Category: GAGFAH

Ich habe am 5.11.2009 ein Einschreiben an die GAGFAH, meine Vermieter, geschrieben. Wer regelmäßig in meinem Blog ließt (oder die Suche benutzt 😉 ) wird schon den einen oder anderen Beitrag von mir über diese Firma gelesen haben. Eigentlich ist die Wohnung super! Die Gegend auch. Auch der Hausmeister ist sehr nett und tüchtig! Nur leider gibt es nach wie vor einige Restmängel an dieser Wohnung, die seit meinem Einzug vor einem halben Jahr behoben werden sollten. Bisher ist jedoch noch nichts passiert.
Ich hatte vor ein paar Monaten schonmal Ärger mit dieser Firma, da auch hier sowohl nicht auf Briefe (nichtmal Einschreiben!) schriftlich geantwortet wurde, sondern auch eine Zahlung weit über 200,- € über Monate herausgezögert wurde.

Auch eine Antwort auf dieses (Ein-)Schreiben lässt ja nun bereits seit wenigstens 10 Tagen auf sich warten. Noch ist zwar alles im grünen Bereich, nur irgendwie habe ich das Gefühl das bis zu meiner zeitlichen Antwortfrist Ende Dezember auch (wieder) nicht viel passieren wird. Daher gehe ich zur Zeit davon aus, das es zumindest zu einer Mietminderung und evtl. sogar einem Rechtsstreit kommen wird.

Um diesen wohl auch für andere Leute interessanten Ablauf eines Mietstreites direkt von Anfang an zu dokumentieren, habe ich mich entschlossen hier nicht nur alles lückenlos zu dokumentieren, sondern das ganze auch unter einer leicht zu durchstöbernden Kategorie namens „GAGFAH“ zu sammeln. Ich habe die relevanten Beiträge der Vergangenheit schon nachgepflegt.

Ob das hier Rufmord ist? Nö! Schließlich werde ich auch objektiv und nachweisbar positive Ereignisse in Verbindung mit der GAGFAH dokumentieren. Ob es hiervon welche geben wird, liegt bei der GAGFAH selber 😉

Ich bin selbst gespannt wohin das führt!

Am Donnerstag habe ich einen dreiseitiges Einschreiben an meinen Vermieter, die GAGFAH GROUP, verschickt.
Ich hatte zwischen Juni und Juli diesen Jahres bereits schon einmal einen scheinbar nicht enden wollenden Kampf mit der Gesellschaft, in dem es um die zugesicherte Beteiligung an den Kosten für meine Fußböden nach dem Einzug ging. Soweit ich informiert war, ist es unzulässig eine Wohnung ohne irgend eine Form von wohnbarem Boden zu vermieten. Sprich: Reiner Estricht. Genau das wurde jedoch gemacht. Als ich erstmals telefonisch auf das Thema zu sprechen kam, wurde erstmal generell verneint. Es würden keine Kosten übernommen. Als ich durch die Erwähnung der o.g. mir bekannten Rechtslage zu sprechen kam, wurde jedoch ziemlich schnell eingelenkt: Mir wurde eine Beteiligung i.H.v. 5,- € pro m² zugesagt. Ob das der richtige Satz ist weiß ich nicht. Ich war damit aber einverstanden und wollte nur nicht auf allen Kosten alleine sitzen bleiben und nahm an.
Nachdem ich mehrere Wochen telefonisch vertröstet wurde, begann ich Briefe zu schreiben. Als hierauf überhaupt nicht reagiert wurde, wurden es Einschreiben. Man soll es nicht glauben, doch auch hierauf wurde zunächst kaum reagiert! Zumindest nicht ohne telefonisch noch einmal auf das Schreiben hinzuweisen und auch nicht ohne die Ankündigung, die bestehende Einzugsermächtigung für die Miete zu kündigen und die Ausstehende Zahlung von der Miete abzuziehen.
Neben der Kostenübername für die Böden habe ich damals (im juni/Juli!) darauf hingewiesen, das nach wie vor meine Wohnungstür nicht, wie vor dem Einzug abgesprochen, erneuert wurde. Sie wurde bereits vor meiner Zeit einmal aufgebrochen (Spuren sind deutlich sichtbar). Außerdem ist sie total verzogen und kein bisschen isoliert. Es liegt direkt Holztür auf Holzrahmen auf. Kein Dichtungsgummi oder ähnliches ist vorhanden. Es zieht und ich höre jeden Laut aus dem Treppenhaus.
Daher habe ich in demselben Schreiben, in dem ich die Kostenbeteiligung für die Böden eingefordert habe, bereits damals angedroht, das sofern dieser Mangel (neben weiteren Kleinigkeiten) nicht bis „zu den kalten Monaten“ (die wir im November zweifelsfrei haben) behoben sein sollte, ich endgültig die Einzugsermächtigung kündigen und eine Mietminderung wegen der erhöhten Heizkosten und der kalten Zugluft ansetzen werde.

Bis heute wurde hierzu weder eine Aussage getroffen, noch reagiert.
Daher habe ich die sanften Wege dieses Mal direkt ausgelassen und direkt per Einschreiben angekündigt, das wenn das nicht bis Ende Dezember erledigt ist, ich die Miete dauerhaft mindern werde, bis alle ausstehenden Mängel beseitigt worden sind.

Was mich so sauer macht ist, das ich bis heute nicht ein einziges Schriftstück hierzu erhalten habe. Die GAGFAH macht sich ja nichtmal die Mühe der Forderung zu wiedersprechen; sie wird einfach ignoriert. Das finde ich unglaublich!

Die GAGFAH stand ja schon öfter negativ in der Presse. Daher und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen bisher fahre ich dieses Mal direkt mit Einschreiben und Mietminderungsankündigung auf.
Ich würde mir das gerne ersparen, da ich eigentlich für 450,- € pro Monat erwarten kann, das die Wohnung instand gehalten wird. Ich will ja nicht gerade goldene Wasserhähne oder so. Aber das über ein halbes Jahr nach dem Einzug die zugesicherten Arbeiten nicht mal terminiert oder erwähnt wurden, muss ich mir glaube ich spätestens nicht mehr gefallen lassen.

Für mich ist es auch deswegen schwer nachzuvollziehen, da alle ausstehenden Arbeiten nicht für mich direkt und exklusiv sind, sondern grundlegende Voraussetzungen sind um den Wert ihres Eigentums zu erhalten.

Neben Opel und den Banken mal wieder ein wunderbares Beispiel dafür, wieso ausländische Firmen in Deutschland ansässige Firmen nicht erwerben dürfen sollten. Die werden in Krisenzeiten doch nur zum ausschlachten genommen und wer darf’s ausbaden? Steuerzahler und scheinbar auch die Mieter …

So, wie immer: Wochen (/Monate) lang nicht geschrieben, und nun erstmal wieder einen Ansatz finden.. Wie immer: Die obligatorische Zielsetzung „das muss mal mehr werden“, und es folgt mein Bericht 😀

Fangen wir mal hier an: Ich habe endlich ein neues Auto! 🙂 Einen Ford Mondeo Turnier (Kombi). Genau was ich wollte. Das Teil ist in einem 1a Zustand, hat eine Schlüsselfernbedienung, eine Klimaanlage, sieht bis auf ganz, ganz wenige, kleinere Mängel brandneu aus. Er ist von 1999, hat schon 174.000 km drauf gehabt und mich 2.750,- € gekostet. Die km Leistung ist bei gebrauchten Kombis fast normal, wenn man sich mal umsieht. Machen wir glatte 3.000,- € draus: Ich war vor dem Kauf noch beim DEKRA – Gebrauchtwagencheck (57,- €) und habe mir einen TomTom Navi für 165,- € dazu gekauft.

Ich bin sowohl mit diesem Navi (Tomtom One Europe 31 Traffic Navigationssystem inkl. 31 Länderkarten und TMC), wie auch mit diesem Auto vollkommen zufrieden!

Beim DEKRA – Check kam heraus, das die Servopumpe wohl etwas Hydraulikflüssikgeit verliert. Ich habe es letzte Woche tatsächlich geschafft, dieses Hydrauliköl in die Kühlanlage einzufüllen! 😛 Zum Glück war ich gleich in der Nähe einer Werkstatt, da habe ich ihn gleich da gelassen. Neue Birnchen, die defekt waren, ausspülen der Kühlanlage, neu befüllen der Kühlanlage und nachfüllen des Hydrauliköls im richtigen Behälter haben mich 156,- € Lehrgeld gekostet. Selbst schuld! 😛

So, big Point #2: Ich habe endlich eine neue Wohnung! 🙂
Sie liegt in Heiligenhaus, ist 48,27 m² groß, kostet 449,- € Warm (mit Wasser und Heizung) und hat einen kleinen Balkon.
Hier in meiner alten Wohnung ist der Gasboiler nun, seit dem letzten, jährlichen Routinecheck, sogar attestiert defekt. Er bringt viel zu wenig Leistung. Das war mir persönlich ja schon lange klar, da ich ja fast keinen Tag gescheit Duschen, geschweige denn Baden kann. Außerdem verliert er Wasserdruck, höchstwahrscheinlich wegen des Rohlecks in der Wand, von dem die Vermieterin weiß, es aber nicht angemessen reparieren lässt. Zudem ist nun der Zulauf zum Spülkasten der Toilette undicht, so das ich dort einen Topf unterstellen muss. Diesen muss ich alle 2 Tage leeren. Auch hiervon weiß meine Vermieterin bescheid, da ich Herrn Kaienburg, dem Enkel der Vermieterin und eine art Hausmeister für dieses Objekt hier, vor der letzten Wohnungsbesichtigung durch angebliche Nachmieter, hiervon in Kenntniß gesetzt habe. Unnötig zu erwähnen, das bis heute nichts passiert ist.
Ehrlich gesagt gönne ich dieser Frau das so richtig, das diese Wohnung hier voll Wasser läuft, nachdem ich meinen Topf mitgenommen habe! Wer sich niemals, nicht einmal nachdem man von den Mietern auf Missstände aufmerksam gemacht wurde, um ein marodes Objekt kümmert, sondern immer nur das Mietgeld daraus abgreift, der verdient es nicht anders.

Ich habe Herrn Kaienburg jedenfalls darauf aufmerksam gemacht, ich muss davon ausgehen, das er es weiterleitet, und ich werde diesbezüglich nicht mehr nachfragen. Ich nehme meinen Topf und gehe 😉

Warum ich hier keinen heiden Rabatz mit Mietminderung usw. veranstalte? Ich habe schlichtweg keine Lust hierauf. Ich will weder, das jetzt noch Handwerker (oder wie bei Frau Dehorn-Ehmans: türkische Nachbarn) kommen und hier rumbauen. Es läuft nur noch bis zum 20. 4. , keinen Monat mehr. So lange halte ich das nun auch noch ohne diese tollen Maßnahmen aus. Mir ist nur noch daran gelegen, das ich meine Kaution wiederbekomme und ich dieses Kapitel problemlos hinter mir lassen kann.

Achja: Ich habe letzte Woche mitgeteilt bekommen, das ich eine 200,- € – Gehaltserhöhung bekommen werde. Ich stehe dem mit gemischten Gefühlen gegenüber; hauptsächlich freue ich mich aber 🙂 . Heutzutage muss man ja froh sein, wenn man überhaupt einen Job hat. Und dieser macht mir auch noch wahnsinnigen Spass! Aber ehrlich gesagt kam mir mein Chef nun nur etwas zuvor. Ich wollte ab April (am 1. April bin ich 2 Jahre da) mal mit ihm reden, wie es mit 400-500 € mehr aussieht. Geht man nur nach der schlechtst-Bezahltesten Gehaltsgruppe, mit der sich mein Aufgabenfeld beschreiben lässt, den Systemadministratoren, dann befinde ich mich laut c’t Gehaltspegel an der untersten Grenze der am zweit-schlechtesten bezahlten Gehaltsgruppe der Systemadministratoren. Bei Datenbankadministratoren oder Webserver-Spezies darf man garnicht erst schauen. Ich bin ja quasi alles zusammen.

Aber OK: Ich will wirklich nicht undankbar sein: Ich verdiene in meinen Augen angemessen und ich freue mich über eine Erhöhung! Was will man mehr? Klar gibt es immer wieder Ausreißer nach unten und oben, die dann mit dem selben oder sogar kleinerem Aufgabenfeld 500,- bis 1.000,- € mehr bekommen als man selbst. Aber das sollte einen nicht verunsichern oder gierig machen. Ich bin ja auch erst 27 und bin (Ausbildung nicht mitgerechnet) gerade mal 2  Jahre im Beruf. Ich bekomme jetzt schon mehr Gehalt als meine seit Jahrzehnten arbeitende Mutter, und nicht viel weniger als meine Bekannten im selben Beruf.
Ich lebe nicht schlecht, hab immer genug zu essen auf dem Tisch (fast ZU viel 😉 ), kann mir nun mein Autochen leisten, wenn ich umgezogen bin habe ich auch noch eine klasse Wohnung und mein Chef sagte mir schon bei der letzten Gehaltserhöhung vor ca. einem Jahr „Das muss nicht die letzte sein und das Ende ist offen„. Wie man nun sieht, sind das seinerseits auch nicht bloß leere Worte. Der Typ ist ohnehin ein super-Chef 🙂 Klar, jeder Mensch hat seine Eigenheiten, und er macht sicherlich auch Fehler. Dennoch ist es der beste Chef, den ich je hatte und es macht mir nach wie vor viel Spass dort zu arbeiten 🙂

Wieso soll ich mich beschweren? Es ist zwar sehr, sehr schade, das wir keine Vermögenswirksamen Leistungen, kein Weihnachtsgeld und kein 13. Monatsgehalt beziehen, aber wenn das nun so weitergeht: Jedes Jahr ca. 200,- € mehr: Das finde ich OK ;D

Mein Umzug geht vom 20. 4. bis zum 1. Mai. Ich halte euch auf dem laufendem 😀