Category: Musik

Jahaaa – irgendwann hat der Tennisschläger von Harley Benton (Hausmarke des Thomann Musik Versandes), im Set mit Aldi-Tüte (alias Gigbag) und iPod-Verstärker für 95,- €, halt mal ausgedient und was ordentliches muss her! Zumal das Gute preislich garnicht einmal so weit entfernt liegt, auch wenn ich in diesem Fall noch in den Genuss eines Sonderangebotes gekommen bin.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Rede ist von meiner neuen Gitarre, einer Ibanez GRGR-121 EX in schwarz.

Ibanez GRGR121EX mit Gigbag

Ibanez GRGR121EX mit Gigbag

Neu ist die nicht viel teurer als das Harley Benton Einsteigerset: Aktuell liegt sie bei 210,- €; allerdings ebenfalls mit Gigbag und Gurt. Alles was im Vergleich zum Harley Benton Einsteigerset fehlt ist ein Verstärker. Allerdings lässt sich der bei Harley Benton mitgelieferte auch nicht wirklich ohne zu kichern „Verstärker“ nennen. Der wird Produktionskosten von etwa 10-15,- € haben und „standalone“ kaufen würde sich glaube ich nicht mal ein Hartz 4 Empfänger das Teil. Dennoch rechne ich die 15,- € mal von den 95,- € ab: Sind 80,- € für Gitarre und Aldi-Tüte. Die Ibanez Gitarre ist also in etwa 130,- € teuer als das Harley Benton Model. Wenn man bedenkt, das man ohne weiteres auch 400-500,- für ein Einsteigermodell latzen kann, ist das eine gesunde und solide Verbesserung.

Achja: Und was hab ich bezahlt? 140,- €, weil ich das Instrument gebraucht gekauft habe. Normal mache ich sowas ja nicht; also: Von eBay hätte ich mir nie im Leben so ein empfindliches Teil gekauft. Aber … zum Glück , oder: leider, je nachdem, hört gerade ein guter Kumpel von mir auf Gitarre zu lernen. Und statt das die im Raum rumsteht, Staub und Rost ansetzt, habe ich sie ihm halt abgekauft 🙂 Da hat er mehr von und ich weiß, das die aus guten Händen stammt; haben wir beide was von!

Man merkt direkt, das die Ibanez um Längen besser produziert ist, wenn man die nur in die Hand nimmt. Keine Kanten, keine Grate. Es liegt sogar ein richtiges Handbuch bei, das einem genau erklärt, wie man die pflegt, neue Saiten aufzieht, wie, warum und wann man die Halsspannung nachzustellen hat (als Laie: Garnicht! 😉 Aber da sich einige „mutige“ ja so und so nicht davon abhalten lassen, ist mir lieber es wird genau beschrieben als das diese Leute blind daran herumschrauben), etc.
Was mir besonders wichtig ist: Das Teil hat keine Whammy Bar mehr! Die Harley Benton hatte eines, da ich damals ja noch nicht wusste, ob man das braucht oder nicht und wenn man sich mal ein wenig damit beschäftigt, wie so eine Gitarre aufgebaut ist, dann wird einem schnell klar, das wenn es kein hochwertiges Tremolo-System ist, diese ganze Aufhängung nichts anderes ist als eine Feder, die kontinuierlich an den Saiten zieht. Handelt es sich hier nicht im ein sehr, sehr gutes System, werden die Saiten so sehr stark belastet. Ebenso läd diese lockere, auf Federspannung stehende Technik sehr dazu ein, das sich das ganze Instrument verstellt. Mal ehrlich: Wann braucht man schon mal ’nen Tremolo?? Ja wohl zu den seltensten Gelegenheiten. Da ist es mir doch wichtiger in den 99,99% der restlichen, Tremolo-freien Zeit ein akurat gestimmtes Instrument zu haben, dem keine Saite reißt 😉
Zweitens hat das Teil endlich gescheite Pickups! Schöne Humbucker, statt der Single Coils.

Peavey VYPYR 15

Peavey VYPYR 15

Weil gerade Ausverkauf war, habe ich ihm dann auch noch seinen Verstärker abgekauft; einen Peavey VYPYR 15. Ich brauchte eh noch einen zweiten für den Keller. Der wird in der Fachpresse sehr gelobt (Soundcheck Test 0904 , Guitar Amps Review Peavey VYPYR 15), ich finde den aber nur mäßig. Der Klang mag ganz gut überzeugen, aber die Bedienbarkeit ist ganz, ganz schrecklich! Man muss sich wie früher bei „Mortal Kombat“ ganze Kaskaden von Tastenkombinationen merken um die verschiedenen Filter zu editieren. Mag sein, das der Ton, sofern man ihn mit Hilfe des Handbuches irgendwann einmal eingestellt kriegt, dann sehr überzeugend ist, aber diese schlechte Haptik ist auf jeden Fall erstmal eine Motivations- und Spassbremse.

Egal, ist eh nur mein Zweit-AMP! Primär-AMP ist ein VOX VT30. Der hat einen Mix aus synthetischen Effekten und einer echten Röhre. Zudem eigentlich dieselben Effekte wie der Peavey VYPYR und leichter einstellbar. Ein weiteres, cooles Feature des Gerätes ist, das man die Ausgangsleistung des AMPs direkt an der Abzweigung zum Lautsprecher laut und leise stellen kann. So bleiben alle Verzerrungen und Effekte erhalten, nur die Lautstärke wird angepasst. Sehr nice für das heimische üben.

Ich komme zur Zeit nicht wirklich zum bloggen. Zum einen passiert (für den Rest der Welt) nur uninteressanter Scheiss bei mir. Privat geht es zwar gerade hoch her – aber „Mann“ wird ja auch erwachsen. Bedeutet: Ich werde in Zukunft etwas weniger private Details hier posten. Was geht es Google und Co. an, das ich … was weiss ich: Gerade lieber Gemüse esse als Pizza, viel oder wenig Sport treibe, oder mein Schiss gerade eher einem Fragezeichen oder einem Hakenkreuz ähnelt? Genau: Garnichts ! 🙂

Vielmehr wende ich mich gerade wieder verstärkt dem Know-How meines ewigen Steckenpferdes rund um den PC und verstärkt Linux und verwandten Techniken zu.
Was sind „verwandte Linuxtechniken“? Ich würde, nach jüngsten Erfahrungen, sagen: Alles, was zukunftsweisend  und in irgendeiner Weise kreativ ist und mit IT zu tun hat ist heutzutage eine verwandte Linuxtechnik.

Ich möchte an dieser Stelle gerne zwei Beispiele aus meiner aktuellen Arbeitswoche heranziehen:

1) PHP

Wie alt ist PHP inzwischen? Ich meine nicht so direkt die Sprache, sondern vielmehr: Wie lange ist PHP denn inzwischen bitte die Programmiersprache im Internet und der modernen IT? Ich komme zwar noch aus der „Windows for Workgroups“ – Ära, aber selbst mir fällt es schwer, mich heute noch an eine Zeit ohne dynamische Webseiten, wo man schlichtweg der King war, wenn man ein DataBecker HTML4 Buch grob angelesen hatte, zurück zu erinnern. Inzwischen wird wohl keiner, der sich ernsthaft mit Webseiten und Trends im Web auseinander setzt bestreiten, das ohne PHP und die unaufhaltsame Verbreitung von OpenSource-Giganten wie Apache HTTPd und Linux das Web heute ein anderes (und ich behaupte: Schlechteres!) Web wäre. Schaut Euch nur mal die Alternativen an: ISS, Windows Server, Microsoft Silverlight, … wer will denn auch nur eines davon haben bitte?? Das finden ausschließlich solche Idioten gut, die kognitiv nicht in der Lage sind Lizenzbedingungen zu lesen und zu verstehen. Da fallen „Argumente“ wie

das kostet doch sooo viel Geld, da wollen Sie mir doch wohl nicht erzählen, das diese kostenlose Freeware legal dasselbe leistet!?

Ich werde das nie vergessen: Dieser Satz fiel in meiner Berufsausbildung wirklich! Und zwar von meinem damaligen, technischen Ausbildungsbetreuer bei Computacenter. „Freeware“. Das muss man sich mal vorstellen … OpenSource und GPL – völlige Fremdworte.
Ich fürchte diese geistige Haltung ist nach wie vor weit verbreitet – zum Glück sterben diese Idioten aber immer mehr aus. Das ganze kann, in meinen Augen, garnicht schnell genug gehen.

Wie auch immer: Ich wollte heute für ein Plugin für Eclipse auf einer Windowsmaschine PHP 5.3.x installieren. Fertig – das ist die vollständige Anforderung! Zunächst einmal muss man dabei, meiner Meinung nach, den simplen Weg dahin nachvollziehen. Ich lade ausdrücklich jeden Leser ein, den folgenden Weg nachzuvollziehen: Ladet Euch alleine mal ein PHP 5.3 für Windows herunter.
Man geht zunächst auf die Homepage von PHP unter www.php.net . Hier findet man sofort den Link „download“ oben auf der Homepage. Dann kann man sich primär PHP 5.3 oder die ältere, abgekündigte Version 5.2 herunterladen. Die primäre Wahl stellt sich hier in einem GZip oder BZip2 Archiv dar – ohne Diskussion: Sourcecode geht hier ab! … als dritte Option wird nun auch noch eine fast abseits stehende Option angeboten: “For the Windows binaries and installer, see http://windows.php.net/download/.„. Wirkt ein wenig wie „Ach ja, wir haben da auch noch ein behindertes Kind …“ im Kinderheim.
Aber – wenn der ganze Kram, egal wie uninovativ diese statisch gelinkte Binär-Scheisse auch sein mag, dann wenigstens funktionieren würde. TUT ES ABER NICHT!!! Macht Euch mal den Spass: Ladet den PHP Installer für Windows herunter, startet nur die php.exe – was passiert? Der Mist stürzt ab, weil ihm DLL Dateien fehlen! Man darf nun wiederum hoffend, das diese Projekte DLLs anbieten, diese ganzen Abhängigkeiten erstmal erfüllen, bis mein eine lauffähige PHP Installation zu Wege bringt.

Mal ehrlich: Fühlt sich das an wie das Jahr 2011? DIE Top-Webtechnik, nicht nativ verfügbar. Wie kann jemand, der ernstzunehmend PHP entwickelt, heute zutage noch Windows einsetzen?
Es gibt, als PHP Entwickler-Workstation, heutzutage kein einziges Argument mehr für Windows!!!!!!! Beweißt mir gerne das Gegenteil!

2) Samba

Warum gibt es Samba? Nur, weil diese ganzen alteingesessenen (böse Zungen würden sagen: festgefahrenen) Anwender weiterhin auf ihrem „Ich bin zwar zu faul mich in etwas anderes als Windows einzuarbeiten und selbst da zu blöd für Admin-Rechte, will aber trotzdem auf alles und jeden Zugriff haben“ – Standpunkten bestehen! 90% meines aktuellen Rechte-Chaos-Alltages gehen aktuell dafür drauf, Probleme zu beheben, die es nicht geben würde, wenn Microsoft langsam mal im Jahre 2011 ankommen und sich dem Markttrend gemäß entwickeln würde! Die Jungs kriegen es sogar hin, mit Ihrem Officepaket Dateien über Samba Rechte zu verpassen, die eigentlich unmöglich sind. Stichwort: „Ich möchte gerne, das ich auf die Datei, die ich gerade abspeichere, weder Lese- noch Schreibrechte habe„.

Ich migriere gerade den aktuellen Samba-PDC in unserer Firma von Version 2.5.x auf 3.5.8 . Die Userdaten migrieren: Kein Problem! Reines Datei-kopieren. Was passiert aber, sobald sich ein User unter einem Windows ab Vista (getestet: Windows Vista, 7, Server 2008 R2) anmeldet? Sofortige Wiederabmeldung, ohne Fehlermeldung. Super!!

Ich sage Euch: Wenn Spiele und Branchenriesen wie Adobe Photoshop / Dreamweaver sauber unter Linux laufen würden, hätte ich diesen Krampf schon vor Jahren auch privat von meiner Hardware verbannt 😛

 

Eisregen Logo

Am 29.4.2011 war ich mit meinen guten Freunden, Alex und Marina, auf dem Hexentanz Open Air am Bostalsee im Sankt Wendeler Land. … etwa 333 km weit weg – ergab einen passenden Kilometerstand als wir wieder zuhause waren 😉 Das war ein Freitag und wir haben extra frei genommen, nur um Eisregen erleben zu können.

Wir kamen auf die Sekunde (!) passend an – kaum haben wir die Taschenkontrolle passiert, eröffneten Michael Roth und seine Truppe mit den ersten Tönen den musikalischen Tag. Zwar waren sie nicht die erste Band an diesem Tage, jedoch eigentlich die einzige, weswegen wir diese Strecke auf uns genommen haben. Es war ein super Auftritt! Aber ich habe selten so ein beschissenes Publikum erlebt wie da. Diese ganze auswendig gelernte und abgeguckte, neu-Metal Scheisse wie „Circle Pits„, „Wall of Death„, etc. geht mir ja an sich schon genug auf den Sack! Wenn aber Kinder, die normal keinen Ton rauskriegen, sich nunmal vorgenommen haben auf eben diesem einen Konzert ihrer „mein Leben ist scheisse“ Melancholie zu entkommen, dann wird das noch künstlicher in die Menge gezwungen. Bei den markanten Stellen mal mitsingen oder gröhlen: Keiner! Ich war der einzige und ja: Da kommt man sich genauso blöd bei vor, als klatscht man bei einer TV Show im Publikum als einziger. Aber lauthals „WALL-OF-DEATH!!! WALL-OF-DEATH!!!“ rufen, die Menge teilen und dann: NICHTS !!!! Sowas habe ich noch nicht erlebt: Einfach NICHTS . Das Feld schließt sich unverrichteter Dinge wieder … so ein armseeliger Haufen.

Aber egal: Ich fand den Auftritt der Band spitze!

So … und dann … es folgte die wohl schlechteste Leistung von Menschen auf einer Bühne seit dem Krippenspiel im Behindertenheim zu Zeiten von Contergan: Der Auftritt von Samsas Traum !! Ich habe mir ja schon viel Scheisse angesehen und vorallem: Angehört, aber das toppte echt alles bisher da gewesene: Ich gebe zu, das ich auf den Auftritt gespannt war, da ich eine Zeit lang sehr gerne Samsas Traum gehört habe. Aber so deutlich ist mit noch niemals vor Augen geführt worden, was man scheinbar im Studio alles machen kann.
Ich bin da im nachhinein echt immernoch Fassungs- und Sprachlos: Ich hatte den beiden vorher gesagt, das bei Samsas Traum nicht alles gut ist, das man sich aber vieles gut anhören kann. ALTER: Ich sass da auf der Wiese und habe mich geschämt !!! Unglaublich …

Whooooho!

Ich habe eben herausgefunden wie man problemlos und nativ (ohne wine o.ä.) GuitarPro6 unter Linux zum laufen bringt! Zwar spezialisiere ich mich hier auf Gentoo Linux, die beschriebenen Schritte sollten aber adäquat auf allen Distributionen funktionieren.

Zunächst einmal läd man sich die Linuxversion von GuitarPro6 herunter. Diese liegt als .deb Paket für Ubuntu Linux vor. Um die Daten daraus zu entpacken, verwendet man am besten das Programm „ar“:

mr@mrvaio ~/Downloads $ ar x GuitarPro6-rev9063.deb
mr@mrvaio ~/Downloads $ ls -l
insgesamt 84816
-rw-r–r– 1 mr users 43419258 15. Feb 01:31 GuitarPro6-rev9063.deb
-rw-r–r– 1 mr users    34121 15. Feb 01:33 control.tar.gz
-rw-r–r– 1 mr users 43384944 15. Feb 01:33  data.tar.gz
-rw-r–r– 1 mr users        4 15. Feb 01:33 debian-binary
mr@mrvaio ~/Downloads $

Das tar.gz Archiv data.tar.gz entpackt man ganz einfach wie gehabt; das Archiv control.tar.gz, sowie die anderen Dateien werden nicht benötigt. Wir erhalten dadurch einmal die Symbole für „/usr/local/share/pixmaps“ und das .desktop – File für „/usr/local/share/applications“, sowie die eigentlichen Programmdateien. Man verschiebt einfach alles, was sich im entpackten Verzeichnis „usr/share“ befindet einfach nach „/usr/local/share“, sowie den Ordner GuitarPro6 aus „opt“ nach „/opt“.

Damit sind wir eigentlich schon fertig! Man muss nur eine handvoll Dinge bei der Benutzung beachten.

So muss man das Programm beispielsweise aus dem Verzeichnis „/opt/GuitarPro6“ heraus starten, sonst findet es seine benötigten Dateien nicht:

mr@mrvaio ~/Downloads $ cd /opt/GuitarPro6
mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $ ./GuitarPro &

Guitar Pro bringt zudem Qt Libraries in einer anderen Version mit als sie bei den meisten aktuellen Distributionen beiliegt. Man erhält beim Start von GuitarPro6 daher folgende Fehlermeldung:

mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $ ./GuitarPro
Cannot mix incompatible Qt libraries
Abgebrochen
mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $

Dieses lässt sich leicht beheben: Alle Dateien, welche auf *Qt*.* passen, aus dem Verzeichnis „/opt/GuitarPro6“ löschen.
Es erscheint dann beim starten zwar nach wie vor eine Fehlermeldung, das GuitarPro6 gegen eine andere Qt Version kompiliert wurde, jedoch kann man diese mit einem Klick auf „OK“ gefahrlos schließen.
Anschließend muss man seinen Lizenzschlüssel eingeben. Der Haken, das man das gerne für alle User freischalten möchte, hat bei mir weder als unprivilegierter User, noch als root geklappt. Für beide musste ich einmal meinen Lizenzkey eingeben.

Was leider auch noch nicht funktioniert, ist das starten des Updaters aus dem Hilfemenü von GuitarPro6 heraus. Klickt man dieses an, passiert erstmal garnichts.
Man kann den Updater jedoch trotzdem verwenden, indem man die folgenden Schritte befolgt:

  1. Wenn der X Server als User läuft, „root“ zunächst eine Berechtigung hierfür einräumen, indem man als der User folgendes ausführt: „xhost +root“
  2. In einer Konsole „root“ werden
  3. cd /opt/GuitarPro6
  4. ./GPUpdater
  5. ./temp.GPUpdater

Der Updater sollte nun anfangen die Updates herunter zu laden. Das kann eine Weile dauern; bei mir waren es ca. 2 GB, da er auch noch die ganzen Soundbänke mit herunter läd.

Offiziell ist Ubuntu Linux das einzige unterstützte Linux und manches funktioniert, wie beschrieben, auf anderen noch nicht ganz rund. Man muss den Jungs von Arobas Music daher dennoch großen Respekt zollen! Zum einen hat jede Firma, die mit Ihren Produkten den Schritt zur Linuxunterstützung meinen Respekt verdient, da diese wunderbare Plattform leider trotz riesiger und stetig wachsender Verbreitung (gerade unter den kreativen Menschen) von den meisten Herstellern nach wie vor gemieden zu werden scheint. Zudem, wenn man bedenkt, das dieses das erste Release ist, welches sie für Linux rausbringen, muss ich sagen das schon erstaunlich viel funktioniert! Da kann man es verschmerzen, das derzeit nur eine Distribution offiziell unterstützt wird und es bei anderen derzeit noch kleinere Fehler gibt. Im normalen Betrieb konnte ich noch keinerlei Fehler feststellen. Verwendet man ein anderes Linux als empfohlen, muss man diese Abstriche halt hinnehmen.

Mein Fazit: Daumen hoch und weiter so! 🙂

Shazam Fail

Ich habe eben mal Shazam für Symbian S60 heruntergeladen und mit dem, was ich gerade so auf dem Handy an Musik gefunden habe getestet. Shazam ist ein Dienstleister, der für verschiedene Plattformen, darunter Windows, Windows Mobile, Symbian und dem iPhone, eine Software anbietet, die eine kurze Sequenz eines Liedes aufnimmt und damit versucht den Interpreten und den Titel des Stücks zu erkennen.

Da haue ich mal eben „Primal Fear – Face The Emptyness“ rein und schaue, was Shazam so daraus macht. Das Ergebnis seht ihr hier im Bild.

Primal Fear Shazam Screenshot

Primal Fear Shazam Screenshot

Erkannt: Ja. Cover: Fail 😉

Mortemia

Yeeeah – wie ich in meinem Posting „Mein Treffen mit Morten Veland“ im November aus schon schrieb, wird im Februar 2010 das neue Album von Morten’s neuer Band „Mortemia“ erscheinen. Eben habe ich nochmal geschaut was es im Web so neues gibt und et Viola: Es gibt eine MySpace-Seite (wo leider nur „Freunde“ einen Kommentar hinterlassen können -> Was soll das denn??), eine „Coming Soon“ – Homepage und ein erster Song ist ebenfalls online! Diesen findet man auf der MySpace-Seite. Das Album wird „Misere Mortem“ heißen und folgende Tracklist haben:

Mortemias Coming Soon - Homepage-Bild

Mortemias Coming Soon – Homepage-Bild

  1. The One I Once Was
  2. The Pain Infernal And The Fall Eternal
  3. The Eye Of The Storm
  4. The Malice Of Life’s Cruel Ways
  5. The Wheel Of Fire
  6. The Chains That Wield My Mind
  7. The New Desire
  8. The Vile Bringer Of Self Destructive Thoughts
  9. The Candle At The Tunnel’s End

Morten sagte mir im November und in mehreren Interviews zum neuen Projekt, das er stilistisch an Tristania’s großartigem Werk „Beyond the Veil“ anknüpfen möchte. Ich war begeistert, ist das doch eines meiner Lieblingsalben überhaupt (nicht nur was Tristania angeht)!

Von dem auf der MySpace-Seite vorgestelltem Song „The One I Once Was“ bin ich daher etwas enttäuscht. „Beyond the Veil“ war ein schnelles, dunkles Album mit lauter innovativen Klangkompositionen. Hier Growls, die von sanften Glockenspielen abgelöst wurden, dann ein schnelles, rockiges Riff … und ähnlich abwechslungsreich blieb das ganze Album.
„The One I Once Was“ hört sich jedoch in meinen Ohren nur an wie das Intro des nächsten, langweiligen Sirenia-Einheitsbreis. Sorry: Morten ist ein super Sänger, herausragender Texter und ein super guter Komponist. Aber nach den ersten zwei Sirenia-Alben hat diese Band nur noch Fahrstuhl-Musik hervorgebracht! Leider hört sich „The One I Once Was“ ähnlich belang- und einfallslos an.

Ein gutes hat die Sache allerdings: Neben Mönchsartigen Chören ist Morten der einzige Sänger in dem Song. Keine weibliche Lead-Stimme, wie sie zur Zeit in hunderten von immer gleich klingenden Bands auf den Markt sprudeln, sondern wieder gute, alte Growls 🙂

Naja, ich warte ab. Am 26.2. Soll das Album in Deutschland erscheinen. Klar werde ich es kaufen! Ich hoffe nur, das Morten sich sein Ziel mit der anknüpfung an „Beyond the Veil“ nicht zu hoch gesteckt hat!

Releaseliste von Mortemias Album Misere Mortem

Releaseliste von Mortemias Album Misere Mortem

Ich komme gerade vom „The Beauty and the Beast – Tour 2009“ – Konzert in Köln. Ich war da mit meinem Arbeitskollegen David. Es wurde kurzfristig von der „Live Music Hall“ ins „Underground“ verlegt. Ein recht kleiner Laden, der vielleicht zu 2/3 gefüllt war und von der Aufmachung her ziemlich an einen Punk oder Linken – Schuppen erinnerte (was völlig wertungsfrei sein soll).

Wie ich hier die Tage schon schrieb, galt es vorher noch das NAS in der Marketing Factory zu migrieren. Dieses startete zeitgleich mit dem Konzert um 19.00 Uhr. Das wir eine oder zwei Bands verpassen werden, war uns leider schon vorher klar. Leider hat das Samba – System aber obendrein noch herumgezickt, was uns eine weitere halbe Stunde gekostet hat. Außerdem gab es einen weiteren Zwischenfall abseits dieser Migration, der ebenfalls sofortiges Handeln erforderte und uns weitere Zeit gekostet hat. Hierdurch kamen wir erst um 22.10 Uhr am „Underground“ an.

Wir haben gerade noch den letzten Song von „Atrocity“ mitbekommen, dann kam auch schon der „Hauptevent“ (aus den Augen des Veranstalters: „Leaves Eyes„). Wir waren eigentlich in erster Linie wegen „Sirenia“ dort. Die haben wir aber leider, ebenso wie ihre Label – Kollegen „Elis“ und „Stream of Passion„, verpasst. Das hat mich schon sehr enttäuscht – aber ich war ja selber Schuld.

Direkt als wir dort ankamen, lief Morten Veland an uns vorbei und verschwand in einer dieser „Staff only“ – Türen. Morten Veland ist in meinen Augen einer, wenn nicht  der beste , aktive Musiker der Welt und ich war eigentlich wegen seiner Werke überhaupt erst auf diesem Konzert. Da dachte ich mir schon „Sauber – der steigt jetzt in den Bus und Du Depp hast Deine einzige Chance auf ein Autogramm verpasst“.
Ich bin ja, was sowas angeht, eher der schüchterne Typ. Ich fühl mich halt doof dabei, als erwachsener Mann von 27 einen anderen Typen anzusprechen und ihn um ein Foto oder ein Autogramm zu bitten. Wir waren zwar in Köln, aber deswegen muss man sich ja nicht wie ein schwuler geben ;D Hört sich hart und abwertend an, aber … ach: Ihr wisst doch wie ich das meine: Ein Kerl kommt sich nunmal blöde dabei vor, wenn er zu einem anderen wildfremden Typen gehen soll und dem ein Gespräch in mega – schlechtem Englisch aufzwingen soll. Zumindest geht mir das so. Zumal waren wir auch gerade erst angekommen und mental noch halb auf der Arbeit. So noch garnicht in Party – Laune und Feeling.

Wie auch immer: Kurz nach dieser beinahe – Begegnung spielten auch schon „Leaves Eyes“ auf. Wir sind also rein und haben uns die Show angesehen. Die ganze Show war halt schwerpunktmäßig auf weiblichen, melodischen Klang ausgelegt. Eine Richtung, in die vieeeel zu viele Bands in letzter Zeit abdriften. OK, der Markt scheint offenbar da zu sein. Aber das ganze hört sich einfach nur … gleich an. Ich bin da klanglich stark übersättigt und auch grundsätzlich nicht so der Fan davon. Leider geht ja auch „Sirenia“ mit dem letzten Album stark in diese Richtung. Auf der neuen Scheibe, „The 13th Floor“ sind kaum noch Growls zu hören. Nur noch Chöre und dieses immer gleiche, weibliche Lala, das man von so vielen Bands schon kennt und kaum mehr hören kann. Sowas sollte in meinen Augen nur ein Element unter vielen sein, um die Grundmusik zu verfeinern und zu untermalen. Keinesfalls sollte es das Hauptmerkmal sein.

Aber gut – schlecht waren sie ja nicht. Alexander Krull ist ein super Anheizer, sehr sympathisch und versteht es Stimmung zu machen. Die kam bei diesem Publikum nur nicht so wirklich auf – eigentlich hätte man Sitzplätze verkaufen müssen. Die haben kaum mitgemacht. Bei uns hatten sie es aufgrund einer Party-Affineren Grundeinstellung zwar leichter, aber zwei Personen rocken kein Haus. Und uns fehlte obendrein ja die Anlaufzeit der vier Vorbands. „Leaves Eyes“ hatten obendrein sogar noch den Gast-Bassisten von „Blind Guardian„, Oliver Holzwarth, dabei. Aber so wirklich ging da nichts ab (was meiner Meinung nach nicht an der Band gelegen hat).

Nachdem „Leaves Eyes“ die Bühne verlassen hatten, kam Morten Veland aus einem der Räume. Ich war erst Baff – ich dachte ernsthaft die seien schon abgefahren und längst im Bus oder Hotel am knacken. Dieses Mal war ich spontaner und sprach ihn kurzerhand an. In dem wohl schlechtesten Englisch was er sich jemals antun musste, lief der Dialog wohl in etwa so ab (seine Antworten gebe ich natürlich in demselben, mir eigenen schlechtem Englisch wieder ;D ):

„Hey, Mr. Veland! Do you have a minute or two? I’d like to ask you a favor!“

„Sure, what can I do for you?“

„We came here very late because we had to work until nine or half past nine, so we arrived at 22.10 here. You allready had finished then, and we only heard „Leaves Eyes“. To make this evening not completely senseless for us, would you give me an autogramm onto a record I’ve brought with me this evening?“

„Yeah sure, I’d be happy to do that! Go and get your record.“

„But, I don’t know if that’s OK: It’s a „Tristania“ Record and your’re here with Sirenia. Is it OK?“

Hier lachte er und guckte sich kurz um.

„Yeah sure that’s OK. Go and get the record, I’ll wait here for you.“

In diesem Moment, ich war schon halb unterwegs, fiel David ein, das er uns doch auch zusammen fotografieren könnte. Ich fragte Morten ob das OK wäre, und er hat’s gerne gemacht. Die Fotos mit mir und Morten Veland findet ihr in diesen Beitrag eingebettet.

Ich rannte dann los, holte einen Kuli und die „Widow’s Weeds“ von Tristania und rannte zurück zu Morten. Dort angekommen:

„I’m sorry, I don’t have a better pen than this stupid biro. You don’t have a better one with you, do you?“

Sucht kurz in seinen Taschen

„No, I’m sorry. I don’t have one, too.“

„OK, then use the biro please. I’m sorry.“

Das fotografierte und signierte Cover werde ich die die Tage noch nachliefern.

Ich rechne es ihm hoch an, das er sich, obwohl er sicher selbst völlig kaputt war, sich die Zeit für sowas nimmt. Und ich bin sehr stolz darauf über meinen Schatten gesprungen zu sein! Sollte er das jemals lesen (oder sich auch nur einen Tag später an den kleinen dicken, schlecht Englisch sprechenden Typen erinnern): Vielen Dank, Morten // Thank you very much, Morten!! 🙂

Ich und Morten Veland

Ich und Morten Veland

David und Morten Veland

David und Morten Veland

Achja, ich sagte ihm dann noch:

„I’m looking forward to the first CD of your new Project „Mortemia“! I swear, I’ll be one of the first ones who buyes the first record!“

„Oh, that’s great to hear! It’s allready finished and recorded and will be released and in stores in February.“

„What? So soon? Great! I only heard about that you’ve founded a new Band yesterday, and today you tell me it’s allready finished! Great! Thank you again for the photos and the autogram!“

Tja, was soll ich sagen? Ich freue mich sehr auf dieses Album und bin sehr gespannt!!!

So schade es auch ist, das wir Sirenia verpasst haben, so sehr hat mich dieses Erlebnis dafür entschädigt und war die Karten allemal wert! 🙂

Ich habe am 17.11. ja geschrieben, wie ich um wenige Stunden ein Sirenia Konzert in Essen verpasst habe.

The Beauty and the Beast Tour 2009 - Flyer

The Beauty and the Beast Tour 2009 – Flyer

Nun habe ich nicht aufgeben wollen und heute Mittag Karten für die „The Beauty and the Beast Tour 2009“ bei Evendim bestellt, wo Sirenia mit von der Partie sein werden. Keine 15 Minuten nachdem ich die Karten bestellt habe, wechselte der Verfügbarkeits-Status bei Evendim auf rot; Rien ne va plus.

Reservierungsstatus zur "The Beauty and the Beast Tour 2009"

Reservierungsstatus zur "The Beauty and the Beast Tour 2009"

Kurzes Zitat aus meiner Mailbestätigung:

Date: Fri, 20 Nov 2009 14:01:06 +0100 (CET)
Subject: eventim.de – Versandbenachrichtigung – Ihre Bestellung Nr. 371139180
Guten Tag Marc Richter,

vielen Dank für Ihren Einkauf vom 20.11.09 bei eventim.de. Ihre Bestellung haben wir wie folgt erhalten und werden sie umgehend bearbeiten.

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The Beauty & Beast Festival Tour feat. Leaves‘ Eyes, Atrocity, Sirenia

Datum / Zeit:            Di, 24.11.2009 19:00 Uhr
Ort:                     Live Music Hall / KÖLN

————————————————–

2 Ticket(s) x 28,10 EUR

[…]

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DIES IST EINE AUTOMATISCHE NACHRICHT
BITTE ANTWORTEN SIE NICHT AUF DIESE MAIL, DA WIR KEINE NACHRICHTEN
UNTER DIESER ADRESSE EMPFANGEN KÖNNEN. VIELEN DANK.
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Vielen Dank Marc Richter, für Ihren Einkauf bei eventim.de.

Wir haben heute Ihre Bestellung Nr. 371139180 per DHL Postexpress als Expressbrief mit der Sendungs-Nr. 00328341610002807355 an Sie versandt.

Eigentlich sollte man jetzt denken „Hey WOW! So viel Glück gehabt – das sollte ja was werden!“ … Tja, wenn ich nicht verpeilt hätte, das wir an dem Tag um 19:00 Uhr in meiner Firma in Düsseldorf das alte NAS durch ein neues ersetzen. Sprich: Wir fangen um 19:00 Uhr in Düsseldorf zeitgleich mit den Bands in Köln an! Selbst wenn wir da nach einer Stunde fertig sein sollten, was eigentlich nur machbar ist wenn weder Zeit verplempert wird noch irgendetwas schief läuft, bin ich frühestens um 21 Uhr vor Ort. Ich hoffe einfach mal, das ich Sirenia noch miterleben werde.

Selbst Schuld, aber trotzdem super ärgerlich!! 🙁
Ich hoffe, das Sirenia erst recht spät auftreten.

Beauty and the Beast Tour 2009

Beauty and the Beast Tour 2009

Ich mache mir gerade ernsthafte Sorgen um meinen Mageninhalt: Gerade fange ich wieder verstärkt an „Tristania“ zu hören. Ich finde die Band einfach nur schweinegeil! Deren Gründer und offenbar damals weitestgehend alleine verantwortlicher für Komposition, Text und allgemeine Planung war der (inzwischen) Ex-Headmann Morten Veland.

Dieser hat nach einem offenbar eher unschönen Bruch mit der Band, bedingt durch „zwei Mitglieder der Band“ Tristania verlassen und die Band „Sirenia“ gegründet. Deren Debüt „At Sixes and Sevens“ war 2002 bereits ein echtes Brett und schlug sowohl beim Publikum wie auch bei der Presse ein wie eine Bombe! Ich persönlich halte es auch für wahnsinnig gute Musik, die endlich die Brücke zu den ersten beiden Tristania – Alben und einer gelungenen Fortsetzung schlägt.

Ich surfe gerade so auf den diversen Homepages herum und WAS GEHT ??????? Da tritt doch glatt heute Sirenia im Turok in Essen auf! IM TUROK!!! Das ist keine halbe Stunde von hier weg! Beginnt 19.30 Uhr und ich Depp lese das um 22.30 Uhr! So ein Scheiss!! 🙁

Wäre gerne da gewesen …