Archiv für die Kategorie „Technik“
Der neue Server
Der Server, auf dem unter vielen anderen Seiten und Diensten, auch dieses Blog hier läuft, wird in den kommenden Tagen umgezogen. Zum einen sagt mir die aktuelle Linux-Distribution nicht mehr zu, zum anderen bietet mein Provider nach über 4 Jahren, in denen dieser Server in der aktuellen Form bereits besteht, für’s gleiche Geld inzwischen Server mit der doppelten Leistung und Ausstattung an. Die Gelegenheit ist also günstig.
Aktuell bereite ich im Hintergrund bereits das neue System vor. Wenn dieses soweit finalisiert wurde, wird es eine mehr oder weniger kurze Downtime geben, in der die Seiten umziehen. Entgegen dem professionellen Seitenhosting kann ich mir auf diesen Privatseiten ja bequem den Luxus gönnen und sagen: “It’s done, when it’s done!”
Ich weiß, das diese Seite mal nicht erreichbar sein könnte, trifft tausende da draußen schwer. .. , aber die Berufsehre gebietet es mir irgendwie diese erste Downtime über mehr als 5 Minuten überhaupt nach über 4 Jahren als geplant anzukündigen
Neues Handy :D
Heute, ein Tag wie jeder andere. Zumindest bis mein Chef ankam ![]()
Ich ahnte nichts, aber nachdem er mir, wie alle anderen Kollegen übrigens auch, zum Geburtstag gratulierte, meinte er nur “Ich hab’ sogar ‘nen Geschenk für Dich! Komm mal mit…“. … OK: Es kommt kein Schweinkram ;D : Er überreichte mir ganz beiläufig sein “altes” Motorola Milestone als Diensthandy! Er hatte das zwar schonmal angekündigt, aber ich dachte eigentlich, das sei ein Scherz.
Ich bin jetzt natürlich seelig und freue/fürchte mich vor den nächsten Wochen, wo ich wie ein genickstarrer Zombie diese für mich neue Plattform bis ins letzte Detail erkunden kann ;D
Stilgerecht ist dieser Betrag natürlich umgehend mit der WordPress App entstanden
Deutsche Rechtschreibprüfung für Thunderbird 3.0.*
HA! Endlich was cooles herausgefunden!
Seit langem ärgere ich mich, das die deutsche Rechtschreibprüfung für den Thunderbird Mailclient nur für Versionen bis 2.0.0.* funktioniert, obwohl der Thunderbird 3.0 ja nun schon Monatelang veröffentlicht ist. Heute habe ich durch diesen Eintrag eine Lösung hierzu gefunden!
Diese *.xpi – Pakte sind simple, umbenannte ZIP – Archive. Sie lassen sich einfach entpacken. Anschließend kann man einfach mit einem Texteditor die Tags “<em:maxVersion>2.0.0.*</em:maxVersion>” in der Datei install.rdf in 3.0.* abändern. Anschließend erstellt man nur wieder ein ZIP Archiv aus den Daten die vorher auch in dem Archiv gewesen sind und benennt es wieder in *.xpi um.
Fertig!
Hinweis: Da Thunderbird und Firefox dummerweise dieselbe Dateierweiterung für Ihre Extensions nutzen, versucht der Firefox die Rechtschreib-Extension bei einem Linksklick auf den obigen Link zu installieren. Bitte klickt daher mit rechts darauf und wählt “Ziel speichern unter …“. Anschließend könnt ihr die Extension dann im Thunderbird wie gehabt installieren.
CeBit 2010
Ich war auf der CeBit! Das ganze wurde inklusive Fahrt und Verpflegung von meiner Firma bezahlt. Um es kurz zu machen: Wenn die irgendwann einmal irgendwo … sagen wir: In Duisburg oder Bochum, also: in der Nähe, stattfinden sollte und ich gerade rein GARNICHTS anderes vorhaben sollte, würde ich in Erwägung ziehen diese Messe noch einmal zu besuchen. Aber Hannover? No Way – Die Messe ist Mega langweilig. Neben zig No-Name China-Ständen stehen da nur noch langweilige 0815 – Stände. Keinerlei Innovationen, ja: Nichtmal echter Herstellerkontakt ist dort möglich.
Ich interessiere mich zum Beispiel für vertikal montierbare PDUs für unsere Server-Racks. Klingt komisch, ist aber so!
Die Leute von APC, die da vor Ort waren konnten mir die simpelsten Fragen nicht beantworten. Aber OK: Sie haben mir angeboten diese Fragen gezielt weiterzuleiten (an der Hotline waren sie ebenfalls überfragt) und sich bei mir zu melden. Ähnliches habe ich auch mit anderen Herstellern gemacht – das wird hier keinesfalls ein APC – Exklusives negativ-Ranking. Und ein paar Tage nach Messeende bekommt man nur eine Standard-Spammail “Sie haben uns auf der CeBit besucht – schön! Besuchen Sie doch mal unsere Homepage. ….”
Ich brauch da nie wieder hin. Weder privat noch geschäftlich. Außer Spesen nichts gewesen …
MySQL Fehler unter Ubuntu “‘Can’t create table ‘/tmp/#sql7c49_2f_0′ (errno: -1)’ on query.”
Ich hatte heute auf einem MySQL Slave Server den folgenden Fehler bei der Replikation von einem Master MySQL Server:
mysql> show slave status\G;
*************************** 1. row ***************************
Slave_IO_State: Waiting for master to send event
Master_Host: www.xxx.yyy.zzz
Master_User: replication
Master_Port: 3306
Connect_Retry: 60
Master_Log_File: db.002174
Read_Master_Log_Pos: 342719703
Relay_Log_File: mysqld-relay-bin.000003
Relay_Log_Pos: 6458545
Relay_Master_Log_File: db.002170
Slave_IO_Running: Yes
Slave_SQL_Running: No
Replicate_Do_DB:
Replicate_Ignore_DB:
Replicate_Do_Table:
Replicate_Ignore_Table:
Replicate_Wild_Do_Table:
Replicate_Wild_Ignore_Table:
Last_Errno: 1005
Last_Error: Error ‘Can’t create table ‘/tmp/#sql7c49_2f_0′ (errno: -1)’ on query. Default database: ‘live’. Query: ‘create temporary table tmp_gen_table like tmp_to_gen_neu’
Skip_Counter: 0
Exec_Master_Log_Pos: 620120976
Relay_Log_Space: 4109869668
Until_Condition: None
Until_Log_File:
Until_Log_Pos: 0
Master_SSL_Allowed: No
Master_SSL_CA_File:
Master_SSL_CA_Path:
Master_SSL_Cert:
Master_SSL_Cipher:
Master_SSL_Key:
Seconds_Behind_Master: NULL
1 row in set (0.09 sec)
Ich musste recht lange suchen. Die o.g. Datei (/tmp/#sql7c49_2f_0.ibd) wurde zwar von mysql:mysql angelegt, jedoch war sie 0 byte groß. Im MySQL – Log fand ich nur den o.g. Fehler wieder. Also schaute ich im syslog und wurde fündig:
Jan 28 12:55:22 db kernel: [495131.291630] audit(1264679722.493:141): type=1503 operation=”file_lock” requested_mask=”wk::” denied_mask=”k::” name=”/tmp/#sql7c49_2f_0.ibd” pid=7924 profile=”/usr/sbin/mysqld” namespace=”default”
Das kenne ich inzwischen: Eine Zeile mit so komischen “requested_mask=”wk::”” – Rechten kommt meistens, wenn eine Applikation an apparmor scheitert. Ich habe also der Datei /etc/apparmor.d/usr.sbin.mysqld die folgenden Zeilen hinzugefügt:
/usr/sbin/mysqld {
…
/tmp/ r,
/tmp/** rwk,
}
Schon geht’s!
Ich fand es sehr überraschend, das das /tmp – Verzeichnis (in meinem Oldschool-Linux-Hinterkopf immer als das “jeder darf – Verzeichnis” abgelegt) ebenfalls einer eigenen Zeile in der apparmor-Konfiguration bedarf. Noch verwunderlicher finde ich, das dieses unter Ubuntu (8.04 – Hardy Heron) nicht standardmäßig dort aufgenommen wurde. Immerhin ist tmpdir=/tmp die Standardeinstellung unter dieser Ubuntu-Version.
Spielebewertung für “A Vampyre Story”
Ich möchte heute meine Beurteilung des Adventures “A Vampyre Story” loswerden. Ich habe es gestern durchgespielt und wollte ohnehin mal öfter Rezensionen zu Büchern, Spielen, was auch immer verfassen. Und heute fange ich an:

Titelbild des Spiels "A Vampyre Story"
Der Hauptcharakter des Spiels befindet sich mit ihrem kleinen Fledermauskumpel Froderick in einem Pferdestall. Außerdem befindet sich ein sehr dämlich dreinblickendes Pferd in diesem Stall. Gesichert ist das Vieh mit einer Parkkralle. An der Scheunenwand befinden sich diverse Nummernschilder mit Phantasiegebilden wie “Vampire Suck” oder ähnlichem. Untersucht man eines mit der Aufschrift “NCC 1701″ (Registriernummer des Raumschiffes Enterprise von James Tiberius Kirk aus der Fernsehserie Raumschiff Enterprise), kommt von Froderick ein Spruch wie etwa “Das verstehen nur Leute die dick, pickelig und über 30 sind und immernoch bei ihrer Mutter wohnen.“.
Viele Leute beschweren sich in diversen Foren und Seiten über solche an den Haaren herbeigezogenen Kalauer. Auf manche “Gags” mag das auch mit Sicherheit zutreffen. Meine Meinung dazu ist dennoch die, das wer sich ein “Monkey Island – like” Spiel installiert genauso wenig intellektuellen Humor erwarten darf wie Realismus in Superman Filmen. (Einschub: Sind meine absoluten Lieblings-Cineasten: Sitzen in ‘nem Superman Film, Superman zieht gerade fliegend ein Kreuzfahrtschiff hinter sich her und die sagen “Das sieht ja voll unecht aus da mit den Wellen …” ;D ). Das Spielt folgt, was den Humor angeht, einer langen Reihe von klassischen Adventures wie z.B. soeben erwähntem Monkey Island. Die Hintergründe der Schauplätze in “A Vampyre Story” wurden ebenfalls von den Monkey Island – Zeichnern angefertigt.
Die Story des Spiels, die Charektere an sich und die grundliegende Optik sind super. Zwar etwas altbacken, aber liebevoll umgesetzt.
Was unglaublich und erschreckend schlecht umgesetzt worden ist, ist die technische Seite des Spiels. Mona (Hauptcharakter) ist beispielsweise mit einem schwarzem Umhang bekleidet. Dieser weht regelmäßig durch ihre Fersen hindurch oder ein Ellenbogen taucht auf der anderen Seite des Umhangs hindurch auf. In einer anderen Szene steht ein Holzkarren im Weg, was sie jedoch nicht daran hindert sich irgendwo zwischen der Vorder- und Hinterachse des Teils aufzustellen. Manche Dialoge sind nicht auf Deutsch vertont, so das Mona auf einmal Englisch spricht. Die Videosequenzen sind sehr abgehakt, vieeel zu hell und mit denselben Grafikfehlern wie im Spiel übersät.
Noch nerviger als die technischen Fehler sind Rätsel, in denen man meistens nicht weiß, was man tun soll, bzw. wie, so das man nahezu jede Kombination aus Gegenständen in jedem Bildschirm durchprobieren muss. Sehr hilfreich wären hier nicht nur blöde Sprüche, sondern Hinweise statt nur “das geht nicht” oder “ich brauche das nicht”. Man denkt sich dabei oft nur “Super: Das Spielzeuggewehr brauchst Du nicht, aber Diätcola nimmst Du mit, was???”.
Außerdem fehlt mir ein Button zur HotSpot – Anzeige wie bei “Black Mirror II”. Ansonsten wandert man erstmal im 5-Pixel-Raster mit der Maus durch jeden Bildschirm, um überhaupt seine Möglichkeiten zu erfassen. Die wenigsten bringen eine “Feuerstelle” unmittelbar mit “Dämonenrotze” in Verbindung …
Der Umfang des Spiels ist eine absoute Frechheit: Schaut euch mal die Komplettlösung hier an (ggf. Werbung wegklicken). Es kommt nichts mehr dazu – keine Zwischenschritte oder Minigames. Das ist in der Tat alles.
Da der Chefentwickler “dermaßen viele Ideen hatte und das alles nicht ein einziges Spiel QUETSCHEN wollte”, endet das Spiel völlig abprupt nach der zuvor erwähnten, viel zu kurzen Spielzeit. Also mutet man den Kunden nicht nur zu ein derart unfertiges Spiel spielen zu müssen, sondern mutet ihnen zudem zu dieses Produkt ohne jegliche Garantie auf eine Fortsetzung zu kaufen.
Das ganze erinnert sehr stark an “mal eben schnelle Kohle machen”, ohne jegliches Maß dafür qualitativ hochwertige Software zu produzieren. Da kann das Konzept und die Story noch so gut sein.
Mein Fazit lautet also: Ich muß mal lernen Demos zu vertrauen. Ich habe das Demo gespielt und fand das Thema, leicht der Norm wiedersprechenden Vampiren und einer Dracula – Parodie ansprechend und die Hintergründe schön. Die technischen Mängel waren auch dort schon offensichtlich, ich dachte nur “och, ggf. war das ja noch keine finale Version oder es kommt bald ein Patch”. Wieso sollte es? Ein Demo ist Werbung – Natürlich stellt das die finale Version dar! Ich finde das so ein Spiel nicht als Endprodukt in den Handel gebracht werden darf. Daher fühle ich mich durch den Kauf dieses Spiels total verarscht.
Sofern der zweite Teil noch erscheinen sollte (was ich alleine bei der Homepage eines der Verleger für sehr fraglich halte – Siehe Screenshot hier im Beitrag) denke ich, werde ich es mir nicht kaufen, sondern irgendwo borgen oder so, da ich es gerne als Schadensersatz für diesen verkorksten ersten Teil unentgeldlich spielen würde. Wie der Distributor dann mit der Entscheidung für einen dritten Teil umgehen würde, wenn das alle machen würden, weiss ich nicht. Vielleicht sollte man aber mal nicht nur nach Verkaufszahlen und Zahlen für gespartes Geld gehen, sondern Gründe für niedrige und schwindende Verkaufszahlen zuerst beim Produkt selbst suchen. Zu Deutsch: Wer ein schlechtes Produkt anbietet, kann kein gutes Geld erwarten. Erst recht nicht, das ein Kunde denselben Fehler 2x macht.
Distributoren und Softwareschmieden wie Blizzard machen es richtig: Seit jeher lassen die sich von keinem unter Druck setzen, sondern entwickeln so lange daran herum, bis es in ihren Augen fertig und marktreif ist. Siehe Starcraft 2, das dieses Jahr bei den Vaporware Awards “Duke Nukem Forever” abgelöst hat. Trotzdem wird das Spiel kommen, wenn es fertig ist, basta!
Und als Kunde kann man sich dann auch darauf verlassen, das die Qualität stimmen wird.
Sehr interessanter Artikel über den sogenannten “Evil Maid” Angriff, angewand auf TrueCrypt
Normalerweise bin ich so der Typ, der wenn ein Artikel im Internet mehr als 20 Zeilen hat, nur die Schlagworte überspringt und auf diesen ersten Blick sieht das es sich um einen Artikel mit schon 100 mal gelesenem Lari-Fahri – Inhalt handelt und das ganze wieder schließt. Es existieren leider viel zu viele solcher Artikel, deren Autoren eindeutig die Fachkompetenz fehlt, das angeschnittene Thema zu behandeln oder die das ganze einfach wahnsinnig langweilig und unnötig ausufernd präsentieren.

Evil Maid / Böses Zimmermädchen
Heute bin ich aber auf einen Artikel gestoßen, der mich sehr lange an den Bildschirm gefesselt hat, da sowohl der Inhalt sehr interessant ist, wie auch die Präsentation, die durchgeführte Recherche zu dem Thema und die Beschränkung auf relevante, interessante Fakten mich ungeheuer angesprochen haben. Die Rede ist von diesem Artikel: Evil Maid goes after TrueCrypt!, ein Blogeintrag von Joanna Rutkowska. Es geht darin um die Demonstration eines Angriffes auf Computersysteme, welche mit TrueCrypt verschlüsselte Festplatten verwenden. Hierbei beschränkt sich Frau Rutkowska nicht bloß auf die bloße Beschreibung der theoretischen Möglichkeit einer solchen Attacke, sondern stellt neben einem konkretem, funktionierendem Exploit per Mini-Linux auf einem bootbaren USB-Stick und einem völlig realistischem Szenario die Frage, wie sicher die derzeitigen Verschlüsselungsverfahren wie TrueCrypt und BitLocker eigentlich sind. Hierzu hat die Firma, die sie scheinbar mitgegründet hat und bei der sie beschäftigt ist, Invisible Things Lab, ein eigenes Mini-Linux für USB Sticks entwickelt und in diesem Artikel bereitgestellt, sowie einen Exploit für den “Evil Maid” – Angriff programmiert, welcher im Pre-Boot – TrueCrypt – Passwortpromt das eingegebene Passwort abfängt und aufzeichnet, um bei einem zweiten Besuch des “Bösen Zimmermädchens” aus dem Bootsektor der Partition ausgelesen werden zu können. Außerdem gibt sie Tipps wie man sich vor solchen Angriffen schützen kann und beschreibt dabei einen recht simplen, aber sehr genialen Einfall, den sie bei Invisible Things Lab offenbar selber einsetzen: Sie booten wiederum von einem USB Stick, welcher von dem Bootsektor, sowie der /boot – Partition einen Checksummenhash berechnet und auf eben diesem Stick speichert. Wenn man nun beispielsweise nach einem langen Tag wieder auf sein Hotelzimmer kommt, in dem ja die ganze Zeit über das (vermeintlich geschützte) Notebook stand, wird zunächst von diesem Stick gebootet und die Checksumme verglichen. So kann man sich sicher sein, das keiner am Bootsektor und der /boot- Partition herumgepfuscht hat (es sei denn natürlich er konnte auch irgendwie an den (hoffentlich) mitgeführten Stick kommen und die Checksumme verändern).
Das ist alles zwar ziemlich paranoid und im alltäglichen Leben wird wohl kaum einer diesen Aufwand betreiben um die theoretische Möglichkeit einer Manipulation auszuschließen, aber ich finde das ein sehr interessantes Thema und vor allem: Ein hochgradig professionell aufgemachter und recherchierter Artikel! Ich kann jedem nur ans Herz legen sich den mal zur Gemüte zu führen!
Ich jedenfalls werde diesen Blog ab jetzt fest abonieren.
Der “Evil Maid” – Angriff heißt übrigens so, da er ein Szenario beschreibt, in dem es einem Zimmermädchen, welches ja in der Regel Zugang zu einem verschlossenem Hotelzimmer hat, möglich ist binnen weniger Minuten ohne großes technisches Know-How eine Manipulation an einem Computersystem vorzunehmen, ohne das der Betroffene dieses bemerkt. Sehr cool und lohnenswert mal darüber nachzudenken
TrueCrypt unter Windows7 RC verwenden
Ich benutze TrueCrypt zur Verschlüsselung meiner sensiblen Daten. Gerade in Zeiten von Dropbox möchte man nicht seine wichtigen Dokumente einfach so überall hochladen, da man nie so genau weiß was genau mit den Daten geschieht und wer sie einsehen kann.
Unter der noch kostenlos nutzbaren Windows7 RC (Release Candidate / Beta) Version, öffnet sich jedoch statt des Programmes oder der Installationsroutine nur das abgebildete Fenster.
Es gibt jedoch einen recht simplen Trick, wie sich das ganze trotzdem unter Windows7 RC betreiben lässt: Man verwendet einfach den Windows Vista Kompatibilitätsmodus!
Im folgenden beschreibe ich wie das geht.
- Als erstes öffnet man mit einem Rechtsklick auf die Installationsdatei von TrueCrypt 6.3a und einem anschließendem Klick auf Eigenschaften das Eigenschaften-Menü der Datei.
- Anschließend wechselt man zum Reiter Kompatibilität.
- Dort stellt man nun den Kompatibilitätsmodus auf Windows Vista (Service Pack 2).
- Sollte der Bereich ausgegraut dargestellt werden und somit nicht veränderbar sein, klickt man stattdessen auf Einstellungen für alle Benutzer ändern. Hier öffnet sich dann ein identischer Dialog, in dem die Einstellung verfügbar sein sollte.
- Das Programm kann nun wie gewohnt installiert werden.
- Nach erfolgter Installation wechselt man ins Installationsverzeichnis von TrueCrypt.
- Hier müssen die Punkte 1-4 für jede Datei wiederholt werden, die auf .exe enden. Das sollten eigentlich zwei Stück sein: TrueCrypt Format.exe und TrueCrypt.exe .
Nun kann man TrueCrypt problemlos verwenden. Allerdings habe ich noch nicht getestet, ob man auch das “Pre-Boot” – System bei verschlüsselter Systempartition auf diese Art und weise problemlos mit Windows7 RC verwenden kann. Ausserdem geschieht die Anwendung dieser Tipps auf eigene Gefahr! Ich übernehme keine Haftung!
Einschalten eines korrekten Seitenverhältnisses für Bilder in WordPress
Mich hat es immer schon gestört, das WordPress die Thumbnails (Vorschaubilder) für Bilder aus der Mediathek immer quadratisch erzeugt, völlig unabhängig vom Seitenverhältnis der hochgeladenen Grafik. Das sieht dann immer in etwa so aus:

Beispiel für abgeschnittene Seiten beim proportionalem Seitenverhältnis: Banner der "Beauty and the Beast Tour 2009"
Wenn ihr auf das Bild klickt, öffnet es sich in groß und mit einem rechteckigen Seitenverhältnis. Das Vorschaubild ist jedoch an den Seiten abgeschnitten mit den Maßen 150×150 Pixeln.
Das finde ich sehr ärgerlich!
Doch jetzt habe ich endlich herausgefunden, wie man das ändert!
- Klickt im WordPress Backend auf Einstellungen (bzw. Settings, wenn ihr ein englisches Backend habt).
- Dort öffnet sich dann eine Liste mit WordPress-internen Standardmenüpunkten, sowie weiterer Menüpunkte, die ggf. durch installierte Plugins dort eingefügt wurden. Klickt dann auf Mediathek (media settings im englischen).
- Hier findet ihr nun eine Selectbox mit der Beschriftung Beschneide die Thumbnails in die richtige Größe (Thumbnails sind normalerweise proportional) (bzw. Crop thumbnail to exact dimensions (normally thumbnails are proportional) im englischen). Deaktiviert sie, damit zukünftig erstellte Thumbnails mit einem korrektem Seitenverhältnis erzeugt werden.
Ein Hinweis noch: Nicht wundern, wenn die alten Thumbnails nun noch alle proportional, also: quadratisch sind. Thumbnails werden einmalig beim hochladen eines Bildes erzeugt und werden dann gespeichert. Um also alle Thumbnails zu korrigieren wäre es nötig alle Bilder aus der Mediathek noch einmal zu löschen, erneut hochzuladen und alle bisherigen Artikel zu überarbeiten (außer, es gibt ein Plugin, welches ich noch nicht kenne)!
Aus genau diesem Grund habe ich mich auch dagegen entschieden und belasse die alten Beiträge so wie sie sind.
Sicherheitsabfrage der Benutzerkontensteuerung unter Windows Vista und 7 abstellen
Die Benutzerkontensteuerung, auch als “User Account Control” (UAC) bekannt, ist eine Technik und Sicherheitsinfrastruktur, die seit Windows Vista von Microsoft verwendet wird, um die Sicherheit des Betriebssystems zu erhöhen. Meistens äußert sich dieses dadurch, das man das hier aufgeführte Fenster angezeigt bekommt, sobald man ein Programm starten möchte:
Ich hatte bei mir den Fall, das seitdem ich Windows 7 einsetze, der Firefox immer mit diesem Fenster startete. Kein Weltuntergang, aber allemal nervig. Abstellen, bzw. die UAC – Stufe senken wollte ich jedoch nicht. An sich finde ich das eine nicht unbedingt verkehrte Funktion. Gerade in diesem Fall, wie sich gleich zeigen wird.
Ich hatte bis eben keine Ahnung, wieso dieses Fenster immer und immer wieder kam. Es gibt ja auch keinen Hacken, mit dem man ein bestimmtes Programm von diesem Test ausnehmen kann oder ähnliches.
Jetzt weiß ich aber, wie man das ganze loswird! Der Firefox installiert sich scheinbar mit der Voreinstellung immer mit administrativen Rechten gestartet zu werden. Ein Verhalten, das eigentlich gerade bei Browsern aus Sicherheitssicht nicht gerade wünschenwert ist. Man wird dieses Fenster mit ein paar kleinen Klicks ganz einfach los:
- Rechtsklick auf die Firefox – Verknüpfung oder die ausführbare Datei des Firefox im Installationsordner.
- Eigenschaften anklicken.
- Zum Reiter Kompatibilität wechseln.
- Ganz unten findet man den Bereich Berechtigungsstufe. Der Haken bei Programm als Administrator ausführen muss entfernt werden. Sollte dieser Bereich ausgegraut dargestellt werden und somit nicht verfügbar sein, kann man auf den darunterliegenden Button Einstellungen für alle Benutzer ändern klicken. Es öffnet sich nun erneut ein Dialogfeld, in dem das Feld Programm als Administrator ausführen verfügbar sein sollte.
- Schließt man die Dialogfelder mit einem Klick auf OK sollte die UAC Meldung nicht mehr erscheinen.
Gerade bei Browsern sollte man nicht dauerhaft mit administrativen Rechten arbeiten. Dieses macht es den Betreibern von Malware-Sites nur noch einfacher Einfluß auf das System zu nehmen.
In Ausnahmefällen, wo administrative Rechte benötigt werden um beispielsweise ein Plugin oder ähnliches Systemweit zu installieren, kann man das entsprechende Programm mit einem Rechtsklick und dem Kontextmenüpunkt Als Administrator ausführen jederzeit manuell mit administrativen Rechten starten.
Ich entschuldige mich hiermit dafür so einen n00b – Tipp in mein Blog zu schreiben. Ich habe diese Meldung aber zugegebener Maßen nun monatelang nicht weggekriegt, da ich überhaupt nicht wusste, das diese mit der Berechtigungsstufe zusammen hängt. Ich war vielmehr davon ausgegangen, das im System ein mangelhaftes Zertifikat der Mozilla Corp. vorliegt oder ähnliches. So simpel hatte ich garnicht gedacht und war bis jetzt zu faul das zu google’n ;D






