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Neues TYPO3 Video Tutorial gestartet
Ich habe mir vergangene Woche das aktuelle Video-Training zu TYPO3 vom Galileo Computing Verlag namens “TYPO3 4.5 – Das umfassende Training” bestellt und erhalten. Da das erste Video-Training zu 4.0 von Thomas Kötter ziemlich gut war, dachte ich man könne damit nichts falsch machen. TYPO3 4.0 ist vom Handling und daher wo man die einzelnen Einstellungen findet nunmal inzwischen eine ganz andere Sache als bei TYPO3 4.5. Von daher war es einfach mal Zeit das Wissen und die private Bibliothek aufzufrischen. Hinzu kommt noch, das das Werk von Thomas Kötter ein “Einstieg in TYPO3″ war und mit dem aktuell vorliegendem Erzeugnis ein “Umfassendes Training” angeboten wird. “Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, dachte ich mir also.
Nun, da ich mir die erste halbe Stunde des neuen Video-Trainings angesehen habe, kann ich einfach nicht mehr weiter schauen! Der Inhalt mag ja ganz OK sein und auch vieles abdecken und vom Handwerkszeug her richtig und OK sein. Aber ich kann dem Sprecher einfach nicht mehr länger zuhören! Das ganze ist dermaßen hölzern gesprochen, gedehnt, voller Pausen an unpassendsten Stellen, das ich glaube wenn das anders gemacht worden wäre, müsste Galileo Computing eine Laufzeit von 8 statt 12 Stunden auf die Packung drucken.
Das fand ich sehr schade, da das Material an sich eigentlich ganz gut war. Nur was soll ich machen? Lautlos kann man dem ganzen nicht folgen. Evtl. empfinde ja auch nur ich das als so störend. Wie auch immer: Ich habe das zurück geschickt.
Jedenfalls hatte ich daher die Idee, einfach selbst ein freies Video-Tutorial auf Youtube anzufangen! Ich bin mir ziemlich sicher, das das nicht besser werden wird, zumal mir selbstverständlich dieselben Skills von professionellen Sprechern abgehen und die Video- und Tonerzeugnisse natürlich nicht professionell aufgenommen und gemastert werden, jedoch verlange ich dafür auch keine 40 € !
Ihr findet das ganze auf meinem Youtube Channel. Bisher ist da erst ein einziges Intro Video, was eigentlich nicht mehr zeigt als mich, der genau diese Punkte so noch einmal erzählt, aber ich hoffe das ich da in den kommenden Wochen immer mehr hinzufügen kann.
Über Kommentare, konstruktive Kritik und Vorschläge würde ich mich freuen
- TYPO3 4.5 – Das umfassende Training von Matthias Schütz und Galileo Computing
- Einstieg in TYPO3 4.0 Video-Training von Thomas Kötter und Galileo Computing
Meine ersten Funtoo ebuilds sind in Flora! :D
Um zu erklären, was das bedeutet, muss ich ganz kurz ausholen…
Als ich vor vielen Jahren mit Linux angefangen habe, stolperte ich ziemlich bald über Gentoo Linux. Damals konnte ich aber weder den Wert dieser Distribution ermessen, noch kam ich als absoluter Linuxeinsteiger damit zurecht. Also habe ich sie damals recht bald wieder fallen lassen.
Nachdem ich inzwischen jedoch einige Jahre mit diesem Fachgebiet auf dem Buckel habe, keimte vor ein paar Jahren das Interesse an dieser Distribution wieder auf. So läuft seit knapp 13 Monaten dieser Server auch unter Gentoo Linux.
In dieser Zeit stand ich natürlich auch ab und an mal auf dem Schlauch und musste mich, als Google, das Gentoo Forum und IRC nicht mehr helfen konnten, des Gentoo Bugtrackers bedienen. Und genau hier machte ich Erfahrungen, welche mich enttäuschten. Oft, wenn ich auf diesem Wege mit den Gentoo Entwicklern in Kontakt treten musste, wurde ich enttäuscht. So sind zwei Bugs, die ich vor fast 2 Monaten und über 4 Monaten eingetragen habe, bis heute nicht final bearbeitet und geschlossen worden. Den Vogel abgeschossen hat aber der Gentoo Bug 363675, bei dem ich über 1,5 Monate der einzige gewesen bin, der den auch nur angesehen hat. Und dabei ging es nicht etwa um irgendeinen Schönheitsfehler: Ich konnte den GNU C Compiler (gcc) nahezu garnicht mehr benutzen. Das bedeutet im Falle von Gentoo Linux, das man nahezu kein Paket mehr installieren kann. Als ob das nicht ärgerlich genug wäre: Auch Sicherheitsupdates sind so natürlich nicht mehr möglich. Als ich mir nicht mehr zu helfen wusste, habe ich dasselbe Problem im Bugtracker vom gcc direkt eingestellt. Nach sage und schreibe 3 Minuten und 42 Sekunden hat einer der dortigen Entwickler mein Problem gelöst!
Es stellte sich letzten Endes heraus, das es sich um ein lokales Problem bei mir gehandelt hatte, jedoch hat sich ja kein Mensch den Bug gründlich genug angeschaut um das wissen zu können. Wäre es ein globales Problem am gcc gewesen, wäre eine nichtbeachtung eines Bugs in dieser Kategorie fatal gewesen!
Als ich das dann im verlinktem Gentoo Bug 363675 mal so angemerkt habe, bekam ich folgende Antwort:
it's a volunteer system. if you dont like how it works, then step up and help. expecting people to help you isnt how things work.
Mit anderen Worten also: Da Gentoo ein System von Freiwilligen ist, darf man sich nicht beschweren. Grundsätzlich natürlich richtig. Jedoch zwei Punkte dazu (was mich ganz dezent dann auch wieder zum eigentlichen Thema zurückführt
):
- Wenn ich das selber hätte lösen können, hätte ich wohl kaum einen Bug dazu erstellt.
- Ich möchte ja gerne helfen, aber die Einstiegshürde bei Gentoo ist leider sehr hoch!
Das kann ich mir gut vorstellen; wie eben beschrieben scheinen die Entwickler ja mit den Anfragen völlig überfordert zu sein. … was ja nichts mit Unfähigkeit, sondern mehr mit mangelnder Organisation zu tun hat. Umso unverständlicher ist es, das Hilfsangebote am laufendem Band ausgeschlagen werden. Das sieht man besonders drastisch am Beispiel von Daniel Robbins:
Wie gesagt: Völlig überlastet und unkoordiniert das Team.
Naja, mehr als stundenlang hin-und-hertesten kann man ja nicht. Und zum Glück hat so ein PHP Paket ja in der Regel nicht das Potential irgendetwas wichtiges zu zerstören.
Ey alter: Warum ist deine HP so hässlich, Lan?
Yoyoyoy, endlich mal wieder ein Update
In letzter Zeit habe ich kaum noch Zeit etwas in mein Blog zu schreiben. Auch jetzt gerade ringe ich mir die Zeit ab, mal wieder was für’s Blog zu tun.
Wer hier schonmal war, bzw. dieses Blog öfter besucht, wird feststellen, das es anders aussieht als sonst. Bisher hatte ich einen feschen schwarz/grau/blau – Look. Dieses Layout war jedoch so hoffnungslos verscriptet und mit Goodies, wie transparenten Feldern, starrem Hintergrundbild, etc. so rechenlastig, das ich selbst meine Seite häufig per Linux-Browser garnicht ansehen konnte. Bzw.: Es trat dieser bekannte Effekt auf, das man einmal das Mausrad dreht, und dann eine Minute lang dabei zusehen darf, wie der Bildschirm immer mal wieder ein Stückchen weiter nach unten springt.
Hierzu habe ich vor Urzeiten auch mal einen Bug beim Mozilla – Bugzilla geschrieben. Dieser wurde jedoch als Duplikat markiert und in dem “echten” Bug geht es seit Ewigkeiten nicht weiter. Die einen schieben’s auf Grafiktreiber, dann wieder welche auf die Rendering Engine unter Linux, … aber wirklich einen Plan was da abgeht hat niemand.
Das war jedoch nicht alles. Auch der Server hatte offenbar mit irgendeinem Element dieser Seite so viel zu tun, das ich oft nachvollziehen konnte, das beim öffnen der Startseite eine Apache – Instanz die CPU Last auf nahezu 100% anhob.
Zudem konnte ich selbst RSS Feeds nicht immer abholen.
Witziger weise konnten die anderen Applikationen wie die Site www.leliel.info oder auch nur der WebMailer (ebenfalls über www.zoosau.de erreichbar) weiterhin aufgerufen werden. Der Server war also nicht “platt”, sondern hatte lediglich Probleme beim Rendern der Seite. Dabei läuft auf der Zoosau schon ein eAccelerator der die PHP Scripte vorkompiliert.
Naja, wie auch immer: Das schreiben der Beiträge machte so nicht wirklich Spass. Daher war meine Motivation dazu auch eher dürftig.
Ich habe nun das Standard-Layout für die deutsche WordPress – Distribution wieder geladen. Das ist zwar langweilig, und viele meiner eigenen Erweiterungen betten sich mehr schlecht als recht in dieses Layout ein, aber wenigstens ist die Seite erreichbar.
Ich möchte das ganze demnächst auf TYPO3 umziehen. Dieses System bietet alles, was mich an WordPress massivst gestört hat:
- Es ist gescheit Dokumentiert
- Es gibt eine gescheite Community, die mehr als Flickwerk zur Lösung anzubieten hat
- Das BackEnd ist höchstfunktional und sehr Browserkompatibel
- Die Dateiverwaltung ist sehr zugänglich
Der Nachteil ist jedoch, das das kein System ist, das man sich “mal eben” so zusammenklicken kann wie es bei WordPress der Fall ist. Als allererste Hürde sehe ich als n00b schonmal, das man überhaupt erst garnicht damit anfangen kann sich mit dem System vertraut zu machen, da, ehe man kein Template zur Ausgabe der Inhalte definiert hat, überhaupt nichts angezeigt bekommt!
Inzwischen weiss ich, warum dem so ist und wie man dieses ändern kann. Ich denke jedoch, das ich bei meiner eigenen Recherche zu CMS TYPO3 direkt wieder verworfen hätte, da ich es als unpraktisch angesehen hätte.
Durch meine Arbeit ist mir dieses System jedoch ans Herz gewachsen und ich beginne die Vorteile eines solch professionellen CMS zu schätzen.
Wie gesagt: Ich weiss noch nicht wann, aber hier steht demnächst mal ein Relaunch an. Dann habe ich endlich mal eine echte Homepage und kein reines Blog mehr, das sich als solche tarnt
Meine liebsten Firefox Extensions
Jedes Mal, wenn ich mir ein System neu installiere, suche ich mir mühselig in meinem Kopf wieder meine Standard Plugins für den Firefox zusammen.
Hier erstelle ich mal eine Linksammlung, damit ich demnächst alles an einem Ort verlinkt habe. Evtl. interessieren den einen oder anderen ja auch ein paar davon.
ScrapBook
Mit ScrapBook kann man schnell und ziemlich einfach eine im Browser angezeigte Seite “wie sie ist” auf der Festplatte abspeichern. Praktisch um sie offline nochmal ansehen zu können oder wenn gerade kein Drucker verfügbar ist.
FlashGot
Bietet einem ein erweitertes Kontextmenü um Downloadlinks an seinen Downloadmanager zusenden. Man kann auch mehrere Links auf einmal verarbeiten lassen und vieles mehr.
Interessant in diesem Zusammenhang auch der Downloadmanager FlashGet für Windows.
Live HTTP Headers
Eher interessant für Webserver Administratoren: Hiermit kann man die Kommunikation zwischen dem Webbrowser und dem Webserver beobachten. Man kann sehen wie die Anforderung die gesendet wird genau aussieht und wie der Webserver antwortet, etc. Auch Umleitungen und ähnliches erkennt man so sehr gut.
Mouse Gestures
Man kann so Mausbewegungen einer bestimmten Aktion zuordnen. Z.B. “Rechte Maustaste + Maus nach links” = Zurück, “Rechte Maustaste + hoch” = Neuer Tab, etc. Ich benutze nur 4 : Hoch, runter, links und rechts für Neuer Tab, Tab schliessen, zurück und vor. Wer mag, kann sich gerne diese Datei in den Profilordner des Firefox kopieren und hat genau diese Funktionen.
PageStyle2Tab
Lässt den Firefox ein wenig schöner aussehen, indem die Tabs der Seiten den selben Stil bekommen, wie der Seitenhintergrund.
Session Manager
Hiermit kann man sich beliebig viele Unterfenster als Profile speichern. Wenn man z.B. jeden morgen eh dieselben Seiten aufruft (News, Daily-Comic, Sonstwas …) muss man nur das jeweile Profil laden und alle Fenster werden geöffnet.
Ausserdem fängt das Plugin ziemlich zuverlässig Abstürze ab, so das man bei einem Neustart des Browsers das zuletzt gecrashte Fenster wieder herstellen lassen kann.
Web Developer
Zeigt eine sehr Hilfreiche Toolleiste unterhalb der Links an, mit denen man praktische Einstellungen sehr schnell einsehen und verändern kann wie z.B. den Cache deaktivieren, Stylesheet ändern, usw.
TYPO3 Workbench
Dieses Plugin ist nur was für Leute, die mit Typo3 arbeiten. Es bietet schnellen Zugriff auf das Backend, eine Suche für das Extension Repository und vieles mehr.
Ich hoffe diese Empfehlungen helfen dem einen oder anderem

