Category: Kurztipp

Wir hatten im Rahmen der jüngst in der Bash bekannt gewordenen Sicherheitslücken die zweifelhafte Ehre, für nicht länger supportete SuSE Linux Systeme diese aus den Source-RPMs neu zu kompilieren. Dabei fielen uns in der darin enthaltenen .spec – Datei komische Variablen wie %{_mandir} oder %{_libdir} auf, die wir nicht zuordnen konnten. Ein Auszug:

./configure --build=%{_target_cpu}-suse-linux \
--prefix=/usr \
--with-curses \
--mandir=%{_mandir} \
--infodir=%{_infodir} \
--libdir=%{_libdir}

Dieses sind RPM interne Variablen, welche mit folgendem Aufruf ausgegeben werden können:

rpm --eval '%_libdir'
rpm --eval '%_mandir'
...

Manchmal hat man es im Alltag mit Dingen zu tun, da steht man selbst wenn man es Live vor sich sieht fassungs- und sprachlos davor und fragt sich … eigentlich garnichts mehr. Für manche Dinge gibt es einfach keine Worte; man sucht sie trotzdem, weil man es nicht einfach so stehen lassen KANN.
So mir gerade wieder geschehen; meine Hilflosigkeit ein geeignetes Wort dafür zu finden, möchte ich verarbeiten, indem ich hier berichte was geschehen ist und trage die Hoffnung, das es jemand anderem den gleichen Ärger ersparen möge.

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Ich hatte vor einiger Zeit auf einem Sabayon Linux System das Problem, das ich unter Skype absolut nichts verstehen konnte. Aus dem Kopfhörer drang nur eine Art „knirschen“; da es auch beim Skype Echo Service auftrat, war klar das es an mir und nicht an der Gegenseite liegt. Es trat jedoch nur bei Skype auf; keine andere Anwendung war hiervon betroffen.

Ich verwende KDE und damit unter Sabayon Standardmäßig PulseAudio. Ein Beitrag der User „ball“ und „swordfish“ brachten mir letzten Endes die Lösung, indem Sie im ArchLinux Forum auf Bug #50510 im FreeDesktop.org Bugtracker verwiesen:

Wenn man Skype wie folgt mit einer Wert von 30 in der Umgebungsvariable PULSE_LATENCY_MSEC startet, gibt es von jetzt auf gleich keine Probleme mehr:

bash -c „PULSE_LATENCY_MSEC=30 skype %U“

Diese Meldung bekam ich nach einem Update auf meinem Raspberry Pi unter ArchLinux jedes Mal, wenn ich mit

die root-Crontab aufrufen wollte.

Die Lösung ist total einfach: Selbst als User root muss man Mitglied der Gruppe fcron sein; schon geht’s! Aus- und wieder einloggen nicht vergessen! 😉