Archiv für die Kategorie „Privates Leben“
Und wach isser :D
Ha! Bin seit einer halben Stunde wieder wach. Scheint alles gut gelaufen zu sein.
Auf die Idee eines Kollegen hin habe ich mir auch den Spass gemacht nach dem aufwachen aus der Narkose zu fragen “werde ich mein Bein jetzt wieder benutzen können?”. Wurde mit hektischem blättern in der Akte belohnt ;D
Morgen werde ich operiert und endlich das Junggesellenabschied-Video editiert
Für diejenigen, die es noch nicht wissen und die es trotzdem interessiert: Ich werde morgen (/heute) operiert. Ich habe seit mehreren Jahren eine so genannte “Hernie“, besser bekannt als Nabelbruch. Dieser stört mich seit einiger Zeit massiv, indem ich nach jeder noch so kleinen körperlichen Anstrengung wie Magenschmerzen habe. Ich kann mich seit kurzem auch nicht mehr schmerzfrei bücken und an heben ist garnicht zu denken.
Leider war ich meiner Freundin, in Verbindung mit dem Ausfal meines Autos, bei Ihrem derzeitigem Umzug kaum eine Hilfe. Drückt mir die Daumen, das morgen alles gut geht – in ca. 6 Stunden werde ich ins Krankenhaus gefahren. Das positive daran: Schaut man gerade mal auf die Uhr (0:34 Uhr), ist man froh das ich da ausschlafen kann
Ich habe irgendwann heute mittag angefangen das Videomaterial zu schneiden, welches ich auf dem Junggesellenabschied meines guten Freundes Robert am 22.1.2011 gefilmt habe. Ich habe nahezu pausenlos durchgearbeitet und bin gerade damit fertig – im Hintergrund zu dem Browserfenster, in dem dieser Beitrag entsteht, wird das Video gerendert ![]()
Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hoffe die anderen auch und das mir nachgesehen wird, das das meine erste Videoschnittarbeit überhaupt ist; geschweige denn das erste Mal, das ich das Programm dazu benutze … bin mal auf Feedback gespannt!
Naja, ich werde mich die laufende Woche bei meiner Mutter auskurieren. Danach schaffe ich es hoffentlich auch die aktuelle Blogfrequenz beizubehalten
GuitarPro6 unter (Gentoo) Linux
Whooooho!
Ich habe eben herausgefunden wie man problemlos und nativ (ohne wine o.ä.) GuitarPro6 unter Linux zum laufen bringt! Zwar spezialisiere ich mich hier auf Gentoo Linux, die beschriebenen Schritte sollten aber adäquat auf allen Distributionen funktionieren.
Zunächst einmal läd man sich die Linuxversion von GuitarPro6 herunter. Diese liegt als .deb Paket für Ubuntu Linux vor. Um die Daten daraus zu entpacken, verwendet man am besten das Programm “ar”:
mr@mrvaio ~/Downloads $ ar x GuitarPro6-rev9063.deb
mr@mrvaio ~/Downloads $ ls -l
insgesamt 84816
-rw-r–r– 1 mr users 43419258 15. Feb 01:31 GuitarPro6-rev9063.deb
-rw-r–r– 1 mr users 34121 15. Feb 01:33 control.tar.gz
-rw-r–r– 1 mr users 43384944 15. Feb 01:33 data.tar.gz
-rw-r–r– 1 mr users 4 15. Feb 01:33 debian-binary
mr@mrvaio ~/Downloads $
Das tar.gz Archiv data.tar.gz entpackt man ganz einfach wie gehabt; das Archiv control.tar.gz, sowie die anderen Dateien werden nicht benötigt. Wir erhalten dadurch einmal die Symbole für “/usr/local/share/pixmaps” und das .desktop – File für “/usr/local/share/applications”, sowie die eigentlichen Programmdateien. Man verschiebt einfach alles, was sich im entpackten Verzeichnis “usr/share” befindet einfach nach “/usr/local/share”, sowie den Ordner GuitarPro6 aus “opt” nach “/opt”.
Damit sind wir eigentlich schon fertig! Man muss nur eine handvoll Dinge bei der Benutzung beachten.
So muss man das Programm beispielsweise aus dem Verzeichnis “/opt/GuitarPro6″ heraus starten, sonst findet es seine benötigten Dateien nicht:
mr@mrvaio ~/Downloads $ cd /opt/GuitarPro6
mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $ ./GuitarPro &
Guitar Pro bringt zudem Qt Libraries in einer anderen Version mit als sie bei den meisten aktuellen Distributionen beiliegt. Man erhält beim Start von GuitarPro6 daher folgende Fehlermeldung:
mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $ ./GuitarPro
Cannot mix incompatible Qt libraries
Abgebrochen
mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $
Dieses lässt sich leicht beheben: Alle Dateien, welche auf *Qt*.* passen, aus dem Verzeichnis “/opt/GuitarPro6″ löschen.
Es erscheint dann beim starten zwar nach wie vor eine Fehlermeldung, das GuitarPro6 gegen eine andere Qt Version kompiliert wurde, jedoch kann man diese mit einem Klick auf “OK” gefahrlos schließen.
Anschließend muss man seinen Lizenzschlüssel eingeben. Der Haken, das man das gerne für alle User freischalten möchte, hat bei mir weder als unprivilegierter User, noch als root geklappt. Für beide musste ich einmal meinen Lizenzkey eingeben.
Was leider auch noch nicht funktioniert, ist das starten des Updaters aus dem Hilfemenü von GuitarPro6 heraus. Klickt man dieses an, passiert erstmal garnichts.
Man kann den Updater jedoch trotzdem verwenden, indem man die folgenden Schritte befolgt:
- Wenn der X Server als User läuft, “root” zunächst eine Berechtigung hierfür einräumen, indem man als der User folgendes ausführt: “xhost +root”
- In einer Konsole “root” werden
- cd /opt/GuitarPro6
- ./GPUpdater
- ./temp.GPUpdater
Der Updater sollte nun anfangen die Updates herunter zu laden. Das kann eine Weile dauern; bei mir waren es ca. 2 GB, da er auch noch die ganzen Soundbänke mit herunter läd.
Offiziell ist Ubuntu Linux das einzige unterstützte Linux und manches funktioniert, wie beschrieben, auf anderen noch nicht ganz rund. Man muss den Jungs von Arobas Music daher dennoch großen Respekt zollen! Zum einen hat jede Firma, die mit Ihren Produkten den Schritt zur Linuxunterstützung meinen Respekt verdient, da diese wunderbare Plattform leider trotz riesiger und stetig wachsender Verbreitung (gerade unter den kreativen Menschen) von den meisten Herstellern nach wie vor gemieden zu werden scheint. Zudem, wenn man bedenkt, das dieses das erste Release ist, welches sie für Linux rausbringen, muss ich sagen das schon erstaunlich viel funktioniert! Da kann man es verschmerzen, das derzeit nur eine Distribution offiziell unterstützt wird und es bei anderen derzeit noch kleinere Fehler gibt. Im normalen Betrieb konnte ich noch keinerlei Fehler feststellen. Verwendet man ein anderes Linux als empfohlen, muss man diese Abstriche halt hinnehmen.
Mein Fazit: Daumen hoch und weiter so!
Weltrekord im schnell-Reifen-abfahren


Oh mann – Ich komme vorgestern aus dem Krankenhaus, gehe an meinem Auto vorbei und sehe, das meine Vorderreifen völlig runtergefahren sind! Das ist mir vorher nicht aufgefallen, weil ich nicht darauf geachtet habe. Immerhin habe ich die neu (!) Mitsamt Spurenlageneinstellung erst am 25. August 2010 machen lassen. Ich bin mit diesen Reifen nun ca 7.000 km gefahren und die sehen so aus…
Eigentlich nicht in Ordnung und nach so kurzer Zeit eigentlich ein klarer Garantiefall, immerhin halten Reifen normalerweise irgendwas zwischen 50.000 und 100.000 km , bzw. 10 Jahre, bis das Gummi porös wird. Jedoch steht die Werkstatt auf dem (zugegebener Maßen: möglichem) Standpunkt, das sie laut Spurenlagenabschlussmessung das Fahrzeug mit korrekter Spurenlage übergeben haben und sich das nachträglich durch ein Schlagloch oder ähnliches wieder verstellt haben muss.
Kann ich jetzt natürlich nicht das Gegenteil beweisen und kann mir demnach rechtliche Schritte sparen.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt darf ich innerhalb von wenigen Monaten und 7.000 km das zweite Mal neue Reifen kaufen und die Spurenlage neu justieren lassen. Zusätzlich fiel auf, das die Stabilisierungsstange an der Hinterradaufhängung abgerissen ist. Alles zusammen darf ich jetzt “mal eben” 362 € aus der Portokasse zaubern – Geilomat
Wie die Bahn meine misanthrophe Grundeinstellung fördert
Es gibt Fehler, die passieren halt. Die können auch jedem passieren, da man ja nicht immer mit 100%iger Aufmerksamkeit durch’s Leben geht. Dabei handelt es sich halt um Flüchtigkeitsfehler. Die Spreu vom Weizen trennt halt die Tatsache, ob derjenige sich dieses Fehlers bewusst wird oder nicht und daraus sowohl lernt, wie auch sofort bemüht ist diesen Fehler zu korrigieren, oder eben nicht.
Ich habe auch absolut nichts gegen geistig behinderte Menschen! Jedoch gibt es für diese halt Aufgabenfelder, in denen sie überfordert wären. Was im Bundestag vielleicht noch ganz lustig anmutet, führt bei der Bahn halt zu Chaos.
Wir Deutsche hatten im weltweiten Vergleich vor ca. 20 oder dreißig Jahren auf der Ebene des schienengebundenen Personenverkehrs die Nase dermaßen weit vorn, das wohl selbst der kritischste Analytiker einen Ausverkauf von Zuverlässigkeit und Ruf, wie wir ihn derzeit erleben, nicht vorausgeahnt hätte. Doch spätestens seit der Privatisierung des ehemaligen Erfolgs- und Vorzeigeunternehmens “Deutsche Bahn”, geht es steil bergab. So steil, das ich mir wünschen würde, das der Gesetzgeber weitere Gesetze und Bedingungen zugunsten des zahlenden Bahnkunden erlassen würde als derzeit.
Was gibt es beispielsweise gegen die Regeln “ab 15 Minuten Verspätung: Freie Zugwahl, incl. ICE” oder “fällt der letzte Zug des Tages zum Ziel aus, wird ein Taxi zu 100% erstattet” einzuwenden?
Die aktuell bestehenden Gesetze sind so unklar, das man nie im Leben in der Lage ist, hier durchzublicken, wenn man sich nicht vorher Stundenlang mit hunderten Zeilen Gesetzestext auseinander gesetzt hat. Das gängigste Szenario ist es immerhin, das man aufgrund von Fehlern der Bahn am Bahnsteig festsitzt, keiner mehr greifbar ist und man nicht weiß was man machen soll.
Ich werde hier demnächst mal meine ganz persönlichen Bahn – Fails schildern; dieser Winter hat mir echt den Rest gegeben …
Zukünftig gebrauchte Kondome zurückschicken??
Der BGH hat laut Golem in einem Urteil entschieden, das Versandhändler bei der Rückgabe einer Ware innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 14-tägigen Rückgabefrist den vollen Kaufpreis zurückerstatten müssen, selbst wenn diese nach einer Prüfung durch den Kunden, bedingt durch die Prüfung selbst, im Wert gemindert wird.
Im konkreten Fall ging es um ein Wasserbett für rund 1270 €. Obwohl der Verkäufer den Käufer vorher darauf aufmerksam machte, das beim befüllen der Matratze regelmäßig eine verschlechterung der Ware entsteht, wodurch diese nicht mehr zu verkaufen ist und somit in einem solchen Fall der volle Kaufpreis nicht erstattet werden kann, ließ dieser sich nicht davon abhalten beides, sowohl Befüllung wie auch Rückforderung des vollen Kaufpreises dennoch durchzuführen.
“Selbst schuld!”, sollte man nun denken, aber weit gefehlt! Der bekam auch noch Recht!!!
Nachzulesen im entsprechendem Artikel bei Golem.
Heißt also mit anderen Worten: Die Erotikshops müssen künftig auch gebrauchte Kondome und ähnliches zurücknehmen …. lecker!
Bahn-Spass
Ich schreibe hier unmittelbar aus dem Hurricane-Gebiet in Ratingen-Hösel in NRW. Um mich herum verwehte Autos, die der Sturm wie Blätter durch die Gegend weht. Der Eisregen steht Kniehoch und Cholera und Hungersnöte prägen das Stadtbild.
… so oder so ähnlich könnte man meinen sieht es hier aus, wenn man sich die aktuellen Verspätungen der S-Bahn S6, Richtung Köln-Nippes und die dazu gehörenden Erklärungen der Durchsagen hier anhört: “Aufgrund der Witterungsbedingungen” heißt es hier. Die Gegenrichtung nach Essen HBf fällt gar ganz aus!
Letztes Jahr habe ich mich bereits darüber aufgeregt, das, obwohl im tiefstem Winter Autos mit Gummireifen auf einer vereisten Fahrbahn problemlos fahren konnten, ein viele Tonnen schweres, schienengebundenes Fahrzeug mehrfach stecken blieb.
Aber im Herbst, bei deutlichen Plusgraden, ohne einen Sturm oder ähnliches im Bereich des Streckenverlaufes, da zweifel ich ernsthaft an der Kompetenz dieses Unternehmens.
Abschied von der alten Zoosau
Irgendwie sind wir Menschen ja schon bei Zeiten etwas komisch gestrickt: Wir wollen uns zum Beispiel ein neues Auto kaufen, sind uns den Vorzügen der Neuanschaffung völlig bewusst und wägen das Für und Wider dieser Entscheidung sorgfältig ab. Doch wenn wir uns schließlich zu diesem Schritt entschlossen haben und uns vom alten Wagen trennen sollen, werden wir sentimental und lassen uns von Emotionen plagen, die einem fast das Gefühl geben man gibt ein lieb gewonnenes Familienmitglied in fremde Hände, bzw. gibt ihm den Gnadenschuss. Vergessen sind plötzlich die letzten vierstelligen Rechnungen für Verschleißreparaturen; wir haben ein schlechtes Gewissen gegenüber einer Sache und empfinden sogar Trauer. Da hilft einem auch die Erkenntnis, wie unsinnig solche Gefühle sind, nicht wirklich weiter.
Ähnliches habe ich eben beim letzten einloggen in die alte “Zoosau” empfunden. zoosau.de war meine erste, eigene Domain. Ich habe sie seit 2003, also inzwischen über 7 Jahre. Zunächst lief sie ca. 2 oder 3 Jahre auf einem vServer von “Server4You”. Bereits für diesen Server bürgerte sich der Name “die Zoosau” ein. “Ich lad’s dir nachher auf die Zoosau!” – Solche und ähnliche Sätze machten dann im IRC Stammchannel und der Berufsschule die Runde. Dieser Name hat sich inzwischen sogar im professionellen Umfeld meiner Arbeitsstelle etabliert – jeder weiß was gemeint ist und keinem Stößt dieser Name mehr sauer auf. ![]()
Auf diesem vServer stieß ich jedoch sehr schnell an dessen Grenzen. Schließlich konnte man ja nichtmal einen neuen Kernel kompilieren, da dieser mit closed source – Patches versehen war um auf der Virtualisierungsplattform laufen zu können. Sofern man seinen Server ordnungsgemäß gewartet und aktualisiert hat, füllten die Updates auch schnell ca. 1/4 der gesamten Festplattenkapazität, da die zugrunde liegende Virtualisierungsplattform nur “originale” Dateien nicht von dem zur Verfügung stehenden Speicherplatz abgezogen hat. Kaum hat man ein Paket aktualisiert, war dieser Speicherplatz auf einmal “mehr” belegt. Hat ein Paket von 1 MB Größe also ein älteres von 1 MB Größe überschrieben und hatte man zuvor … sagen wir 100 MB frei, so hatte man nach diesem Update nur noch 99 MB frei. Klingt komisch, war aber so!
Seit ca. 2006 bis heute bestand also “die Zoosau” in der aktuellen Form eines Debian 4.0 Servers auf echter (wenn auch alter) Hardware. Was zunächst als reine Homepage-Maschine begonnen hat, hat sich auf diesem System schnell zu einer immer weiter wachsenden Spielwiese entwickelt, auf der ich ungeheuer viel gelernt habe. Jeden Tag kam ein wenig mehr zum Funktionsportfolio hinzu. Zu Mails, die per fetchmail auf den Server von meinen Freemail-Accounts geholt und gesammelt wurden, kamen schnell eigene Mailaccounts auf dem Server, die direkt angesteuert werden konnten. Zum lesen der Mails auf der Shell kamen schnell die Möglichkeiten diese per IMAP und Webmailer zu lesen. Ein Spamfilter, Datenbanken, Backupsysteme (dessen Konzept ich auf der Bacula Konferenz 2009 in Köln sogar als Gastredner präsentieren durfte (Präsentationsunterlagen Bacula Konferenz 2009 von Marc Richter fa. Marketing Factory Consulting GmbH – Punkt “Vorstellung der Lösung für extern gehostete (z.B. vServer) mit FTP – Backupspace”)), Monitoring der Last, Zugriffsstatistiken, etc. sollten folgen. Alle diese Themen konnte ich hier nicht nur nach 0815 – Schema “mal eben installieren” sondern konnte mir stets die Zeit lassen, diese Programme wirklich zu verstehen; sowohl was die Funktion, wie auch was die Bedienung und Implementation angeht.
Um es kurz zu machen: In diesem System steckt mein ganzes KnowHow und auch ein Teil Herzblut. Fast alles was ich heute kann, habe ich hier gelernt. Zudem stellt es für mich so eine Art IT-Utopia dar, welches mir stets zum Vorbild und als Maßstab für weitere Systeme gereicht. In den nunmehr über 4 Jahren Dauerbetrieb komme ich (ohne die jüngsten Migrations-Downtimes) auf weniger als 2 Stunden kummulierte Ausfallzeit, trotz stetigem basteln im Hintergrund.
Inzwischen laufen insgesamt 8 produktive Seiten auf diesem Server. Mit allen Metadiensten wie Statistiken, Backups, etc. lief das System jedoch schon lange auf einer durchschnittlichen Load von ca. 0,8 . Zudem boten neue Server-Pakete für denselben Preis schlichtweg inzwischen … mehr: mehr Platz, mehr Inklusivtraffic, mehrere CPU-Kerne, schnellere CPU-Kerne, mehr RAM, etc. Last but not Least ist Debian 4.0 stable ja nun nicht mehr der jüngste Kandidat auf dem Markt, so das ich immer öfter, um an aktuellere Versionen einer Software zu kommen, händisch kompilieren musste. Und mit jedem Paket, welches ich so jenseits des Paketmanagements warten musste, wuchs der Aufwand, da man ja trotzdem auf aktuelle Sicherheitsprobleme Rücksicht nehmen muss (jajaja, man kann ja auch das testing oder unstable – Release nehmen oder gar mischen. Habe ich aber nie gute Erfahrungen mit gemacht).
Als ich mich eben um ca. 19.43 Uhr auf der alten Zoosau eingelogged habe, hatte ich schon ein komisches Gefühl und schlechtes Gewissen, da ich wusste, das ich das System, was mir jahrelang treue Dienste geleistet hat und auf dem ich eine Menge Spaß hatte, gleich binnen Sekunden zerstören werde.
Einmal eingelogged, habe ich zunächst alle persönlichen Daten gelöscht. Anschließend habe ich um 19.47 Uhr folgende “Schleife-of-Death” losgetreten:
while [ 1 -gt 0 ]; do dd if=/dev/urandom of=/dev/hda done
Da bleibt wohl nicht viel über … :’(
Tut mir irgendwie in der Seele weh. Zumal wenn ich sehe, das das ganze inzwischen schon 1 Stunde, 23 Minuten läuft und das System immer noch tapfer auf Pings reagiert.
1: Hier läuft die “Schleife of Death”
2: Hier antwortet das System immer noch tapfer auf Pings
3: Im Schatten der alten Zoosau, steht hier bereits die neue Zoosau Gewehr bei Fuß
Schon blöd – selbst wenn man sich das Auto, was unmittelbar nach dem eigenen vom Band gerollt ist, als Ersatz für das eigene kauft, fühlt man sich dennoch darin fremd und merkt, das es nicht dasselbe ist.
Ich habe jetzt alle Dienste übertragen, alle Dateien kopiert. Ja, sogar funktionieren tut alles. Schneller als vorher. Und dennoch fällt mir der Abschied schwer.
Naja, nun ist’s eh zu spät.
Auf zum letzten Shutdown – sofern das System den überhaupt noch hinbekommt
Erster Eindruck vom Summer Breeze
Ich schreibe nur kurz, da ich noch recht im Eimer bin (nur ein Bier!!). Es war eine super anstrengende Fahrt – mal eben so 480 km abzureißen ist schon ‘ne Hausnummer. Ich war auf jeden Fall ziemlich im Eimer. War waren etwa um 20 Uhr fertig mit unserem Zeltaufbau. Diese stehen hier übrigens dicht an dicht (siehe Bild).
Der letzte Shuttlebus ins Dorf fuhr um 20 Uhr, so das wir nur noch mit einem teuren Taxi zurück gekommen wären. Einkaufen war also nicht, da die Pkw den Platz nur zur an- und abreise verlassen dürfen. So haben wir gestern nur noch Rage gesehen (muss sein!!!) und sind wie die alten Leute so um 0 Uhr in den Zelten verschwunden. Peavy meinte “boah, seid Ihr höflich! Da können wir im Ruhrgebiet uns ‘ne Scheibe von abschneiden!”
Soso. ..
Was mich ziemlich ärgert ist, das hier sehr viele Asis sind. Metalfans waren immer ein nettes Völkchen, wo es so gut wie nie Stress gab, alle waren nett und man hatte meistens reife, vernünftige Leute, die sich trotz des regen Alkoholkonsumes weiestgehend unter Kontrolle hatten.
Nicht nur das hier super viele unbeaufsichtigte Kinder (15/16!) rumrennen, nein: Die erwachsenen können sich auch zum Großteil nicht benehmen. Pissen hinter’s eigene Auto, statt die 50 zum Zaun zu gehen, pogen um jeden Preis ohne Rücksicht auf irgendetwas, etc.
Was mich auch aufregt sind die Bierpreise. Die Karten sind schon echt nicht gerade günstig. Da wirkt auf mich ein 0,4er Bier mit 3 Euro wie arge Geldmacherei.
Wie auch immer, wir fahren jetzt gleich erstmal ins Dorf und kaufen ein.
Auf zum Summer Breeze!
Ja, gesagt getan! Ich mache Urlaub, die Zoosau nicht. Ich werde versuchen die Erlebnisse der kommenden Tage fleißig zu Bloggen. Wenn möglich auch Bilder zu reichen. Ggf. Werden diese, wie Videos, jedoch auch erst später folgen. Kommt drauf an, ob ich Bock haben werde da im Getümmel mit dem Handy solche Datenmengen zu schaufeln und wie gut mich dieser mobile Android-Client dabei unterstützt. Ebenso bitte ich um Verständnis, da die Beiträge nicht so gut Layoutet, ausführlich und nichtmal durchgängig in rein deutscher Sprache verfasst sein werden: Ich bin halt unterwegs und habe Alkohol dabei
Unter www.summer-breeze.de soll es sogar einen Live-Stream geben. Könnt ja mal schauen, ob ihr mich findet



