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Archiv für die Kategorie „Privates Leben“

Einen eigenen Mozilla Weave/Sync-Server (unter Gentoo) betreiben

Logo der Firefox - Sync - Erweiterung

Logo der Firefox - Sync - Erweiterung

Yeah – Heute möchte ich Euch mal allen eine kleine Einführung in die Firefox-Extension (… was ist eigentlich ein “Plugin”, was ein “Add-on” und was eine “Extension”?? O.O – Hab ich noch nie gerallt ;D ) “Sync” (früher: “Weave”) geben.

Vielleicht kennt Ihr das: Ihr seid an einem neuen Rechner, startet Euren Firefox und merkt, wie sehr Ihr Euch eigentlich schon an Eure “Personas” (Theme), Bookmarks, History, Passwort- und Formularvervollständigung, etc. gewöhnt habt. Oder Ihr habt mehrere Rechner und irgendwie überall andere Bookmarks, das Kennwort, was Ihr gerade braucht, habt Ihr ausgerechnet auf dem System, vor dem Ihr gerade sitzt, noch nie eingegeben, und so weiter …

Genau hier schafft “Sync” Abhilfe:

Es wird einfach auf allen Systemen als Firefox-Erweiterung installiert und kümmert sich im Hintergrund darum jegliche Daten, die sonst nur lokal gespeichert werden würden, auf einen Server hochzuladen. Alle Firefox…e synchronisieren sich dann stets mit den in diesem Profil gespeicherten Daten und … was soll ich sagen: Ihr wollt das einfach nicht mehr missen! :)

Standardmäßig legt man sich bei Mozilla einen Weave-/Sync-Account an und konfiguriert seine Sync-Einstellungen hierfür; die Extension unterstützt einen mit passenden “Account Anlegen” / “Bestehenden Account verwenden” – Buttons.
Man wird hier – man kennt es – zunächst nach einem Usernamen und einem Passwort gefragt; im weiteren Verlauf des Setups zudem nach einem weiteren Passwort, welches zur Verschlüsselung der Daten auf den Mozilla – Servern dient. Diese Verschlüsselung soll diese doch schon sehr sensiblen Daten bei einer Kompromittierung der Mozilla Server schützen. Hier wird empfohlen ein anderes Passwort als das für den Account selbst zu verwenden. Klar – dieser Empfehlung nicht zu folgen wäre auch schon sehr dumm!

Ich selbst habe diese Methode lange Zeit verwendet (nur für private und nicht so sensible Daten, versteht sich!!). Mit jedem weiteren Passwort, welches in diesen Speicher wanderte, fühlte ich mich jedoch mehr und mehr verunsichert. Immerhin

sendet man hier Zugangsdaten zu wer-weiss-was für Systeme an einen Server, zu welchem man keinerlei Ahnung hat wer da eine Möglichkeit hat diese Daten einzusehen; ich muss zugeben nicht wirklich viel über die internen Strukturen der Mozilla Foundation zu wissen. Wenn diese Server gar irgendwann einmal von dritten kompromittiert werden (was dem besten Admin passieren kann), hat man spätestens dann ein wirklich ausgewachsenes Problem.

Heute wurde mir dieses unangenehme Gefühl zu belastend und ich habe mich einmal nach Alternativen umgesehen. Und Tatsache: Man kann, wie es sich für ein anständiges, freies System gehört, diese Serverkomponente auch auf seiner eigenen Infrastruktur betreiben! :)

Voraussetzungen schaffen

Damit dieses ganze System funktioniert, muss neben dem obligatorischem Apache Webserver auch ein PHP 5 mit den Modulen:

  • json
  • mbstring
  • SQLite ( 3! )

installiert sein. Das ist eigentlich schon alles, was zwingend vorhanden sein muss.
Idealerweise sollte man sich jedoch darüber bewusst sein, das hier hochsensible Daten durch’s Internet geschickt werden und sowohl OpenSSL, wie auch ein passendes SSL Zertifikat im Apache einrichten. Wer meint er braucht das nicht: Ihr könnt mir Eure Logins auch vertrauensvoll direkt an mailYYYY@marc-richter.info mailen, ohne Euch hier die Mühe zu machen … ;)

Achtung:

Unter Gentoo Linux war es zwingend erforderlich, das “dev-lang/php” mit dem USE-Flag “sqlite3″ kompiliert wurde; “sqlite” allein genügte hier nicht, was mich bereits Stunden gekostet hat … :P
Ich denke, dieses gilt es in ähnlicher Form auch unter anderen Distributionen zu beachten. Zu erkennen ist das fehlen oder das vorhandensein der Erweiterung in einer falschen Version daran, das nach dem Weave – Passwortdialog nur eine Meldung “Database unavailable” ausgegeben wird.

Einrichtung des “Weave Minimal Servers”

Das Setup des “vollen” Servers ist im Wiki des Mozilla Projektes dokumentiert. Beschrieben; allerdings wird direkt im er

sten Satz darauf hingewiesen, das wohl für die meisten Setups der “Minimal Server”, einer alternativen Implementierung des ganzen von “tobyelliott”, besser geeignet ist:

It is strongly recommended that you use the [Weave Minimal Server] rather than a full install.

Ich kann zum “Full Server” nichts sagen – ich habe diesen “Minimal Server” installiert! :) Das schafft mir schon ein deutlich besseres Gefühl, das ganze irgendwo liegen zu haben wo (unter normalen Umständen) nur ich drankomme. Vor einer Kompromittierung bin ich natürlich so auch nicht gefeit. Ich denke jedoch das ich mit meinem Server ein deutlich weniger lohnendes Ziel bin als die Mozilla – Systeme. Zumal ein Angreifer ja zunächst garnicht weiß wohin er sich auf so einem System wenden soll und was so alles auf dem Server liegt.
Wie auch immer: Es stellt in meinen Augen, aus meiner Sicht, eine deutlich bessere Lösung dar. Wenn sich jemand mit dem ganzen Kram nicht auskennt und somit viel wahrscheinlicher “Besuch” zu erwarten hat als ich, der ist bestimmt mit der bei Mozilla gehosteten Lösung besser bedient (oder es ganz sein zu lassen – was immer am sichersten ist ;) ). Ich möchte hier keinen dazu ermuntern seine privaten Daten quasi in eine Art Selbstbedienungstheke zu legen ;)

Eine Installation ist ganz einfach und ist in der Datei “README” im tar.gz – Archiv zum “Minimal Weave Server” beschrieben. Dennoch gibt es ein paar Stolperfallen, welche ich hier einmal Punkt für Punkt durchgehen möchte.

Das ich hier das “Minimal Weave Server” – tar.gz – Archiv von der Originalseite zum Download anbiete, soll kein “mit fremden Federn schmücken” sein! Ich weise hier noch einmal ausdrücklich darauf hin, das die gesamte Arbeit, sowie also auch die Blumen und das Lob hierfür der Arbeit von “tobyelliott” zu verdanken ist!
Ich stelle die nur zusätzlich hier zur Verfügung, damit die Originalseite nicht irgendwann verschwindet oder der Link verwaist:

Eine Installation ist ganz einfach und ist in der Datei “README” im tar.gz – Archiv zum “Minimal Weave Server” beschrieben. Dennoch gibt es ein paar Stolperfallen, welche ich hier einmal Punkt für Punkt durchgehen möchte.

Das ich hier das “Minimal Weave Server” – tar.gz – Archiv von der Originalseite zum Download anbiete, soll kein “mit frem

den Federn schmücken” sein! Ich weise hier noch einmal ausdrücklich darauf hin, das die gesamte Arbeit, sowie also auch die Blumen und das Lob hierfür der Arbeit von “tobyelliott” zu verdanken ist!
Ich stelle die nur zusätzlich hier zur Verfügung, damit die Originalseite nicht irgendwann verschwindet oder der Link verwaist:

Download des “Minimal Weave Server” – tar.gz – Archives
(MD5 Checksumme: 5c1837c2690ddbb4a5b4c0860d5791e2)

In dem Archiv befinden sich 4 .php – Dateien. Diese müssen uns nicht weiter interessieren. Später wird lediglich das Script “create_user” interessant. Die Dateien müssen nur für den Apache-User lesbar gemacht werden und in einem dem Apache-Server zugänglichem Verzeichnis abgelegt werden; das Standardsetup geht davon aus, das die Daten aus Sicht des Webservers unter /weave/ erreichbar sind. Theoretisch sollte aber auch jeder andere Ort OK sein. Das Verzeichnis selbst muss (zumindest bis die SQLite – Datenbank angelegt ist) für den Apache schreibbar sein.

Meine Konfiguration, die ich zusätzlich in meine vhost-Datei eintragen musste, lautet exemplarisch wie folgt:

Alias /weave    “/home/marc/public_html/zoosau.de/weave_minimal/index.php”

<Directory /home/marc/public_html/zoosau.de/weave_minimal/>
Options -Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride All
Order allow,deny
allow from all

</Directory>

Das hier scheinbar ein Verzeichnis (“/weave”) auf eine Datei (“/home/marc/public_html/zoosau.de/weave_minimal/index.php”) zeigt, ist kein Fehler, sondern absolut gewollt!
Das ganze ist natürlich im Kontext meiner SSL – Konfiguration definiert.

So, nun legt man zunächst die SQLite Datenbank an. Dieses geschieht zunächst auf ungewöhnliche Art und Weise: Man ruft in seinem Browser die folgende URL auf:

https://www.zoosau.de/weave/1.0/blah/info/collection

“www.zoosau.de” ersetzt Ihr dabei natürlich durch Eure Domain/IP.

Wie genau sich dieser Pfad hinter dem “/weave” zusammensetzt, habe ich nun nicht weiter recherchiert – interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht ;) Das Setup ist so simpel und funktioniert tadellos – da muss ich nicht alles so genau wissen. Wer gerne mehr wissen will (oder weiß?) der kann gerne Google verwenden, oder Tipps und Hinweise als Kommentar an diesen Beitrag anfügen; würde mich freuen!

Es sollte nun eine Passwortabfrage kommen – Die Ausgabe der Webseite lautet schlicht: “Weave”. Hier kann man sich mit irgendetwas (die README spricht von Username: “blah”, Passwort: “garbage”; das sollte aber völlig egal sein) anmelden; das Resultat sollte eine weitere Abfrage sein. Diese kann man schließlich abbrechen; Ziel war es lediglich, das hierdurch die SQLite Datenbank “weave_db” im Weave – Verzeichnis angelegt wird.

Nun können wir uns einen ersten User anlegen: Auf der Shell im Weave-Verzeichnis führt man dazu folgendes aus:

php create_user

Nun wird man mit selbsterklärenden Dialogen konfrontiert:

#> php create_user

(c)reate, (d)elete or change (p)assword: c
Please enter username: marcrichter
Please enter password: Mein super-geheimes Passwort
marcrichter created
#>

Anschließend ist der neue Server umgehend einsatzbereit.

Einrichten des Firefox

Zunächst muss natürlich die Firefox-Erweiterung installiert werden. Wie das geht spare ich mir an dieser Stelle zu beschreiben, da sich dieses Wissen jeder eigeninitiativ aneignen kann.

Nach einem Neustart des Browsers kann man unter “Extras >> Sync >> Einstellungen” die Extension konfigurieren. Diese Einrichtung möchte ich mit einer Bilderstrecke begleiten:

Schritt 1 der Firefox Sync-Installation

Schritt 1 der Firefox Sync-Installation

Man wird zunächst mit einem Begrüßungsdialog empfangen. Hier wählen wir die Option “I Have a Firefox-Sync Account”.

Schritt 2 der Firefox Sync-Installation

Schritt 2 der Firefox Sync-Installation

Im folgendem Dialog stellen wir die Standardvorgabe auf “Eigenen Server verwenden” um. Die möglichen Eingabeoptionen erweitern sich anschließend um das Feld “Server-URL”.

Schritt 3 der Firefox Sync-Installation

Schritt 3 der Firefox Sync-Installation

Hier geben wir nun folgendes ein:

  • Server-URL: https://www.zoosau.de/weave/
    (auch hier gilt wieder: Ersetzt “www.zoosau.de” durch Eure Domain/IP)
  • User Name: Den Usernamen, den Ihr beim Script “create_user” angegeben habt.
  • Passwort: Das Passwort, welches Ihr beim Script “create_user” angegeben habt.
Schritt 4 der Firefox Sync-Installation

Schritt 4 der Firefox Sync-Installation

Hier gebt Ihr nun letztendlich den Sync-Key ein, welcher für die Verschlüsselung der Daten verwendet werden soll. Wie zuvor bereits erwähnt empfiehlt es sich hier dringend ein anderes Kennwort als das Login-Passwort zu verwenden, auch wenn dieses nicht zwingen vorgeschrieben wird.
Welche Daten übertragen werden sollen (wenn Ihr z.B. die Passworte von der Synchronisation ausschließen wollt), könnt Ihr dieses in diesem letzten Dialogfenster links unten über den Button “Sync-Options” einstellen.

 

Das war’s schon! :) Wenn alles geklappt hat, sollte sich das kleine “Sync” – Symbol unten rechts in der Statuszeile des Firefox nun drehen und somit anzeigen, das Eure bisher in diesem Browser gespeicherten Daten in Euren Account hochgeladen werden.

So, ich hoffe Ihr fandet dieses Tutorial hilfreich und verständlich! Wie immer würde ich mich über Feedback freuen :)

Der aktuelle Benzin-Wahnsinn

Es ist so lächerlich: Die Benzin- und Ölindustrie drängt mit einem neuen Kraftstoff auf den Markt: E10. Dieser neue Kraftstoff soll auf lange Sicht die Umwelt schonen, da er durch erhöhte Oktanzahl mehr Leistung bringen soll und sowieso ganz anders hergestellt wird als unser bisheriges Benzin.
Natürlich hat man, wie heutzutage üblich, nicht wirklich zuende gedacht:
Man muss in dem Zuge weite Teile der deutschen Wälder abholzen, um die nötige Anbaufläche für irgendwelche hierfür notwendigen Zusatzstoffe zu schaffen.

  1. Vor wenigen Monaten haben noch Meldungen von verarmten Bauern, die kurz vor dem Existenz-aus stehen die Medien beherrscht. Man holzt lieber neue Nutzflächen ab, statt diesen Bauern zu ermöglichen ihre Felder umzustellen.
  2. Nicht jeder Motor verträgt das neue Benzin.
  3. Es gibt noch keinerlei Langzeitstudien. Durch die neuen Zusatzstoffe ist das ganze wohl sehr anfällig für längere Ruhephasen des Motors. Es lagern sich dann wohl schädliche Rückstände an, welche Teile der Maschine schädigen. Für Kettensägen, Rasenmäher, etc. Ist das also der Meinung von Experten zufolge ein Todesurteil.

Da man bei BP & Co. Ja nicht dumm ist (wieviele Liter der vielen Millionen Liter Öl, die dank widerrechtlich weggestrichener Sicherheitsmaßnahmen auf der Deep Water Horizon ins Meer gelaufen sind, haben die wohl nach dem abflauen des Medieninteresses aus dem Meer gefischt?…), hat man natürlich direkt geschaltet und behauptet, das es das alte Super natürlich weiterhin geben wird – da brauchen wir uns ja zum Glück garkeine Sorgen machen! Wird halt nur – man ahnt es – teurer, da, so das ofizielle Statement, man erhöhte Lagerungskosten durch das vorhalten des alten Kraftstoffes “in den kleineren Tanks an den Tankstellen” hat. …. wo kommen auf einmal die kleinen Tanks her? Wusste man schon vor dem Bau der meisten Tankstellen vor ~10 Jahren, das man mal eine Ausrede braucht um die Preise erhöhen zu können?

Die aktuelle Krise in Lybien kommt diesen Leuten da ebenfalls nur recht: Da kann man die aktuellen Preise i.H.v. ~1,55 € pro Liter Super prima rechtfertigen und, sobald die Krise vorbei ist, die Schuld übergangslos auf die E10 Einführung schieben.

Mann, mann, mann … beim Kartellamt oder der Regulierungsbehörde müsste man arbeiten! Den ganzen Tag nur Eier schaukeln, wie man bei der verpennten Oracle/Sun Fusion gesehen hat: Da kauft der Marktführer eine Firma auf, in derem Hause die größte Konkurenz (MySQL) entwickelt und die zweitgrößte (PostgreSQL) maßgeblich auf gestifteten Servern supportet wird, weil man den losen Versprechen glauben schenkt, das Oracles Engagement in diese freie Software dem von Sun in keister Weise nachstehen wird und guckt Wochen später folgenlos zu, wie diese Server einfach abgeschaltet werden. Siehe hierzu die Entsprechenden Berichte von Heise und Pro-Linux.

Was wir Vollidioten uns alles so gefallen lassen … Wer ist blöder: Derjenige, der sowas tut, oder die, die es sich tatenlos mit ansehen?

Neues WordPress eingespielt

WordPress ist seit heute in der Version 3.1.0 erschienen. Natürlich habe ich es auch umgehend hier eingespielt.

Ich dachte ich nutze diese Gelegenheit einmal um mich hier einmal bei den Entwicklern zu bedanken, das sie eine so tolle Software völlig kostenlos anbieten, das die Updates stets einer einheitlichen, einfachen Methode folgen und das nun einfach alles auf diesem Blog nun schon so lange völlig reibungslos funktioniert! :D

Und wach isser :D

Ha! Bin seit einer halben Stunde wieder wach. Scheint alles gut gelaufen zu sein.

Auf die Idee eines Kollegen hin habe ich mir auch den Spass gemacht nach dem aufwachen aus der Narkose zu fragen “werde ich mein Bein jetzt wieder benutzen können?”. Wurde mit hektischem blättern in der Akte belohnt ;D

Morgen werde ich operiert und endlich das Junggesellenabschied-Video editiert

Für diejenigen, die es noch nicht wissen und die es trotzdem interessiert: Ich werde morgen (/heute) operiert. Ich habe seit mehreren Jahren eine so genannte “Hernie“, besser bekannt als Nabelbruch. Dieser stört mich seit einiger Zeit massiv, indem ich nach jeder noch so kleinen körperlichen Anstrengung wie Magenschmerzen habe. Ich kann mich seit kurzem auch nicht mehr schmerzfrei bücken und an heben ist garnicht zu denken.

Leider war ich meiner Freundin, in Verbindung mit dem Ausfal meines Autos, bei Ihrem derzeitigem Umzug kaum eine Hilfe. Drückt mir die Daumen, das morgen alles gut geht – in ca. 6 Stunden werde ich ins Krankenhaus gefahren. Das positive daran: Schaut man gerade mal auf die Uhr (0:34 Uhr), ist man froh das ich da ausschlafen kann ;)

Ich habe irgendwann heute mittag angefangen das Videomaterial zu schneiden, welches ich auf dem Junggesellenabschied meines guten Freundes Robert am 22.1.2011 gefilmt habe. Ich habe nahezu pausenlos durchgearbeitet und bin gerade damit fertig – im Hintergrund zu dem Browserfenster, in dem dieser Beitrag entsteht, wird das Video gerendert :)
Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hoffe die anderen auch und das mir nachgesehen wird, das das meine erste Videoschnittarbeit überhaupt ist; geschweige denn das erste Mal, das ich das Programm dazu benutze … bin mal auf Feedback gespannt! :)

Naja, ich werde mich die laufende Woche bei meiner Mutter auskurieren. Danach schaffe ich es hoffentlich auch die aktuelle Blogfrequenz beizubehalten :)

GuitarPro6 unter (Gentoo) Linux

Whooooho!

Ich habe eben herausgefunden wie man problemlos und nativ (ohne wine o.ä.) GuitarPro6 unter Linux zum laufen bringt! Zwar spezialisiere ich mich hier auf Gentoo Linux, die beschriebenen Schritte sollten aber adäquat auf allen Distributionen funktionieren.

Zunächst einmal läd man sich die Linuxversion von GuitarPro6 herunter. Diese liegt als .deb Paket für Ubuntu Linux vor. Um die Daten daraus zu entpacken, verwendet man am besten das Programm “ar”:

mr@mrvaio ~/Downloads $ ar x GuitarPro6-rev9063.deb
mr@mrvaio ~/Downloads $ ls -l
insgesamt 84816
-rw-r–r– 1 mr users 43419258 15. Feb 01:31 GuitarPro6-rev9063.deb
-rw-r–r– 1 mr users    34121 15. Feb 01:33 control.tar.gz
-rw-r–r– 1 mr users 43384944 15. Feb 01:33  data.tar.gz
-rw-r–r– 1 mr users        4 15. Feb 01:33 debian-binary
mr@mrvaio ~/Downloads $

Das tar.gz Archiv data.tar.gz entpackt man ganz einfach wie gehabt; das Archiv control.tar.gz, sowie die anderen Dateien werden nicht benötigt. Wir erhalten dadurch einmal die Symbole für “/usr/local/share/pixmaps” und das .desktop – File für “/usr/local/share/applications”, sowie die eigentlichen Programmdateien. Man verschiebt einfach alles, was sich im entpackten Verzeichnis “usr/share” befindet einfach nach “/usr/local/share”, sowie den Ordner GuitarPro6 aus “opt” nach “/opt”.

Damit sind wir eigentlich schon fertig! Man muss nur eine handvoll Dinge bei der Benutzung beachten.

So muss man das Programm beispielsweise aus dem Verzeichnis “/opt/GuitarPro6″ heraus starten, sonst findet es seine benötigten Dateien nicht:

mr@mrvaio ~/Downloads $ cd /opt/GuitarPro6
mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $ ./GuitarPro &

Guitar Pro bringt zudem Qt Libraries in einer anderen Version mit als sie bei den meisten aktuellen Distributionen beiliegt. Man erhält beim Start von GuitarPro6 daher folgende Fehlermeldung:

mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $ ./GuitarPro
Cannot mix incompatible Qt libraries
Abgebrochen
mr@mrvaio /opt/GuitarPro6 $

Dieses lässt sich leicht beheben: Alle Dateien, welche auf *Qt*.* passen, aus dem Verzeichnis “/opt/GuitarPro6″ löschen.
Es erscheint dann beim starten zwar nach wie vor eine Fehlermeldung, das GuitarPro6 gegen eine andere Qt Version kompiliert wurde, jedoch kann man diese mit einem Klick auf “OK” gefahrlos schließen.
Anschließend muss man seinen Lizenzschlüssel eingeben. Der Haken, das man das gerne für alle User freischalten möchte, hat bei mir weder als unprivilegierter User, noch als root geklappt. Für beide musste ich einmal meinen Lizenzkey eingeben.

Was leider auch noch nicht funktioniert, ist das starten des Updaters aus dem Hilfemenü von GuitarPro6 heraus. Klickt man dieses an, passiert erstmal garnichts.
Man kann den Updater jedoch trotzdem verwenden, indem man die folgenden Schritte befolgt:

  1. Wenn der X Server als User läuft, “root” zunächst eine Berechtigung hierfür einräumen, indem man als der User folgendes ausführt: “xhost +root”
  2. In einer Konsole “root” werden
  3. cd /opt/GuitarPro6
  4. ./GPUpdater
  5. ./temp.GPUpdater

Der Updater sollte nun anfangen die Updates herunter zu laden. Das kann eine Weile dauern; bei mir waren es ca. 2 GB, da er auch noch die ganzen Soundbänke mit herunter läd.

Offiziell ist Ubuntu Linux das einzige unterstützte Linux und manches funktioniert, wie beschrieben, auf anderen noch nicht ganz rund. Man muss den Jungs von Arobas Music daher dennoch großen Respekt zollen! Zum einen hat jede Firma, die mit Ihren Produkten den Schritt zur Linuxunterstützung meinen Respekt verdient, da diese wunderbare Plattform leider trotz riesiger und stetig wachsender Verbreitung (gerade unter den kreativen Menschen) von den meisten Herstellern nach wie vor gemieden zu werden scheint. Zudem, wenn man bedenkt, das dieses das erste Release ist, welches sie für Linux rausbringen, muss ich sagen das schon erstaunlich viel funktioniert! Da kann man es verschmerzen, das derzeit nur eine Distribution offiziell unterstützt wird und es bei anderen derzeit noch kleinere Fehler gibt. Im normalen Betrieb konnte ich noch keinerlei Fehler feststellen. Verwendet man ein anderes Linux als empfohlen, muss man diese Abstriche halt hinnehmen.

Mein Fazit: Daumen hoch und weiter so! :)

Weltrekord im schnell-Reifen-abfahren

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Oh mann – Ich komme vorgestern aus dem Krankenhaus, gehe an meinem Auto vorbei und sehe, das meine Vorderreifen völlig runtergefahren sind! Das ist mir vorher nicht aufgefallen, weil ich nicht darauf geachtet habe. Immerhin habe ich die neu (!) Mitsamt Spurenlageneinstellung erst am 25. August 2010 machen lassen. Ich bin mit diesen Reifen nun ca 7.000 km gefahren und die sehen so aus…

Eigentlich nicht in Ordnung und nach so kurzer Zeit eigentlich ein klarer Garantiefall, immerhin halten Reifen normalerweise irgendwas zwischen 50.000 und 100.000 km , bzw. 10 Jahre, bis das Gummi porös wird. Jedoch steht die Werkstatt auf dem (zugegebener Maßen: möglichem) Standpunkt, das sie laut Spurenlagenabschlussmessung das Fahrzeug mit korrekter Spurenlage übergeben haben und sich das nachträglich durch ein Schlagloch oder ähnliches wieder verstellt haben muss.
Kann ich jetzt natürlich nicht das Gegenteil beweisen und kann mir demnach rechtliche Schritte sparen.

Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt darf ich innerhalb von wenigen Monaten und 7.000 km das zweite Mal neue Reifen kaufen und die Spurenlage neu justieren lassen. Zusätzlich fiel auf, das die Stabilisierungsstange an der Hinterradaufhängung abgerissen ist. Alles zusammen darf ich jetzt “mal eben” 362 € aus der Portokasse zaubern – Geilomat :P

Wie die Bahn meine misanthrophe Grundeinstellung fördert

Es gibt Fehler, die passieren halt. Die können auch jedem passieren, da man ja nicht immer mit 100%iger Aufmerksamkeit durch’s Leben geht. Dabei handelt es sich halt um Flüchtigkeitsfehler. Die Spreu vom Weizen trennt halt die Tatsache, ob derjenige sich dieses Fehlers bewusst wird oder nicht und daraus sowohl lernt, wie auch sofort bemüht ist diesen Fehler zu korrigieren, oder eben nicht.

Ich habe auch absolut nichts gegen geistig behinderte Menschen! Jedoch gibt es für diese halt Aufgabenfelder, in denen sie überfordert wären. Was im Bundestag vielleicht noch ganz lustig anmutet, führt bei der Bahn halt zu Chaos.
Wir Deutsche hatten im weltweiten Vergleich vor ca. 20 oder dreißig Jahren auf der Ebene des schienengebundenen Personenverkehrs die Nase dermaßen weit vorn, das wohl selbst der kritischste Analytiker einen Ausverkauf von Zuverlässigkeit und Ruf, wie wir ihn derzeit erleben, nicht vorausgeahnt hätte. Doch spätestens seit der Privatisierung des ehemaligen Erfolgs- und Vorzeigeunternehmens “Deutsche Bahn”, geht es steil bergab. So steil, das ich mir wünschen würde, das der Gesetzgeber weitere Gesetze und Bedingungen zugunsten des zahlenden Bahnkunden erlassen würde als derzeit.
Was gibt es beispielsweise gegen die Regeln “ab 15 Minuten Verspätung: Freie Zugwahl, incl. ICE” oder “fällt der letzte Zug des Tages zum Ziel aus, wird ein Taxi zu 100% erstattet” einzuwenden?

Die aktuell bestehenden Gesetze sind so unklar, das man nie im Leben in der Lage ist, hier durchzublicken, wenn man sich nicht vorher Stundenlang mit hunderten Zeilen Gesetzestext auseinander gesetzt hat. Das gängigste Szenario ist es immerhin, das man aufgrund von Fehlern der Bahn am Bahnsteig festsitzt, keiner mehr greifbar ist und man nicht weiß was man machen soll.

Ich werde hier demnächst mal meine ganz persönlichen Bahn – Fails schildern; dieser Winter hat mir echt den Rest gegeben … :P

Zukünftig gebrauchte Kondome zurückschicken??

Der BGH hat laut Golem in einem Urteil entschieden, das Versandhändler bei der Rückgabe einer Ware innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 14-tägigen Rückgabefrist den vollen Kaufpreis zurückerstatten müssen, selbst wenn diese nach einer Prüfung durch den Kunden, bedingt durch die Prüfung selbst, im Wert gemindert wird.

Im konkreten Fall ging es um ein Wasserbett für rund 1270 €. Obwohl der Verkäufer den Käufer vorher darauf aufmerksam machte, das beim befüllen der Matratze regelmäßig eine verschlechterung der Ware entsteht, wodurch diese nicht mehr zu verkaufen ist und somit in einem solchen Fall der volle Kaufpreis nicht erstattet werden kann, ließ dieser sich nicht davon abhalten beides, sowohl Befüllung wie auch Rückforderung des vollen Kaufpreises dennoch durchzuführen.

“Selbst schuld!”, sollte man nun denken, aber weit gefehlt! Der bekam auch noch Recht!!!

Nachzulesen im entsprechendem Artikel bei Golem.

Heißt also mit anderen Worten: Die Erotikshops müssen künftig auch gebrauchte Kondome und ähnliches zurücknehmen …. lecker! :D

Bahn-Spass

Ich schreibe hier unmittelbar aus dem Hurricane-Gebiet in Ratingen-Hösel in NRW. Um mich herum verwehte Autos, die der Sturm wie Blätter durch die Gegend weht. Der Eisregen steht Kniehoch und Cholera und Hungersnöte prägen das Stadtbild.

… so oder so ähnlich könnte man meinen sieht es hier aus, wenn man sich die aktuellen Verspätungen der S-Bahn S6, Richtung Köln-Nippes und die dazu gehörenden Erklärungen der Durchsagen hier anhört: “Aufgrund der Witterungsbedingungen” heißt es hier. Die Gegenrichtung nach Essen HBf fällt gar ganz aus!

Letztes Jahr habe ich mich bereits darüber aufgeregt, das, obwohl im tiefstem Winter Autos mit Gummireifen auf einer vereisten Fahrbahn problemlos fahren konnten, ein viele Tonnen schweres, schienengebundenes Fahrzeug mehrfach stecken blieb.
Aber im Herbst, bei deutlichen Plusgraden, ohne einen Sturm oder ähnliches im Bereich des Streckenverlaufes, da zweifel ich ernsthaft an der Kompetenz dieses Unternehmens.

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