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Artikel-Schlagworte: „Linux“

Never change a running system …

… erst recht nicht, indem man sich blind auf den Skill anderer verlässt. Und schonmal GARNICHT auf Produktivsystemen! :(

Alles Dinge, die ich eigentlich wissen sollte – dennoch hielt ich es vorgestern für eine total gute Idee dpkg über einen “apt-get dist-upgrade” – Befehl die Anweisung zu geben nun vollständig von etch auf lenny Upzugraden. Natürlich ohne das zuvor auf einem gespiegeltem Testsystem zu testen. Diese tolle Idee hatte nun fast 2 Tage off zur Folge, da es natürlich nicht reibungslos geklappt hat.

Warum auch immer: Anschliessend hat Apache meine Konfig nicht mehr gefressen, das System hatte keine route mehr gesetzt, usw. Ich konnte die route auch manuell setzen; dann kam ich zwar wieder von mir aus (Arcor Dial-In) per SSH auf das System, jedoch hatte ich keine route zu einem benachbartem Server (ebenfalls ein Strato-Host). So sehr ich auch herumprobiert habe, ich erreichte das System nicht.

Ich habe die 7 GB Daten des Systems also die letzten 2 Tage komplett über’s Netz weggesichert und anschliessend das System neu installiert.

Ich denke weitestgehend läuft nun wieder alles.

Aber gut – es bringt mir die alte Weisheit “Never change a running System” (Ändere nie ein laufendes System) wieder ins Gedächtnis. Lieber privat als auf der Arbeit bei einem Kunden-Liveserver :)

An dieser Stelle nochmal: Sorry für alle Server-mitnutzer; war mein Fehler.

Zeichensatz von Dateinamen unter Linux umwandeln

Ich musste heute wieder einmal mit mkisofs ein ISO File eines Verzeichnisses unter Linux erstellen. Dabei stand ich mal wieder vor dem Problem, das es Dateien aus einem ehemaligen Samba – Share eines Samba Servers waren, dessen Zeichensatz nicht explizit gesetzt war, wodurch der Windows Zeichensatz cp850 verwendet wird. Dieses sieht unter linux nicht nur “ganz toll” aus, nein: Programme wie mkisofs können daher auch solche Dateien nicht wirklich gut verarbeiten.

Ich hatte wie der Autor des Blogeintrages, durch welchen ich letztendlich mal wieder fündig wurde, das Problem das ich das Programm convmv kannte, damit auch schonmal gearbeitet hatte, ich mir den Namen jedoch nicht wirklich gut einprägen konnte.

Unter openSuSe 10.3 heisst das RPM auch einfach convmv.

Um nun Dateien eines Samba – Shares gescheit umzubenennen, gibt man convmv folgende Parameter mit:

convmv -f cp850 -t utf-8 --notest -r ordner

Mit -f wird der aktuelle Zeichensatz angegeben.

-t definiert den Ziel-Zeichensatz.

-r führt das ganze Programm rekursiv auf das ganze Verzeichniss aus und

--notest sorgt dafür, das die Dateien effektiv umbenannt werden.

Achtung:

Wer sich über das Ergebniss nicht ganz sicher ist, der sollte die Option --notest zunächst mal weglassen. Dann Zeigt das Programm nur an was es tun würde.

Squirrelmail auf Deutsch unter (*)ubuntu / Debian Linux

Wie der Autor des Originalbeitrages dieses Trackbacks (… des Vatters, dem seine Mutter sein Kind … mann, schreib ich manchmal kompliziert =O.o=), hatte auch ich die Lösung hierfür irgendwann einmal im Netz gefunden, eingerichtet, gefreut, vergessen.

Damit mir sowas nicht mehr passiert sammle ich dieses Know-How ja in diesem Blog :)

Es funktioniert genau wie Beschrieben:

  1. "/var/lib/locales/supported.d/local" öffnen (unter Debian: /etc/locale.gen)
  2. Eine neue Zeile mit “de_DE ISO-8859-1” anfügen
  3. "dpkg-reconfigure locales" ausführen. dpkg-reconfigure sollte diese neue locale nun auch auflisten: de_DE.ISO-8859-1... done
  4. In der Squirrelmail Konfiguration (cd /etc/squirrelmail ; ./conf.pl) “de_DE” als Standardsprache festlegen.
  5. Apache neu starten

Nun sollte alles Deutsch sein.

Hier findet Ihr den Originalbeitrag.