins Internet ein, versucht dann die Adresse aufzulösen, und geht erst dann per WLAN auf das Share. Die HSDPA Verbindung bleibt selbstverständlich aktiviert. Das wird ohne Flat verdammt teuer.

Ein Demo-Dateimanager, den ich testweise installiert hatte, tut das nicht.

Ist also einfach nur schlampig programmiert.

Das ganze System wirkt eh wie mit der heissen Nadel konzipiert, und eine Verbesserung zwischen Windows Mobile 5 und 6 kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

Das Gerät ist super: super Verarbeitet, handlich, Funktionen bis zum abwinken. Aber Windows macht alles kaputt. Obwohl - ein Arbeitskollege hat ein HTC ...irgendwas. Er berichtet nicht von solchen Problemen.

Elthas hingegen hat mich genau vor solchen Sachen aber vorher gewarnt. Ich weiss nicht ob es am Gerät oder an Windows lag. Auf jeden Fall bin ich hammer enttäuscht davon. Und für so viel Geld trag ich's nicht mit mir rum und reg mich auf. Das kann ich auch für 70 € mit meinem alten Motorola L9 haben.

Ich hab's bei eBay eingestellt. Da geht es für um die 400 € weg. Sind zwar 169 € Verlust in 3 Monaten, aber ich trage keine 400 € Schrott mit mir rum.

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Antwort auf Ihre Kundenservice-Anfrage

Heute (!!!) erreichte mich eine Steinplatte ... äääh: eMail, der Firma Freenet. Diese kauften offenbar die Kunden der Firma Tiscali und somit wurde ich automatisch (als Tiscali Kunde) Kunde der Firma Freenet.

Ich schrieb denen am 19.11.2007 eine eMail, das sie mir bitte endlich meinen Kündigungseingang bestätigen sollen.

Heute, fast 4 Monate später, darf ich mich über diese eMail freuen:

Betreff: Antwort auf Ihre Kundenservice-Anfrage
Von: kundenservice@freenet.de <kundenservice@freenet.de>
An: whitewolf_fox@gmx.de <whitewolf_fox@gmx.de>

Antwort auf Ihre Kundenservice-Anfrage

Sehr geehrter Herr REALNAME,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 19.11.2007.

Zunächst informieren wir Sie darüber, dass Ihnen aufgrund einer systemtechnischen Umstellung eine neue Kundennummer zugewiesen wurde. Bitte geben Sie bei künftigen Kontaktaufnahmen nur noch diese Kundennummer an.

Ihre neue Kundennummer lautet: STRENGGEHEIM

Eine eingehende Prüfung hat ergeben, dass Ihre Kündigung vom 01.08.2006 unter Berücksichtigung der in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen angegebenen Kündigungsfristen unsererseits ordnungsgemäß zum 31.08.2007 vorgenommen wurde. Die auf Ihrer Rechnung ausgewiesenen Posten betreffen Leistungen, welche in einem Abrechnungszeitraum vor Kündigungsdatum und damit innerhalb der Vertragslaufzeit Ihrerseits in Anspruch genommen wurden.

Weiterhin teilen wir Ihnen mit, dass Sie am 05.02.2007 eine Widerrufsbelehrung für Tiscali Komplett erhalten haben.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Information behilflich sein konnten und stehen Ihnen bei weiteren Fragen unter den unten genannten Servicenummern gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr freenet Service-Team

Na, bei solchen Bearbeitungszeiten sollte man die glatt Beamten! :)

Ich persönlich bekomme richtig Lust direkt noch einen Vertrag mit denen einzugehen ... ;D

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Was seitdem geschah ...

So - ich habe nun die ersten Tage mit meinem neuen Telefon verbracht.

Das Gerät ist an sich hervorragend, nur ich habe arge Probleme damit mich an Windows Mobile zu gewöhnen. Es ist sehr uninnovativ zu bedienen, macht zig komplett unlogische Dinge und hat so gut wie nichts "Out of the Box" dabei.

Man geht Beispielsweise her und schliesst ein Programm durch den Klick auf das X - wie beim grossen Bruder XP. Ist es nun zu? Nein! Warum auch? ;) Es läuft lediglich im Hintergrund weiter. Die einzige Möglichkeit ein Programm wirklich zu schliessen ist über dessen eingebauten "Beenden oder Quit" - Dialog. Hat es sowas nicht (was die Regel darstellt) muss man das Programm per Taskmanager abschiessen.

Man kann keine PDFs anzeigen, keine ZIP Dateien entpacken, und, und, und.

Zum Glück gibt es kostenlose Zusatzprogramme, die diese Fähigkeiten unter Windows Mobile nachrüsten.

Eine kurze Liste der Programme die ich mir bis jetzt installiert habe:

Ich sehe schon: Es werde viieeeeele folgen ... es ist ehrlich unglaublich wie viel fehlt. Der Dateimanager ist eine Frechheit. Windows geht her und assoziiert Dateien mit bestimmten Programmen anhand der Dateiendung. Man kann diese aber nicht editieren. Es bietet auch keinen "Öffnen mit ..." Dialog oder so.

Das schlimmste ist die Netzwerkfähigkeit des Systems.

Man kann sich per WLAN und DHCP eine IP zuweisen lassen. In den DHCP Informationen stehen auch die Daten für den Default Gateway usw. drin. Was macht das Gerät nun, wenn man per Samba auf z.B. \\rechner\freigabe browsen will? Es verbindet sich erstmal per UMTS und schaut, ob es nicht im Internet diese Adresse auflösen kann, ehe es auf WLAN kommt ........ hammer!  Wozu definiert man einen Default Gateway??

Jetzt dachte ich: Bin ich ganz schlau und definiere einen Dummy - Eintrag als UMTS Account - der sich mit den Infos garnicht kostenpflichtig verbinden KANN - Ja: Pustekuchen! In so einem Fall bricht die Routensuche nach dem UMTS Versuch ab :P

SO ein Scheiss!!!

Egal - kriegt man sicher alles noch irgendwie in den Griff :)

Ich finde es auf jeden Fall schonmal sehr gut :)

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