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Zugriff auf Samba Freigaben mit Windows Vista
Hallo zusammen!
Wir hatten hier in meiner Firma das Problem, das man sich an Windows XP Workstations anmelden konnte und problemlos auf eine von einem Linux Samba Server bereitgestellte Ressource zugreifen konnte, jedoch als derselbe User, der an einer Windows Vista Workstation angemeldet ist, auf dieselbe Ressource keinen Zugriff bekam.
Ich habe zunächst vermutet, das ich einen Fehler in meiner PDC Konfiguration hatte oder ähnliches, da der Domänencontroller und die Bindung der Samba Dateiserver an diesen erst recht neu implementiert wurde. Jedoch liegt es an einem neuen “Feature” von Windows Vista das diese Zugriffe überhaupt nicht klappen können.
Nach kurzer Suche bin ich auf dieses Blog gestossen, in dem genau dieses Problem beschrieben wurde.
Ich denke ohne diesen Beitrag wäre ich da nie drauf gekommen.
Da ich immer Angst habe, das Beiträge die ich verlinke in naher Zukunft wieder verschwinden, kopiere ich den Inhalt des erwähnten Beitrages in mein eigenes Blog. Ich hoffe Jörn hat nichts dagegen. Ansonsten bitte einfach einen Kommentar schreiben
Vista und Samba Shares
Ich habe mir Vista zum Testen installiert. Da ich ein WL700gE habe nutze ich auch die eingebaute Platte als Netzlaufwerke. In den ersten Wochen ging noch alles gut mit den Netzlaufwerken unter Vista.
Nachdem ich aber eines Tages auf meine Laufwerke zugreifen wollte bekam ich die Abfrage nach einem anderen “richtigen” Passwort, da der alte Nutzer nicht authentifiziert werden konnte. Ich habe nicht lange nachgedacht und schnell mein Username und Passwort eingetippt, und.. nichts. Es funktioniert nicht.
Nach etwas Suchen habe ich dann eine Lösung gefunden.
Vista nutzt eine neuen Version des SMB Protokolls. Soll sicherer sein, einziges Problem war nur, dass Samba dieses nicht unterstützt. Und da mein WL700g auf einem Linux läuft und Samba für die Shares nutzt kann es nicht funktionieren.
Um das Problem zu beheben muss man die Lokalen Sicherheitsrichtlinien bearbeiten. Erstmal den Richtlinieneditor über
Start -> Eingabeleiste -> secpol.msc
starten und dann folgenden Pfad hinunter hangeln.
Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen
Dort findet ihr dann auf der rechten Seite einen Punkt der
Netzwerksicherheit: LAN-Manager-Authentifizierungsebene
heißt. Dort ein Doppelklick und die Option
LM-und NTLM-Antworten senden (NTLMv2-Sitzungssicherheit verwenden)
auswählen. Dann nur noch auf Ok klicken und den Editor wieder schließen.
Nun sollte es wieder möglich sein Samba Shares zu öffnen und zu verbinden. Falls nicht sollte noch ein Neustart gemacht werden. Bei mir hat es zwar ohne funktioniert, aber bei Windows kann man ja nie wissen.
Ob das jetzt ein Versuch von Microsoft sein soll Linux als Fileserver Betriebssystem auszustechen ist fraglich, da es zu einfach zu umgehen ist. ![]()
Grüße Jörn
Kleine Ergänzung noch von mir selbst:
Bei Vista Home Basic und Vista Home Premium soll es anders sein. Da sind stattdessen folgende Schritte notwendig:
- In der Registry den Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Contr ol\Lsa” suchen
- Den Wert für LmCompatibilityLevel von “3″ auf “1″ ändern
Dieses kann ich nur leider nicht nachstellen, da wir diese Versionen in der Firma nicht haben.
Zeichensatz von Dateinamen unter Linux umwandeln
Ich musste heute wieder einmal mit mkisofs ein ISO File eines Verzeichnisses unter Linux erstellen. Dabei stand ich mal wieder vor dem Problem, das es Dateien aus einem ehemaligen Samba – Share eines Samba Servers waren, dessen Zeichensatz nicht explizit gesetzt war, wodurch der Windows Zeichensatz cp850 verwendet wird. Dieses sieht unter linux nicht nur “ganz toll” aus, nein: Programme wie mkisofs können daher auch solche Dateien nicht wirklich gut verarbeiten.
Ich hatte wie der Autor des Blogeintrages, durch welchen ich letztendlich mal wieder fündig wurde, das Problem das ich das Programm convmv kannte, damit auch schonmal gearbeitet hatte, ich mir den Namen jedoch nicht wirklich gut einprägen konnte.
Unter openSuSe 10.3 heisst das RPM auch einfach convmv.
Um nun Dateien eines Samba – Shares gescheit umzubenennen, gibt man convmv folgende Parameter mit:
convmv -f cp850 -t utf-8 --notest -r ordner
Mit -f wird der aktuelle Zeichensatz angegeben.
-t definiert den Ziel-Zeichensatz.
-r führt das ganze Programm rekursiv auf das ganze Verzeichniss aus und
--notest sorgt dafür, das die Dateien effektiv umbenannt werden.
Achtung:
Wer sich über das Ergebniss nicht ganz sicher ist, der sollte die Option --notest zunächst mal weglassen. Dann Zeigt das Programm nur an was es tun würde.
Wie man unter Linux einen Samba Server zum Domänenmitglied macht
Ich habe nun fast einen monat herumprobiert, ehe ich aufgegeben habe und alle Samba Datenbanken wieder gelöscht habe um von vorne anfangen zu können. Was immer ich beim ersten Durchlauf falsch gemacht habe: Nun habe ich diesen Schritt offenbar weggelassen
Damit auch andere von meinen Erfahrungen profitieren können, schreibe ich mein Vorgehen hier auf: