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Technische Neuerungen
So ein Servercrash hat auch seine guten Seiten: Man kann gleich alles, was einem als fehlkonfiguriert auffällt verbessern und erweitern
So hat der Server nun den eAccelerator installiert, durch den ich mir einen deutlich schnelleren Seitenaufbau erhoffe. Einige Applikationen sind definitiv schneller.
Das Script für die automatische Logfilegenerierung wurde ebenfalls etwas verbessert, so das nun (hoffentlich) bei einem Monatswechsel die Zugriffe zur Tages-/Monatsgrenze gezielter ausgewertet werden können.
Ausserdem haben wir nun einen TeamSpeak2 Server. Dieser läuft nicht immer, da ich keine Ahnung habe wie sicher das Teil ist. Das Startscript ist auf jeden Fall super schlecht und ich hab’s erstmal editiert.
Ich möchte den TS Server zunächst gerne nur manuell bei Bedarf starten. Später können wir es gerne ändern.
Ansonsten ist nun soweit alles wieder verfügbar. Wem auffällt das was fehlt: Einfach bescheid sagen
Never change a running system …
… erst recht nicht, indem man sich blind auf den Skill anderer verlässt. Und schonmal GARNICHT auf Produktivsystemen!
Alles Dinge, die ich eigentlich wissen sollte – dennoch hielt ich es vorgestern für eine total gute Idee dpkg über einen “apt-get dist-upgrade” – Befehl die Anweisung zu geben nun vollständig von etch auf lenny Upzugraden. Natürlich ohne das zuvor auf einem gespiegeltem Testsystem zu testen. Diese tolle Idee hatte nun fast 2 Tage off zur Folge, da es natürlich nicht reibungslos geklappt hat.
Warum auch immer: Anschliessend hat Apache meine Konfig nicht mehr gefressen, das System hatte keine route mehr gesetzt, usw. Ich konnte die route auch manuell setzen; dann kam ich zwar wieder von mir aus (Arcor Dial-In) per SSH auf das System, jedoch hatte ich keine route zu einem benachbartem Server (ebenfalls ein Strato-Host). So sehr ich auch herumprobiert habe, ich erreichte das System nicht.
Ich habe die 7 GB Daten des Systems also die letzten 2 Tage komplett über’s Netz weggesichert und anschliessend das System neu installiert.
Ich denke weitestgehend läuft nun wieder alles.
Aber gut – es bringt mir die alte Weisheit “Never change a running System” (Ändere nie ein laufendes System) wieder ins Gedächtnis. Lieber privat als auf der Arbeit bei einem Kunden-Liveserver
An dieser Stelle nochmal: Sorry für alle Server-mitnutzer; war mein Fehler.
Squirrelmail auf Deutsch unter (*)ubuntu / Debian Linux
Wie der Autor des Originalbeitrages dieses Trackbacks (… des Vatters, dem seine Mutter sein Kind … mann, schreib ich manchmal kompliziert =O.o=), hatte auch ich die Lösung hierfür irgendwann einmal im Netz gefunden, eingerichtet, gefreut, vergessen.
Damit mir sowas nicht mehr passiert sammle ich dieses Know-How ja in diesem Blog
Es funktioniert genau wie Beschrieben:
-
"/var/lib/locales/supported.d/local" öffnen (unter Debian: /etc/locale.gen)
- Eine neue Zeile mit “
de_DE ISO-8859-1” anfügen "dpkg-reconfigure locales" ausführen. dpkg-reconfigure sollte diese neue locale nun auch auflisten: de_DE.ISO-8859-1... done- In der Squirrelmail Konfiguration (cd /etc/squirrelmail ; ./conf.pl) “de_DE” als Standardsprache festlegen.
- Apache neu starten
Nun sollte alles Deutsch sein.