Archiv für die Kategorie „Privates Leben“
Marketing Factory Consulting GmbH bei typo3.org Case Studies gelistet! :)
Marketing Factory Consulting GmbH ist mit den ersten beiden Seiten bei den typo3.org Case Studies gelistet!
Und das auch noch (aktuell) auf Platz eins und zwei – prima!
Da tut es auch keinen Abbruch, das die Seite (wie viele Dienste auf typo3.org in letzter Zeit) noch nicht ganz funktioniert: http://youtu.be/EQ9npG-3SWY
Die Sortierung der Seiten klappt nicht wirklich. Die RSS Feeds auf typo3.org sind ebenfalls Müll – wenn überhaupt News dort angezeigt werden, dann querbeet: Im Security Fees kommen Berichte aus den TYPO3 Camps, etc.
Schon merkwürdig: typo3.org sollte eigentlich die Prestige-Seite sein, die zeigt was alles geht und wie toll das alles ist. So wird Besuchern eher gezeigt “wir, das Core-Team des CMS haben die Software selber nicht im Griff” – ärgerlich
Da lobe ich mir inzwischen echt mal unsere Seite
Vergleich Strato Dedicated Power-Server MR gegen netcup vServer Uranus
Jaaaa – also ich betreibe ja seit einigen Jahren diesen Server. Seit dem letzten Umzug im August 2010 läuft er unter einem bei Strato angemietetem “Dedicated Power-Server MR (v5.4)”. Dabei handelt es sich um “echte” Hardware, nicht um ein virtualisiertes System. Schon länger reicht dieses recht spartanisch ausgestattete System nicht mehr wirklich für die Anforderungen. Aktuell laufen 8 nicht ganz inaktive Homepages auf der Maschine (keine statischen HTML Dateien: PHP Scriptseiten wie WordPress, TYPO3, phpBB Foren, etc.), er ist Mailserver für etwa 9 Domains (samt Spamfilter), berechnet Statistiken, das System selbst (Gentoo Linux -> Software wird kompiliert) will auch gewartet werden, …
Kurz: Das Teil hat einiges zu tun! Dabei war nichtmal unbedingt der Prozessor das Problem, sondern RAM und Storage. Das ganze System ist recht betagt, wie wir gleich noch sehen werden. Neben diesen Diensten mit 1 GB RAM auch noch gescheit einen MySQL Server darauf zu betreiben “geht” technisch zwar, macht aber nicht wirklich Spass.
Es musste also ein zweiter Server als MySQL Host her. Seitdem laufen diese Seiten auf 2 Servern. Seitdem denke ich jedoch auch, das der Basis-Server nicht mehr wirklich rentabel funktioniert. Also habe ich mal die Fühler nach günstigeren Angeboten ausgestreckt. Kriterien waren dabei:
- Speicherplatz mindestens 50 GB ( ~ 30 aktuell verwendet )
- Möglichkeit ein Gentoo / Funtoo auf dem System installieren zu können
- CPU und RAM mehr / schneller als aktuell
- Preis sollte geringer sein als aktuell
- Keine Mindestvertragslaufzeit
Ob das ganze virtuell oder physikalisch ist, ist mir dabei erstmal egal.
Ich bin also letztendlich auf die vServer der Firma netcup aufmerksam geworden. Server4You, Domain Factory und (wieder) Strato haben zwar auch atraktive Angebote, jedoch schneiden sie (für meine Anforderungen) leider “schlechter”* ab als netcup:
*:
Kurzes Vorwort zu “schlechter”: Um fair zu bleiben: Ich habe hier nur reine Zahlen aus den Angeboten verglichen. Ich habe mich nicht in jedem Angebot eingelogged und die Performance so detailiert verglichen wie zwischen netcup und Strato. Jedoch: Wenn die Anbieter die absolute Performance Ihrer Produkte in’s Feld führen möchten, sollten Sie diese Zahlen mit in die Angebote aufnehmen.
PS: @Alle Hoster: Sollte irgendwer daran interessiert sein, das ich deren Angebot hier kostenlos Re-Evaluiere: Über mein Mailformular könne Sie mir gerne unverbindliche Probezugänge zu Ihren Produkten mit der Bitte um Tests zukommen lassen![]()
- Strato
Das Angebot für “Dedicated Server” ist zwar nach wie vor nahezu ungeschlagen gut was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht ( HighQ-Server XS ist sehr cool! ), jedoch hat man hier leider ( selbst als Stammkunde ) wenigstens 6 Monate Mindestvertragslaufzeit. Ebenso muss man 29,- € für die Grundeinrichtung bezahlen. Beides etwas, was ich nicht mehr möchte.
Die vServer von Strato können (mich) da jedoch schon weniger überzeugen: Die Preise beginnen (mit powerServer A) bei 7,90 / Monat (was OK, aber mehr ist als bei netcup), der RAM beträgt nur 512 MB (statt 1 GB bei der Konkurenz), der Speicherplatz beträgt nur 25 GB (ebenfalls Markt-Schlusslicht), … nichts für mich. - Domain Factory / JiffyBox
Domain Factory hat mit seinem “JiffyBox” getauften vServer Angebot schon eine coole Sache am Start: Man meldet sich an und bezahlt erstmal nichts. Man kann in Minuten neue (v-)Server hochfahren, herunterfahren, einfrieren, löschen, klonen, … sehr cool! Man bezahlt dann nur für die Nutzung der tatsächlich genutzten Maschinen. Allerdings: Will man diese dauerhaft betreiben wird’s verhätnismäßig teuer: Selbst das günstigste Angebot kostet dann rund 14,90 € / Monat (0,02 ct pro Stunde * 744 Stunden pro Monat). Das ist für temporäre Präsenzen OK, aber auf Dauer gibt es günstigere Alternativen. - Server4You
Für meine Anforderungen: Einfach zu teuer! 8,85 € / Monat für einen vServer mit 25 GB Storage: netcup ist auch hier wieder günstiger. Allerdings: Man kann deren Produkte unverbindlich 4 Tage lang testen und herausfinden, ob sie passen oder nicht. Allerdings scheidet das Angebot für mich wegen des Storage-/Preisverhältnisses aus. - netcup
Ich habe mich für das Angebot vS Uranus light entschieden. Das ganze hat eigentlich alles was ich brauche, ist mit 6,99 € / Monat sehr günstig und deckt alle zuvor genannten Kriterien ab. Details folgen.
Was bei netcup sehr cool ist: Man kann das Angebot in Ruhe unter die Lupe nehmen (da monatlich kündbar). Ebenso hat man alle Zeit der Welt für eine Migration, da man für ~ 7 € / Monat ruhig mal einen bis zwei Monate diese Server parallel betreiben kann.
Für mich ist jetzt natürlich wichtig, das ich das, was bereits auf diesem Server besteht und läuft, übernehmen kann und dabei nichts merkbar langsamer wird. Also habe ich einmal einen Benchmark der beiden Systeme in den für mich relevanten Bereichen durchgeführt:
- Storage-Performance
- RAM-Performance
- CPU-Performance
Um dieses zu messen, habe ich auf dem aktuellen Server alle Dienste beendet (was die Downtime zwischen 15 und 23 Uhr am 01.04.2012 erklärt) und auf diesem wie dem netcup-System die folgenden Tests durchgeführt:
Im folgenden die Ergebnisse.
Zunächst einmal ein reiner Listenleistung-Vergleich:
| Strato | netcup | |
|---|---|---|
| RAM | ||
| Typ | DDR2 133 | Unbekannt |
| Menge | 1 GB | 1 GB |
| HDD | ||
| Typ | Hitachi HDT725025VLA380 | Unbekannt |
| Größe | 250 GB | 80 GB |
| CPU | ||
| Typ | AMD Opteron 1210 HE | Intel Xeon CPU E5620 |
| Anzahl | 1×2 Cores (2) | 4×4 Cores (16) |
| Geschwindigkeit (Liste) | 1,8 GHz | 2,5 GHz |
| Preis | ||
| 29,90 € | 6,99 € | |
HDD ist zwar bei netcup deutlich kleiner als beim aktuellen Stratovertrag, aber für meine Anforderungen ausreichend.
Alles andere sieht laut Liste deutlich besser aus. OK, fairer weise muss man sagen, das das aktuelle Strato Angebot besser ist (HighQ-Server XS), aber für mich halt nicht so leicht zu wechseln wie zu netcup. Weder kann ich so lange günstig parallel fahren wie bei netcup, noch sehe ich die Notwendigkeit weiterhin monatlich fast 30 € zu bezahlen, wo es rund 7 € auch tun. So viel ist “Platz nach oben” nun im privatem Sektor auch wieder nicht wert.
Kommen wir zu den Messergebnissen:
Als Messgrundlage dienen dd , bonnie++ (v1.96) und sysbench (v0.4.10).
Die ausgeführten Kommandos lauten:
- sysbench –test=memory –memory-scope=$scope –memory-oper=$operation –memory-access-mode=$accessmode run
- sysbench –test=cpu –num-threads=$numthreads –cpu-max-prime=20000 run
- dd if=/dev/urandom of=benchfile bs=1024K count=1024
- bonnie++ -u root | bon_csv2html
Die mit “$”-vorangestellten Werte zu sysbench findet man in folgender Tabelle nebst Ergebnissen:
| Strato | netcup | |
|---|---|---|
| sysbench – RAM | ||
| $scope=global, $operation=read, $accessmode=seq | 839.4359s | 36.9148s |
| $scope=global, $operation=read, $accessmode=rnd | 839.9471s | 39.1572s |
| $scope=global, $operation=write, $accessmode=seq | 869.6518s | 66.8758s |
| $scope=global, $operation=write, $accessmode=rnd | 848.0943s | 41.8068s |
| $scope=local, $operation=read, $accessmode=seq | 837.1526s | 37.4726s |
| $scope=local, $operation=read, $accessmode=rnd | 849.7811s | 38.9301s |
| $scope=local, $operation=write, $accessmode=seq | 877.9626s | 67.3201s |
| $scope=local, $operation=write, $accessmode=rnd | 852.2366s | 40.9074s |
| sysbench – CPU | ||
| $numthreads=2 | 60.5573s | 20.1742s |
| $numthreads=16 | n/a | 4.2365s |
Wir sehen also schonmal zum Thema CPU und RAM: Das netcup vServer – System hat hier klar die Nase vorn! Der RAM ist rund 20x schneller als der des Strato-Systems und die CPU ist bei der Berechnung von Primzahlen bei “nur” 2 von 16 möglichen, parallelen Threads ebenfalls etwa 3x schneller. Gesteht man der Primzahlenberechnung die zur Verfügung stehenden 16 parallelen Threads zu, ist sie beim netcup-System gar ca. 15x schneller.
Im Bereich RAM und CPU also klarer Sieger: netcup vServer!
Schaut man sich an wie lange es dauert eine 1GB große Datei wegschreiben zu lassen gewinnt hingegen klar das Strato-System:
| Strato | netcup | |
|---|---|---|
| dd – Benchmark | ||
| dd if=/dev/urandom of=benchfile bs=1024K count=1024 | 140 Sekunden | 245 Sekunden |
Der dd-Test zeigt eine Schreibperformance beim Strato-System, die rund 1,75x so schnell ist wie die des netcup vServers. Klar, das ist ein sehr realitätsferner Test, aber es folgt noch ein Test mit bonnie++, welcher diesen Eindruck unterstreicht:
| Version 1.96 | Sequential Output | Sequential Input | Random Seeks |
Sequential Create | Random Create | |||||||||||||||||||||
| Size | Per Char | Block | Rewrite | Per Char | Block | Num Files | Create | Read | Delete | Create | Read | Delete | ||||||||||||||
| K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | |||
| netcup vServer |
2G | 559 | 95 | 118663 | 23 | 130356 | 15 | 2958 | 97 | 3083240 | 98 | 11990 | 168 | 16 | 86 | 0 | +++++ | +++ | 92 | 0 | 1986 | 15 | +++++ | +++ | 8211 | 58 |
| Latency | 33601us | 6533us | 14883us | 15201us | 3187us | 5198us | Latency | 14321us | 915us | 73617us | 1517ms | 1302us | 26563us | |||||||||||||
| Version 1.96 | Sequential Output | Sequential Input | Random Seeks |
Sequential Create | Random Create | |||||||||||||||||||||
| Size | Per Char | Block | Rewrite | Per Char | Block | Num Files | Create | Read | Delete | Create | Read | Delete | ||||||||||||||
| K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | K/sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | /sec | % CPU | |||
| Strato Server |
2G | 276 | 99 | 50075 | 20 | 31729 | 14 | 1207 | 98 | 73802 | 15 | 411.0 | 10 | 16 | 16859 | 66 | +++++ | +++ | 23837 | 73 | 18097 | 75 | +++++ | +++ | 23827 | 73 |
| Latency | 50975us | 1783ms | 968ms | 20773us | 44806us | 375ms | Latency | 11620us | 2495us | 2336us | 307us | 27us | 356us | |||||||||||||
In puncto Storage hat also sowohl in Größe wie in Geschwindigkeit das (nicht-virtuelle) Strato-System klar die Nase vorn.
Wie sieht das ganze bei einem etwas realitätsnäherem Test aus? Zum Vergleich habe ich einmal den Gnu C Compiler (gcc) in Version 4.5.3 auf beiden Systemen kompiliert. Hier die Ergebnisse:
| Strato | netcup | |
|---|---|---|
| Gnu C Compiler Kompilierung – Benchmark |
||
| Kompileren (emerge =sys-devel/gcc-4.5.3) | 57m57.791s | 24m55.387s |
Ergo: Das netcup System ist hierbei gut doppelt so schnell.
Da das Ganze ja nun doch recht I/O – lastig werden wird, bin ich mir noch nicht ganz sicher ob das wirklich die richtige Entscheidung ist, das bestehende System gegen dieses netcup vServer System zu ersetzen. Wir werden sehen.
Soweit zumindest schonmal meine Analyse
Wie immer bin ich für Kritik offen und dankbar.
Nach wie vor keine hilfreiche Lösung von Arena Net
Ja, was soll ich sagen? Auch wenn ich trotz 1:1 in Mails beschriebenen Klickpfaden folge und obwohl ich hier Screenshots der fehlerhaften Ergebnisse hochlade, meinen manche Leute ich soll “richtig lesen“ … Soweit dazu erstmal kein weiterer Kommentar.
Das mir jetzt aber der Arena.net Support ähnlich blöd kommt nervt schon gewaltig. Ich habe extra einen Screenshot angehangen (denselben wie hier: Guildwars2 verkackt schon vorab – Teil 2) aus dem klar hervorgeht, dass ich erfolgreich eingelogged bin, mich auf der richtigen Downloadseite befinde und das der Download trotzdem deaktiviert ist. Trotzdem muss ich mich durch damit längst beantwortete Fragen wie “wenn sie nicht wissen wie sie sich einloggen oder ihr Passwort vergessen haben …“ durchwühlen.
Naja, müssen die selbst wissen. Ich weiß nur: Wenn ich Freitag nicht am Beta-Event teilnehmen kann, hole ich mir meine Kohle zurück und scheisse auf GuildWars 2.
Was soll ich auch machen, wenn dass Produkt einfach nicht funktioniert und der Händler/Hersteller (in diesem Fall ein und dieselbe juristische Person) offenbar nicht an einer Nachbesserung interessiert ist?
Hier findet man 2 Videos, die meinen Klickpfad, sowie die eMails von Arena Net zeigen. Wo mache ich bitte was falsch wenn ich “richtig lesen” soll??
Erster Tag in Nürnberg – Eine Korrektur
Ich habe gestern, am 26.3.2012 um 22:33 Uhr einen Artikel geschrieben. Das ist “einer dieser 08/15 – Artikel”, die einfach so nebenbei mal kommen und nicht wirklich etwas tiefgründigeres ausdrücken oder gar bewirken sollen. Jedoch schreibe ich darin etwas, was ich aus jetziger Sicht (rund 22 Stunden später) einfach um 180 Grad falsch dargestellt habe; zumindest konnte bei meiner nicht immer neutralen Schreibweise dieser Eindruck entstehen. Daher möchte ich hiermit so zu sagen sowohl eine Wiedergutmachung leisten, wie auch mein Gewissen beruhigen. Denn, auch wenn ich hier manchmal recht direkte Worte für bestimmte Dinge finde, schreibe ich jedoch stets die Wahrheit und nur Dinge, hinter denen ich zu 100% stehe.
Warum ich dafür einen neuen Artikel schreibe und nicht den ersten Artikel einfach profan verändere? Page Rank, Aufmerksamkeit auf neue Themen (Leute lesen sich einen nur leicht veränderten Artikel einfach kein zweites Mal durch), Langeweile, … wie auch immer
In diesem Artikel habe ich mich unter anderem darüber enttäuscht gezeigt, das im Rahmen der Netways Puppet Schulung ein Raucherzimmer für mich gebucht wurde und das mir das unangenehm ist. Beim erneuten Lesen des Artikels bin ich richtig froh, das ich dazu gebracht wurde mir das nochmal anzusehen, denn selbst ohne folgendes Ereignis kann das Hotel nichts dazu, was für mich gebucht wurde.
Jedenfalls bin ich heute, einen Tag später gegen 12 Uhr, von Frau Tamara Zschiesche, der “Sales Executive” des Hotels park inn in Nürnberg, angesprochen worden:
Sie: “Sie sind doch der Herr Richter, nicht?”
Ich: “Ähh – ja … ?”
Sie: “Mir ist zugetragen worden, das sie mit Ihrem Zimmer nicht zufrieden sind. Sie können direkt umziehen wenn Sie wollen.”
Ich (denkend, das jemand auf meiner Arbeit meinen Blog gelesen und sich beschwert hat): “Ähh – naja: Es ist halt ein Raucherzimmer. Aber beschwert habe ich mich nicht.”
Sie: “Nein nein – trotzdem: Wenn Sie wollen weise ich gleich den Zimmerservice an Ihre Sachen in ein Nichtraucherzimmer umzuräumen!”
Habe ich zwar lieber alleine gemacht, aber: … WOW! Ich habe wenig später auf meiner Arbeit angerufen um das zu klären – aber da konnte sich auch keiner einen Reim drauf machen.
Als ich “umgezogen” bin konnte ich mir die Frage an Frau Zschiesche einfach nicht verkneifen, was denn nun dahinter steckt. Darauf musste sie lachen und meinte nur: “… sie haben einen Blog. Wir haben gewisse Monitorings auf solche Stichworte und Bewertungen.”.
Also erstmal: … nochmal WOW! Nicht nur das das “park inn Nürnberg” nichts dafür kann, das ein Raucherzimmer für mich gebucht wurde und nicht nur das hier innerhalb von offenbar Stunden ein diesbezüglicher Blogeintrag, abseits der großen Plattformen wie Facebook, Holiday Check oder verschiedenen Blog-Hoster auf einem selbstgehostetem Blog gefunden und an die Leiterin des Hotels gemeldet wird: Auch die überdurchschnittlich faire und zuvorkommende Art und Weise wie diese damit umgeht (mit einer zeitnahen, problemlosen Umbelegung auf ein neues Nichtraucher-Zimmer nämlich) finde ich einfach nur krass! Sowohl technisch, wie auch von Seiten des Hotels. Also “park inn” – Hotels? Zu 110% empfehlenswert!
Und in diesem speziellen Fall: Gleichwertig ein besonderes Dankeschön und Entschuldigung an das Nürnberger “park inn” – Hotel auf der Sandstraße 2-8 !
Obwohl es, wie gesagt, nicht die Schuld des Hotels war, habe ich folgende Widmung im neuen Zimmer vorgefunden:
Ansonsten, hier noch zwei Bilder des neuen Zimmers. Es mag sein das das nur für mich so aussieht, da ich die frische Luft eines Nichtraucherzimmers zum Vergleich mit heranziehen kann, aber ich finde das die folgenden Bilder deutlich weniger Nikotin-Gelbstich haben als die im ersten Artikel
:
Erster Tag in Nürnberg
UPDATE: Bitte diesen Artikel nicht lesen ohne darauf den zweiten Teil zu lesen!
Wie ihr ja eventuell wisst, bin ich zwischen Montag und Donnerstag abend in Nürnberg, um an der Puppet Schulung von Netaways teilzunehmen.
Das war mein erster Flug im Leben überhaupt, mit Ausnahme des einen Mals, als ich als … 10 jähriger oder so “im Reisegepäck” meiner Mutter mit nach Griechenland geflogen bin. Der Check-In war easy und witzig: Ich habe doch glatt vergessen mein Penner-Gewürz (Tränengas) aus meiner Tasche zu nehmen und durfte das dann erstmal entsorgen gehen …
Selbst schuld und sonst alles voll locker. Ich hatte einen großzügigen Puffer, also lief das alles auch stressfrei.
Der Flieger selbst sah komisch aus: Ich habe einen Riesenflieger erwartet, wo es alleine ‘ne Stunde dauert, bis alle eingestiegen sind. Stattdessen sah das aber aus wie ein mit Sitzplätzen vollgestopfter Privatjet: es gab nicht so eine Schleuse, die an den Flieger rausgefahren wird und man ebenerdig zusteigt, sondern so eine typische Klapptreppe und man wurde bis vor den Flieger gefahren.
Hinter mir sass leider so ein Asi, der den Ruf von uns echten Metal-Fans leider im Rest der Bevölkerung runter reißt: Kopfhörer dauer-aufgedreht, so das er im Wartebereich des Gates vom Personal schon übel (aber angemessen) zur Sau gemacht wurde; was ihn aber keineswegs davon abgehalten hat dasselbe im Flieger wieder zu machen. Naja, was soll’s; der Flug selbst dauerte ja nur eine knappe Stunde, da kann man auch so einen kleinen Scheisser am leben lassen.
Was mich mal wieder total genervt hat war, wie sehr die Gesellschaft doch eigentlich Zombies ähnelt. Es wurden z.B. während des Fluges kleine Plastiktüten mit Saltletts – Gebäck ausgeteilt. Sofort: *knister, Knister, KNISTER …* alle packen den Scheiss aus und fangen an zu fressen; egal ob die Bock auf was zu knabbern haben, oder nicht. Es wird ausgeteilt, es ist umsonst, also: *Nom, nom* … Ich habe meine nicht angerührt: Hier der Beweis:
Naja, auch egal. Die Taxifahrt war cool. Die Taxifahrerin hat gemerkt das ich im vorbeifahren total fasziniert diesen … mittelalterlichen Wall mitten durch Nürnberg angesehen habe. Da hat sie mir direkt noch eine kleine Hintergrundgeschichte der Stadt und den Sehenswürdigkeiten auf dem Weg gegeben. So auch (ungefragt!) wo das Rotlichtmilleu losgeht. Das lief in etwa so: “Und da, hinter dem Wall, da sind die Puffs und … oh, wir sind da!”. Mit anderen Worten: Das Hotel ist genau an der Puffmeile.
Naja, egal. Ich hatte, gerade angekommen, noch Hunger. Also machte ich mich auf den Weg in die Stadt … tote Hose. Was eigentlich gut ist: Ich habe keinen einzigen Dönergrill oder Pizzeria gefunden! Bei uns sind die ja häufiger als Wohnhäuser … dennoch fand ich nur ein Sausalitos. Da habe ich mir direkt eine Portion Hähnchen Fajitas, zwei Weizenbier und als Absacker einen Whiskey-Cola reingezogen
Auf dem Rückweg wollte ich mir diese echt coole Mauer reinziehen. Man muss sich das so vorstellen, das Hauptstraße, Mauer und Puffmeile genau parallel verlaufen. Also bin ich einfach kurzerhand durch die Puffmeile gelaufen; wohl als einziger auf der Welt, nur um sich die Mauer reinzuziehen ;D Mannomann – ich war in total schäbigen Straßenklamotten unterwegs: Jeansjacke, Kurze Hose, T-Shirt. Und trotzdem haben die Bordsteinschwalben fast Ihre Fenster eingeschlagen, weil da mal ein nicht-Asi (ich) langkommt … arme Schweine
Naja, wie auch immer. Jetzt lege ich mich mal in’s Bett und ruhe mich aus, ehe morgen der Schulungsstress losgeht. Ich hoffe ich kann hier schlafen; die Blödmänner haben mir ein Raucherzimmer gebucht …
Naja, sonst scheint alles OK zu sein hier.
UPDATE: Bitte diesen Artikel nicht lesen ohne darauf den zweiten Teil zu lesen!
Wulff ist zurückgetreten!!!
Yaaaaaaaaaay !!!
Endlich … Wulff ist in einer 7 minütigen Rede im Schloss Bellevue zwischen 11:01 und 11:08 freiwillig zurückgetreten.
Hätte ich ihm nicht zugetraut, so viel Reflektionsfähigkeit und zu erkennen, das das die allerletzte Möglichkeit ist unser Land nicht genauso lächerlich zu machen wie Italien.
Sauber!!!
Köhler soll zurück kommen !!!!
Ab in den Knast mit Christian Wulff!!
Endlich! Es wurde seitens der Staatsanwaltschaft ein Antrag beim Bundestag eingereicht, das dieser Christian Wulff’s politische Immunität zum Zwecke der Strafverfolgung aufhebt. Dieses berichtet die Rheinische Post auf Ihrer Homepage. Am 27. Februar 2012 soll in einer Sondersitzung über diesen entschieden werden.
Mit etwas Glück müssen wir uns unter diesem Lügner (man darf diese Person per Gerichtsbeschluss der Staatsanwaltschaft Hannover im Zusammenhang mit seiner Kreditaffäre völlig berechtigt, öffentlich und guten gewissens so nennen!!) und Anti-Vorbild nur noch knapp zwei Wochen lang in der Welt lächerlich machen und verarschen lassen. Ich wünsche diesem lächerlichen Typen, das ihm die Abfindung, die Bundespräsidenten normalerweise zusteht, aufgrund der Tatsache das er diesen Job nicht richtig gemacht hat, ja sogar das genaue Gegenteil getan hat, nicht zugesprochen wird! Und obendrein in den Knast mit ihm!
Ich bin nach wie vor traurig, das so eine Ikone der Freundlichkeit, Integrität, Kompetenz und Offenheit wie Horst Köhler für so einen Abschaum aus dem Amt geekelt wurde. Horst Köhler hat und in der Tat einem Staatsoberhaupt würdig vertreten. Nicht so wie dieser Kasper Wulff, der einen Amtsmissbrauch nach dem anderen begeht um sich und seinen bekannten alle erdenklichen Vorteile zu ergaunern, lügt und vertuscht und uns danach auch noch in’s Gesicht sagt “Das habt Ihr in einem Jahr eh wieder vergessen, Ihr Maden!” … OK, das letzte Wort habe ich hinzugedichtet, trifft den O-Ton darin aber glaube ich ganz genau.
Wenn ich was zu sagen hätte, würde man diesen Spinner erschießen und die Überreste in einer Kloake entsorgen; aber zur Zeit würde ich mich nichtmal groß wundern, wenn der Bundestag diesen Verbrecher einfach dadurch weiter schützt, das er dem Immunitätsaufhebungsantrag widerspricht um so die Strafverfolgung eines kriminellen zu decken … müssen nur die richtigen Gelder fließen. Das sollten die garnicht zu entscheiden haben!! Mal ganz ehrlich: Wieso sollte ein politisches Amt die Strafverfolgung aussetzen?? Das ist doch von vorne bis hinten Bullshit! Es sollte reichen das man diese in sofern einschränkt, das man sie nicht in U-Haft nehmen oder Vorladen darf, damit Gegner sie nicht durch eine Überschüttung von Klagen an der Auswirkung Ihres Amtes hindern können. Aber mal ehrlich: Die restlichen Untersuchungen, die ohne Beschlagnahmungen und Vorladungen möglich sind, sollten unabhängige Organe wie die Strafverfolgungsbehörden jederzeit und bei jedem machen und die Leute halt, wenn dabei was rauskommt, zur Not aus dem Reichstag vom Rednerpult wegschleifen dürfen!
Das wird immer doller … das diese Leute die einzigen sind, die trotz leerer Kassen und Sparappellen an’s restliche Volk ihr eigenes Gehalt völlig frei festlegen dürfen, ist ja schon frech genug. Aber das sie auch noch selbst darüber abstimmen dürfen, ob man jemanden aus ihren Reihen für nachweisbare kriminelle Handlungen belangen darf oder nicht: Das ist absolut absurd!
PS: Und wenn dieses Scheiss-ACTA Gesetz erst einmal durch ist, dann dürfen diese Leute solche Beiträge wie diesen hier oder die der Rheinischen Post einfach so aus dem Internet entfernen …
Wer soll sich denn dann noch beschweren??
Entwicklung des Internet Explorers vom Marktführer zum ungeliebten Kind der zeitgemäßen IT
Sauber! Ich bin ja erklärter Feind des Internet Explorers von Microsoft.
Nein, liebe Bürotussies: Das ist kein Betriebssystem. Das ist auch nicht der Dateimanager “Explorer”. Das ist der Browser, der fest in Windows eingebaut ist und sich über das kleine, lustige, blaue “e” – Symbol starten lässt. Mir ist klar, das diese Info für Sprengstoff sorgt, aber ich und sämtliche User Help Desks stimmen da in Ihrer Meinung überein. Ihr wisst schon: Das sind die Leute, die diesen Beruf richtig gelernt haben und so …
Aber ich schweife ab! Auf jeden Fall hasse ich diesen Browser! Er ist langsam, unsicher, kann nichts, behindert den User wo er kann ohne dabei auch nur das leiseste bisschen Sicherheit herzustellen, unterstützt von allen Browsern die meisten W3C-Standards nicht und führt gleichzeitig die meisten an diesem Standard vorbeigehenden eigenen Tags ein, lässt sich mit normalen Mitteln in einem Windows nur in einer einzigen Version installieren, verhält sich jedoch in jeder Version anders und bringt stets nur für eine einzige Windowsversion die Unterstützung mit. Es ist ein absoluter Krampf Webseiten zu generieren, während man Rücksicht auf den Internet Explorer nimmt. Besonders, wenn man dieses für Kunden tut, der nach wie vor Windows NT4 oder Windows 2000 benutzt und der Internet Explorer, warum auch immer, der einzige Browser ist, der in der Firma benutzt werden darf. So eine Entscheidung kann nur von völlig fachfremden oder dummen Menschen gefällt werden, da jeder der sich sachlich mit so einem Für- und Wider auseinander setzt zu einer anderen Entscheidung kommen muss!
Obwohl der Internet Explorer fest in das Betriebssystem integriert ist und man ihn ohne wichtige Funktionen seines Windows Betriebssystems zu zerstören nicht deinstallieren kann, kommt diese Malware lediglich auf einen lächerlich kleinen Marktanteil zwischen Januar und September zwischen 28,5 und 31 % (Quelle Januar , Quelle September). http://www.browser-statistik.de bietet auch einen sehr übersichtlichen Verlauf der Marktanteilentwicklung über mehrere Jahre an. Besonders interessant hierbei ist, das der Chrome Browser z.B. erst seit August 2008 geführt wird. Klar: Vorher gab es den schlicht und ergreifend nicht ![]()
Ich führe ja auch selbst Zugriffsstatistiken dieses Servers mit Piwik und AWstats. Diese bestätigen erfreulicherweise einen starken Einbruch der Internet Explorer Zahlen zugunsten “echter” Browser wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Opera. Diese zeichnen da sogar noch ein eindeutigeres Bild dazu, wie irrelevant der Internet Explorer inzwischen ist:
In diesem Zuge fiel mir eine sehr schöne und mutige Aktion der Firma QuoTec aus Ratingen auf: Sie stellen in Ihrer aktuellen Version der Software “QuoJob” die Unterstützung des Internet Explorers völlig ein:
Finde ich sehr, sehr gut!
Können wir als Webagentur leider nicht wirklich bringen, da rund 30 % nunmal in vielen Fällen 30 % von einem potentiellen Kundenstamm sind. Und in vielen Bereichen können diese Zahlen viel größer sein. Aber ich werde diesem Beispiel zumindest privat nun folgen und zusätzlich dazu, das es mich einfach passiv nicht interessiert, ob der Internet Explorer meine Seiten richtig anzeigt oder nicht, dazu übergehen für Besucher mit Internet Explorer ein Popup oder ähnliches anzeigen lassen, welches auf den Status des Internet Explorers im weltweiten Vergleich und auf meinen Seiten heutzutage eingenommen hat.
Der Düsseldorfer Brötchen-Wahnsinn
Also alles was recht ist: Die Düsseldorfer verlieren immer mehr den Bezug zur Realität. Ein Brötchen, belegt mit folgenden Zutaten:
- 1 Brötchen
- 1 Blatt Salat
- 1 Scheibe vom geschnittenem Kochei
- Krautsalat
- 1 Scheibe Schlangengurke
- 3 Hähnchenstreifen
kostet sage und schreibe 3,20 € ! Es gibt das auch in mehreren Backstuben in leicht gewandelter Form; da ist dann z.B. kein Krautsalat und keine Hähnchenstreifen drauf, dafür Thunfisch. Die Preise bewegen sich alle im gleichen Rahmen.
Ich war gestern aus Spass mal einkaufen und habe mir diese Zutaten gekauft. Ich habe nun Material für 16 Brötchen, belegt wie oben aufgelistet; lediglich das Ei fehlt und das Brötchen sind Backofen-Baguettes. Die Zutaten kosten, ausreichend für 16 solcher Brötchen (mit Überschuss):
Hähnchenstreifen: 3x 1,99 € = 5,97 €
Schlangengurke: 1x 0,49 € = 0,49 €
Eisbergsalat: 1x 0,69 € = 0,69 €
Krautsalat: 1x 3,59 € = 3,59 €
Ofenbaguette (4 Stk): 4x 0,35 € = 1,40 €
==========================================
Summe: 12,14 €
Geteilt durch 16 Brötchen: 0,76 € !!!
OK, ich habe jetzt mit den Brötchen etwas minderwertigere Zutaten gewählt als echte Brötchen (bei einigen Backstuben auch Ciabatta- oder Käsebrötchen). Jedoch kosten die Bäckereien diese Brötchensorten ja auch nicht die 70 ct. oder 1,20 €, die da ausgeschrieben stehen, sondern lediglich den Einkaufswert der ungebackenen Brötchen plus ein wenig Strom für den Backofen … Egal wie man rechnet: Man kommt nichtmal in die Region von 2 €, selbst wenn man die vollen 1,20 € für ein Käsebrötchen zu den 76 ct. dazurechnet.
Für 3,- € kriegt man einen guten Döner, mit warmem Fleisch, Salat, Kraut, Sossen, …. und so ein blödes Brötchen ist teurer! Ich kapiere das nicht … ich mache mir die auf jeden Fall in Zukunft mit o.g. Zutaten selber!
Neue Gitarre am Start!
Jahaaa – irgendwann hat der Tennisschläger von Harley Benton (Hausmarke des Thomann Musik Versandes), im Set mit Aldi-Tüte (alias Gigbag) und iPod-Verstärker für 95,- €, halt mal ausgedient und was ordentliches muss her! Zumal das Gute preislich garnicht einmal so weit entfernt liegt, auch wenn ich in diesem Fall noch in den Genuss eines Sonderangebotes gekommen bin.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Rede ist von meiner neuen Gitarre, einer Ibanez GRGR-121 EX in schwarz.
Neu ist die nicht viel teurer als das Harley Benton Einsteigerset: Aktuell liegt sie bei 210,- €; allerdings ebenfalls mit Gigbag und Gurt. Alles was im Vergleich zum Harley Benton Einsteigerset fehlt ist ein Verstärker. Allerdings lässt sich der bei Harley Benton mitgelieferte auch nicht wirklich ohne zu kichern “Verstärker” nennen. Der wird Produktionskosten von etwa 10-15,- € haben und “standalone” kaufen würde sich glaube ich nicht mal ein Hartz 4 Empfänger das Teil. Dennoch rechne ich die 15,- € mal von den 95,- € ab: Sind 80,- € für Gitarre und Aldi-Tüte. Die Ibanez Gitarre ist also in etwa 130,- € teuer als das Harley Benton Model. Wenn man bedenkt, das man ohne weiteres auch 400-500,- für ein Einsteigermodell latzen kann, ist das eine gesunde und solide Verbesserung.
Achja: Und was hab ich bezahlt? 140,- €, weil ich das Instrument gebraucht gekauft habe. Normal mache ich sowas ja nicht; also: Von eBay hätte ich mir nie im Leben so ein empfindliches Teil gekauft. Aber … zum Glück , oder: leider, je nachdem, hört gerade ein guter Kumpel von mir auf Gitarre zu lernen. Und statt das die im Raum rumsteht, Staub und Rost ansetzt, habe ich sie ihm halt abgekauft
Da hat er mehr von und ich weiß, das die aus guten Händen stammt; haben wir beide was von!
Man merkt direkt, das die Ibanez um Längen besser produziert ist, wenn man die nur in die Hand nimmt. Keine Kanten, keine Grate. Es liegt sogar ein richtiges Handbuch bei, das einem genau erklärt, wie man die pflegt, neue Saiten aufzieht, wie, warum und wann man die Halsspannung nachzustellen hat (als Laie: Garnicht!
Aber da sich einige “mutige” ja so und so nicht davon abhalten lassen, ist mir lieber es wird genau beschrieben als das diese Leute blind daran herumschrauben), etc.
Was mir besonders wichtig ist: Das Teil hat keine Whammy Bar mehr! Die Harley Benton hatte eines, da ich damals ja noch nicht wusste, ob man das braucht oder nicht und wenn man sich mal ein wenig damit beschäftigt, wie so eine Gitarre aufgebaut ist, dann wird einem schnell klar, das wenn es kein hochwertiges Tremolo-System ist, diese ganze Aufhängung nichts anderes ist als eine Feder, die kontinuierlich an den Saiten zieht. Handelt es sich hier nicht im ein sehr, sehr gutes System, werden die Saiten so sehr stark belastet. Ebenso läd diese lockere, auf Federspannung stehende Technik sehr dazu ein, das sich das ganze Instrument verstellt. Mal ehrlich: Wann braucht man schon mal ‘nen Tremolo?? Ja wohl zu den seltensten Gelegenheiten. Da ist es mir doch wichtiger in den 99,99% der restlichen, Tremolo-freien Zeit ein akurat gestimmtes Instrument zu haben, dem keine Saite reißt ![]()
Zweitens hat das Teil endlich gescheite Pickups! Schöne Humbucker, statt der Single Coils.
Weil gerade Ausverkauf war, habe ich ihm dann auch noch seinen Verstärker abgekauft; einen Peavey VYPYR 15. Ich brauchte eh noch einen zweiten für den Keller. Der wird in der Fachpresse sehr gelobt (Soundcheck Test 0904 , Guitar Amps Review Peavey VYPYR 15), ich finde den aber nur mäßig. Der Klang mag ganz gut überzeugen, aber die Bedienbarkeit ist ganz, ganz schrecklich! Man muss sich wie früher bei “Mortal Kombat” ganze Kaskaden von Tastenkombinationen merken um die verschiedenen Filter zu editieren. Mag sein, das der Ton, sofern man ihn mit Hilfe des Handbuches irgendwann einmal eingestellt kriegt, dann sehr überzeugend ist, aber diese schlechte Haptik ist auf jeden Fall erstmal eine Motivations- und Spassbremse.
Egal, ist eh nur mein Zweit-AMP! Primär-AMP ist ein VOX VT30. Der hat einen Mix aus synthetischen Effekten und einer echten Röhre. Zudem eigentlich dieselben Effekte wie der Peavey VYPYR und leichter einstellbar. Ein weiteres, cooles Feature des Gerätes ist, das man die Ausgangsleistung des AMPs direkt an der Abzweigung zum Lautsprecher laut und leise stellen kann. So bleiben alle Verzerrungen und Effekte erhalten, nur die Lautstärke wird angepasst. Sehr nice für das heimische üben.











