Archiv für die Kategorie „Homepage“
Abschaffung des Memberbereiches
Ab sofort wird der Memberbereich auf diesem Blog abgestellt.
Hierfür gibt es mehrere Gründe:
Ohne tiefergehende Veränderungen an WordPress und des eigentlichen Verwendungszweckes des Blogs, war das WordPress Plugin “Allow Categories” noch die beste Wahl um einen solchen Memberbereich zu realisieren. Die Umsetzung hiermit war aber stets mehr eine Notlösung als ein echtes Feature. Das Vorhandensein des Memberbereichs glich mehr einer Machbarkeitsstudie für die ich viel zu wenig Zeit hatte als einem echten Mehrwert für das Blog.
Zudem gibt es bisher erst einen einzigen “Hidden” Artikel, den es dort mehr zu sehen gibt als normal. Ich denke auch nicht, das ich irgendwann einmal einen Artikel schreiben werde, der nicht öffentlich sein soll, da dieses der Natur einer Internetseite grundlegend widerspricht.
Die Verwendung dieses Plugins als Memberbereich-Verwaltungstool war in sofern problematisch da sich die User zunächst auf dem Blog registrieren mussten, und erst dann einen nicht weiter gekennzeichneten Artikel einsehen konnten, der ggf. bereits Blog – typisch mehrere Monate in der History vergraben liegt.
Wer registriert sich schon freiwillig für ein privates Blog, nur um auf verdacht nach versteckten Artikeln zu sehen?
Ich brauch das Feature nicht und daher kommt es weg!
Der ganz normale SSL – Wahnsinn
Hallo zusammen!
Heute möchte ich etwas über die Gelddruckerei SSL – Zertifikate schreiben.
SSL ist eine Methode zur Verschlüsselung der Übertragung beim Aufruf einer Internetseite. Stark vereinfacht funktioniert das Verfahren wie folgt:
Eine im Betriebssystem / im Browser hinterlegte SSL – Zertifizierungsstelle signiert ein digitales Zertifikat eines Antragsstellers mit der eigenen Signatur, nachdem diese die Identität und die Berechtigung des Antragsstellers, für eine bestimmte Internetadresse ein SSL Zertifikate anfordern zu dürfen, überprüft hat. Somit soll zum einen die Verbindung verschlüsselt werden und zum anderen sichergestellt werden, das nicht jeder Kinz und Kunz sein eigenes Zertifikat für eine bestimmte Domain einfach so auf einem eigenem Webserver installiert und somit, nach erfolgreichem Hijacking einer Domain, dem Besucher vorgaukeln zu können er könne seine privaten Daten ungefährdet in jedes Formular dort eingeben.
Solche Zertifizierungsstellen nehmen richtig viel Geld dafür, eine ca. 300 – 1000 KB große Datei minimal zu verändern; der Zeitaufwand hierfür beträgt ca. 5 Sekunden. Was man so teuer bezahlt (das günstigste mir bekannte Zertifikat kostet mit 1 Jahr Gültigkeit 190 €!!) ist der administrative Aufwand, wirklich zu prüfen, um wen es sich beim Antragssteller handelt. Bei den teureren Zertifikaten (ab ca. 350 €) beschränkt sich diese Prüfung darauf, den beim Antrag angegebenen Namen mit dem Namen aus der *NIC – Whois Datenbank zu vergleichen (z.B. für Deutschland/.de – Domains: DeNIC) und das Zertifikat nur an eMailadressen die auf @beantragterDomain.de enden zuzustellen.
Das ist nicht gerade ein Aufwand, der in meinen Augen den Preis von 350 € rechtfertigt! Das ganze läßt sich dann auch noch weiterspinnen; bei GeoTrust bezahlt man für das Rundum-Valide-Sorglos – Paket pro Jahr 995€! … spinnen die?
Als Privatanwender, der einfach so mal seine private, nicht kommerzielle Webseite absichern will, ist das natürlich alles andere als vertretbar. Somit hat man eigentlich nur die Möglichkeit auf eine Absicherung durch SSL zu verzichten, oder sein eigenes Zertifikat zu erstellen. Letzteres wird aber in der Regel von allen Browsern als ungültig eingestuft, da der öffentliche Schlüssel dieser eigenen Zertifizierungsstelle natürlich ebenso erstmal als nicht vertrauenswürdig eingestuft wird.
Seit kurzem gibt es auch Business – taugliche Alternativen zu den … ich nenne sie mal “großen”, TrustCenter und GeoTrust: Comodo! Die PSW Group verkauft seit einiger Zeit Zertifikate von Comodo, die an sich dasselbe leisten wie die teureren Alternativen, jedoch zu einem Bruchteil der Preise! Ein Standard 1-Jahres-SSL Zertifikat kostet derzeit z.B. 15,- € . Ein 3-Jahres-Zertifikat 39,- € und ein 3-Jahres-Wildcard SSL Zertifikat “nur” 549,- €. Zum Vergleich:
| GeoTrust | Thawte | VeriSign | PSW Group | |
| 1 Jahr Standardzertifikat | 189,- € | 101,30 € (SSL123) | 349,- € (Secure Site) | 15,- € (Lite) |
| 3 Jahre Wildcard Zertifikat | 2488,- € (True BusinessID Wildcard) |
- Nur auf Anfrage - | - Nicht verfügbar- | 549,- € (Wildcard Lite) |
Ich arbeite nun schon länger mit den PSW Zertifikaten und konnte bisher noch keinerlei Probleme damit feststellen. Wie auch – die anderen Aussteller kochen auch nur mit Wasser und erfinden die SSL Technik nicht neu. Im Gegenteil: Meine Erfahrung ist die, das GeoTrust und VeriSign unheimlich unflexibel und Kundenunfreundlich sind. Mehrere Bestellungen musste ich wieder stornieren, weil diese Anbieter sich als unfähig erwiesen haben, trotz eindeutiger Identitäts- und Vollmachtsnachweisen so etwas simples wie die Empfängermailadresse für das Zertifikat anzupassen.
Über den Kundenservice von PSW kann ich bisher nur gutes berichten. Der Support ist lösungsorientiert und freundlich, und bisher konnten alle Fragen die ich stellte nach kürzester Zeit beantwortet werden.
Doch auch 15,- € sind für viele Privatleute (mich eingeschlossen) zu teuer. Schließlich will ich damit kein Geld machen und einen Shop oder ähnliches absichern, sondern lediglich den Backendzugang zu meinem CMS und den Zugang zu einer handvoll Webapplikationen wie einem WebMailer und einer Kalenderapplikation.
Seit kurzem gibt es auch hierfür eine super Alternative! Wie diesem Heise – Artikel zu entnehmen ist, gibt es schon seit längerem mehrere SSL Anbieter, die kostenlose Standard-SSL Zertifikate ausstellen. Bisher war das jedoch nicht wirklich eine Alternative, da die Integration dieser Zertifikate an der verbohrten Rückständigkeit des Internet Explorers gescheitert wäre, der bisher diesen Anbieter nicht als vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle in seinen Listen hatte. Doch nun ist es mit dem neuen IE8 möglich ein solches Zertifikat zu verwenden und somit auch für privatleute interessant.
Unter http://www.startssl.com kann sich nun jeder anmelden und die kostenlosen “StartSSL Free” Zertifikate beantragen.
Ich verwende es für die oben genannten Dienste und es funktioniert problemlos; im Firefox schon lange, doch im IE8 nun (endlich) auch
Mit dem vim eine farbige motd erstellen
Hallo zusammen!
ENDLICH! Endlich habe ich den Kniff wieder gefunden!
Ich habe auf diesem Server, auf dem auch diese Homepage gehostet ist, eine farbige motd Datei angelegt. Hierin werden neben der IP und einem kleinen ASCII – Bildchen die auf diesem Server konfigurierten Domains aufgelistet.
Damals habe ich mir nicht weiter aufgeschrieben wie das geht, hatte ich das doch nach 1-2 Minuten googlen direkt gefunden.
Heute laufen auf demselben Server, auf dem früher nur diese eine Domain, zoosau.de, lief schon 6.
Natürlich wollte ich die neuen 5 Domains immer auch gerne in diese Datei eintragen, jedoch fand ich auf Teufel komm raus den Kniff nicht mehr, wie das geht mit farbigem Text!
Heute bin ich der Sache endlich deutlich näher gekommen. Damit ich das nächste Mal nicht wieder umsonst Ewigkeiten suche, beschreibe ich das Vorgehen hier.
Zunächst öffnet man eine Datei, oder legt halt mit dem vim eine neue an. Will man nun … sagen wir: Rot, blinkend und auf grünem Hintergrund schreiben, dann begibt man sich zunächst in den Insert – Modus (i) und drückt dann STRG+v , gefolgt von der “Pfeiltaste-nach-rechts”-Taste. Man sieht nun folgendes erscheinen: “^[OC ” , wobei der Teil “^[” blau dargestellt wird (sofern Konsole und vim auf farbige Darstellung konfiguriert sind). Die letzten beiden Zeichen, das “OC” löscht man nun wieder – es geht um darum, das man die Escape-Character “^[” erzeugt hat. Warum man nicht einfach “^[” eintippt? Nun: Testet meine Methode und vergleicht das Ergebnis mit dem Vorgehen “^[” nur einzutippen
Es wird dann halt als die Zeichen “^[” eingefügt, nicht aber als die Kontrollzeichen. Diese werden nur als blaue “^[” angezeigt; eigentlich stecken da ganz andere Codes hinter. Schwer zu erklären, einfach mal nach “escape sequences” googlen.
So, damit wird die Sequenz eingeleitet. Nun müssen wir eingeben, was wir darstellen wollen. Ein Blick in die Manpage von “dir_colors” gibt uns hier ein paar Möglichkeiten an die Hand. Man kann hier verschiedene Werte übergeben, welche durch ein “;” getrennt und durch ein weiteres “[” initialisiert werden. Für unser “Rote, blinkende Schrift auf grünem Grund” – Beispiel nehmen wir also “05;31;42″ (05 = blinkender Text; 31 = rote Schrift im Vordergrund und 42 = Hintergrundfarbe grün). Anschließend wird ein “m” angehangen, um die Kontrollstruktur zu beenden und zu signalisieren “Jetzt kommt mein Text!”. Bisher haben wir also: “^[[05;31;42m”
Als kleines Beispiel schreibe ich nun einfach “Ich bin haesslicher, blinkender Text auf einem unmoeglichen Hintergrund!” direkt hinter das “m”. Dieser Text soll also gleich in unserer sehr eigenwilligen Farbkonstellation ausgegeben werden.
Genau wie die Escapesequenz eingeleitet und aktiviert wurde, muss sie nun auch wieder beendet werden um normalen Text schreiben zu können. Sonst hätte man am Ende ja nur eine große, blinkende, häßliche Textdatei, und das wollen wir wohl nicht ![]()
Hierzu bedienen wir uns wieder der Tastenkombination STRG-v, “Pfeiltaste-nach-rechts” – Taste und dem löschen der Zeichen “OC”. Als nächstes folgt noch ein “[0m”. Die 0 setzt den Text wieder auf seine Standardeigenschaften zurück.
Zur Überprüfung schreibe ich in diesem Beispiel noch den Text “Puh, endlich ist der Albtraum vorbei!” dahinter.
So, dann bewundern wir mal unser Werk: Abspeichern, vim verlassen und “cat Dateiname” eingeben.
Ich bin mir seeeeeehr sicher, das dieses HowTo vor inhaltlichen und fachlichen Ungenauigkeiten nur so strotzt. Ich habe jedoch bisher keine bessere Anleitung gefunden. Wer Fehler findet, kann mich gerne durch einen Kommentar korrigieren
Deine Mudder bei Pairship
Ich schmeiss mich weg:
Wir alle kennen wohl diese beiden Dinge:
“Deine Mudder” – Sprüche, wie sie derzeit überall so beliebt sind und Google AdSense.
Für alle denen letzteres nicht so geläuufig ist: Google AdSense ist ein Werbebanner Programm von Google. Es funktioniert grob so, das man sich mit seiner/seinen Seiten bei Google registriert, dann ein JavaScript – Banner in seine Seite integriert, und Google, die diese Seite ja ohnehin im Index haben, dieser Seite dann versucht sinnvolle Werbebanner zuzuschustern. Die werbenden Firmen erhöhen so deutlich ihre Chancen, die Leute zu bewerben, die sich gerade ohnehin für die Produkte und Services auf der Seite schlau machen, und der Betreiber der Seite bekommt dafür, das er die Werbefläche Google zur Verfügung stellt, Geld.
Hier, auf dieser Seite, findet Ihr das Werbebanner ganz oben.
Das ganze klappt eigentlich auch ganz gut. Kaum hab ich meine Erfahrungen nach meinem “Tanz der Vampire” – Musicalbesuch in mein Blog geschrieben, hatte ich auch promt Banner von Stage Entertainment und “Tanz der Vampire” in meinem Bannerfeld.
Was Google sich hierbei allerdings gedacht hat, keine Ahnung:
Waaaaaah – Kommerzialisierung!! O.o
Heute habe ich Google AdSense Anzeigen in meine Seite integriert.
Es verschandelt meine Seite zwar ein wenig, aber ich habe die Hoffnung, das so der eine oder andere Klick auf interessante Anzeigen die Betriebskosten meines Servers zumindest teilweise ausgleicht.
Selbst wenn das nach einem Jahr nur 10 € oder so gebracht hat: Hey, immerhin!
Was das ganze für mich natürlich auch besonders interessant macht: Anzeigen, und besonders solche, die von Google AdSense auf Seiten gelangen, werden immer relevanter im Netz. Teilweise fliessen diese neuen Verdienstmöglichkeiten auch in meinen Beruf ein, da man ja auch immer bestrebt sein muss, das die eigenen Seiten auch tatsächlich eine bestimmte Menge an Page Impressions mit sich bringen. Wozu werden sie sonst aufwendig und für teures Geld produziert?
Ich hoffe, das ich durch diese Studie in (m)einer Live Seite etwas mehr lerne über die Möglichkeiten dieses (für mich) neuen Systems. Ausserdem bin ich mal gespannt, wie viele meiner Besucher sich tatsächlich für die Anzeigen auf meiner Seite interessieren
Ich habe grob überschlagen zwischen 650 und 900 unterschiedliche Besucher im Monat. Dieses Jahr waren es bis gestern nacht insgesamt 7056 unterschiedliche Besucher (ca. 10224 Besuche insgesamt). Nicht wirklich viel, wenn man bedenkt das nicht gerade wenige Seiten das pro Stunde haben …
Aber immerhin: Manche scheinen ja trotzdem wieder zu kommen. Zumindest interpretiere ich meine Statistiken so
Naja, wie auch immer. Ich würde mich freuen wenn diese Anzeigen mehr bewirken würden als nur etwas Raum auf meiner Seite einzunehmen
Die Zoosau und Binärpräfixe
… MebiByte, … KibiByte, … TebiByte, … was soll das alles?? Hat der Typ den garkeine Ahnung? Weiss der nicht was ein MegaByte oder ein KiloByte ist?
Doch! Und wenn ihr Euch diese Frage auch stellt beim betrachten einiger meiner Beiträge auf dieser Homepage, dann hat dieser Typ offenbar sogar mehr davon als ihr selbst
Es handelt sich hierbei um sogenannte Binärpräfixe.
Erstmalig davon gelesen habe ich selbst bei den Recherchen zu meiner neuen, privaten Spielehardware in der PC Games Hardware. Auch hier musste die Redaktion zunächst Aufklärungs- und Pioniersarbeit leisten: In nahezu jeder Ausgabe steht anfangs eine kleine Kolumne darüber, warum diese zunächst seltsam anmutenden Bezeichner, anstelle der alt eingesessenen Bezeichnungen wie MegaByte oder KiloByte verwendet werden.
(Als kleiner Quellennachweis: Ich berufe mich bei dieser Aussage (wenigstens) Auf “PCGames Hardware“, Ausgabe 06/2008).
Dort heisst es:
PCGH verwendet bei Angaben von Datenmengen korrekte, weltweit standardisierte Bezeichnungen – Binärpräfixe. Demnach ist ein Kilobyte gleich 1.000 Byte, während 1.024 Byte als ein Kibibyte (kurz: KiB oder KiByte) bezeichnet werden. Entsprechende Bezeichnungen gibt es auch für größere Datenmengen: Ein Mebibyte (MiByte) entspricht 1.024 KiByte, ein Gibibyte (GiByte) 1.024 MiByte und so weiter. Diese “binären” Größen ersetzen oder ergänzen die dezimalen Angaben; die Kapazität von festplatten geben wir in beiden EInheiten an, eine Terabyte-Platte bietet also 1.000 GByte/932 GiByte. Näheres finden Sie im PDF-Artikel “Das Kibibyte kommt” auf unserer Heft-DVD. (hs)
Nun, diesen PDF Artikel werde ich hier nicht zur Verfügung stellen, da ich keine Lust auf eine Klage des Verlages habe.
Genauso gut (oder besser?) tut es jedoch auch ein Wikipedia-Artikel zum Thema “Binärpräfix”.
Das PCGH Statement hat es schon ganz gut zusammengefasst: Binärpräfixe legen den alten Streit bei, ob eine Festplatte oder DVD nun die volle Kapazität bietet, oder ob die offizielle Angabe der Speicherkapazität Betrug ist.
Mathematisch stehen die Einheiten “Kilo”, “Mega” oder “Giga” für runde 1000er ( … ,1000000er, 1000000000er, … ). Demnach sind ja auch z.B. 1000 gramm 1 Kilo (und nicht etwa 1024 gramm).
IT-Technisch gesehen, lassen sich jedoch immer nur Einheiten eines vielfachen von 8 ansteuern. Somit sind 8 Bit = 1 Byte. 1.024 Byte sind nun ein Kilobyte, 1.024 Kilobyte ein Megabyte, etc.
Somit gesehen haben beide Seiten Recht, nur folgen sie jeweils einem anderen Argumentationsweg.
In der Praxis stellen diese Probleme sich oft so dar, das Kunden, die mit den Hintergründen dieser Einheiten nicht ganz so vertraut sind, sich betrogen fühlen; zeigt doch die neue “1 Terrabyte” grosse Festplatte unter Windows nur noch 932 Gigabyte an, statt der erwarteten 1.000 Gigabyte.
Das kommt daher, das die Festplattenhersteller die Angabe zur Kapazität natürlich so umrechnen, wie es sich am besten verkaufen lässt: Ein “1-Terrabyte-Datenwunder” verkauft sich sicher besser als eine 932 Gigabyte grosse Festplatte.
Das Betriebssystem seinerseits rechnet aber nunmal binär, was eine Kapazitätsangabe von “nur” 932 Gigabyte zur Folge hat.
Dank der Binärpräfixe lassen sich diese Unklarheiten ganz einfach konkretisieren:
Spricht man von IT-Technischen Größen, ist in der Regel von Binärpräfixen, also: Gibi, Mebi, etc. -Byte die Rede.
Spricht man von ganz normalen Größen, wie z.B. der Anzahl an Dateien in einem Ordner, dann sollte diese Angabe weiterhin mit Kilo, Mega, etc. gemacht werden.
Klar: Das wird sich höchstwahrscheinlich nie wirklich bei allen durchsetzen. Besonders wenn man bedenkt, das im Jahre 2008 immer noch Sätze mit “Ich hab 25 € bezahlt – das sind FÜNFZICH MAAAAK!” zur Darlegung mancher Sachverhalte herangezogen werden. Jedoch: Ich lebe im guten Wissen es richtig zu machen und einer muss ja schliesslich mal anfangen
Daher werde ich mich bemühen auf meiner Seite stets die richtige Einheit zu nennen.
Apache – Anfragen ohne www. umleiten
Suchmaschinen bewerten eine Seite und deren Inhalt anhand vieler, teilweise dem normalen User garnicht bewusste, Kriterien um den PageRank einer Seite zu bestimmen, bzw. deren Relevanz zu einem Suchbegriff.
So wird es z.B. von Suchmaschinen inzwischen geahndet, wenn ein und derselbe Inhalt über zwei verschiedene Adressen erreichbar ist.
Es ist für eine Suchmaschine bereits ein Unterschied, ob eine Seite ohne www. Subdomain-Präfix (z.B. http://webseite.de ) oder mit www. Subdomain-Präfix (z.B. http://www.webseite.de ) aufgerufen werden kann. Das ist auch soweit korrekt, da in verschiedenen Subdomains ja vollkommen andere Inhalte bereitgestellt werden können. Im weitesten Sinne können sich ja gar vollkommen andere Server hinter jeder Subdomain verbergen. Und www ist letzten endes auch nur eine Subdomain. Aus Sicht der Bewertungslogik einer Suchmaschine, handelt es sich bei einer Domain http://webseite.de und http://www.webseite.de um völlig verschiedene Webseiten.
Man nehme nur mal an das wäre nicht so. Dann könnte sich ja jeder Kinz und Kunz, der nur ein einziges Mal eine HTML Seite mit allen möglichen Suchbegriffen von Abakus bis Zypern hochgeladen hat, beliebig viele (Sub-/)Domains auf diese HTML Seite zeigen lassen, und somit quasi alleine in den Suchergebnissen auftauchen. Somit verdrängen Website-Spammer ja fast alle anderen relevanten Seiten, die ordnungsgemäß nur eine Domain auf ihre Webpräsenz zeigen lassen, völlig aus den Suchergebnissen.
Man kann dieser Herabstufung der eigenen Präsenz jedoch ganz einfach entgegenwirken: Indem man einfach alle Anfragen an http://webseite.de nach http://www.webseite.de umleitet.
Hierzu bietet sich das Apache Modul mod_rewrite an. Es handelt sich hierbei um ein sehr mächtiges Modul, welches bestimmte Adressen zu beliebigen anderen Adressen umformen kann. Es hat dabei seine ganz eigene Syntax um hierfür Regeln zu definieren. Diese ist viel zu mächtig um sie hier auch nur annähernd zu erklären; wen es interessiert, der kann die Anleitung zu diesem Modul hier finden.
An dieser Stelle sei nur erklärt, wie man seinen Apache Webserver dazu bringen kann, die URL ohne www. zu einer Adresse mit www. umzuformen:
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^webseite\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://www\.webseite\.de$1 [R=301,L]
Dieser Absatz kann per .htaccess Datei, per vHost oder global in der Apache Konfiguration eingefügt werden. Nicht vergessen den Webserver neu zu starten und ausprobieren!
Ich erkläre die drei Zeilen wie gesagt nur ganz grob, da ich keine Lust habe der 1.000. Wiederkäuer der Moduldokumentation zu werden:
Zeile 1:
Hier wird die Rewrite Engine eigentlich nur aktiviert, damit das Modul überhaupt angesteuert werden kann.
Zeile 2:
Mit “RewriteCond” wird das Muster definiert, welches, sofern es in der eingegebenen Adresse vorkommt, nach den Bedingungen der Direktive “RewriteRule” schliesslich umgeformt werden soll. %{HTTP_HOST} ist eine Variable, die vom Modul mod_rewrite zur Laufzeit der Rewrite Engine automatisch erzeugt wird. Sie beinhaltet die in der HTTP-Protokollanfrage angegebenen Hostnamen.
Dadurch das diese Variable an der 1. Position nach ”RewriteCond” steht, wird dieses bei der Anfrage nach dem an der 2. Position stehendem Muster durchsucht.
Das Muster an der 2. Position nach “RewriteCond” ist ein regulärer Ausdruck; eine weitere Technik, die zu erklären hier den Rahmen sprengen würde. Er besagt, das die Zeichenkette in der Variable %{HTTP_HOST} genau “webseite.de” sein muss; ohne ein Zeichen davor und ohne ein Zeichen dahinter. (“/unterseite.html” zum Beispiel ist nicht Teil dieser Veriablen, da es hinter dem “/” steht). Die Zusatzoption [NC] an der 3. Position nach “RewriteCond” bedeutet, das Groß- und Kleinschreibung in der URL egal ist. (NC = Non Casesensitive).
Zeile 3:
Diese Zeile definiert letzten Endes die Regel, nach der die Anfrage modifiziert werden soll. Es handelt sich zunächst wieder um einen regulären Ausdruck, der besagt, das die gesamte Zeichenkette, welche durch “RewriteCond” analysiert wurde, durch “http://www.webseite.de/urspruengliche/anfrage.html” ersetzt werden soll (“/ursprüngliche/anfrage.html” ist selbstverständlich nur ein Beispiel. Hier wird immer eingefügt, was nach der TLD angegeben worden ist). Dabei soll der HTTP Statuscode 301 (Permanent Redirect) in der Antwort versendet werden und dieses ist die letzte Regel ([L]). Danach sollen keine mehr folgen. So werden Endlosschleifen vermieden und der Arbeitsbereich der RewriteEngine klar abgegrenzt.
The best the Web has to offer …
… was übersetzt soviel heisst wie “das beste was das Web zu bieten hat”.
Ich gehe gerade meine Mails durch, da ein neuer Pingback auf mein Blog erzeugt wurde. Da es sich bei der Erzeugerseite um eine recht temporäre Webliste zu handeln scheint, verlinke ich sie hier nicht, sondern biete euch stattdessen einen Screenshot an:
Ich habe keine Ahnung was Jabbertags.com genau macht oder ist. Sieht mir wie aus wie eine weitere Linkschleuder, die versucht durch wildes Siteverlinken einen gewissen Pagerank zu ergattern und dadurch die meisten Suchmaschienen mit Schrott-Hits überschüttet.
Egal, das fadenscheinige Lob “… the best the web has to offer” nehme ich mir doch einfach mal mit ;D
Verlinkt wurde übrigens dieser super unspektakuläre Beitrag aus meinem Blog.
Keine Impressumspflicht im herkömmlichen Sinne bei Homepages
Vor mehreren Wochen kam bereits einmal die Frage auf meiner Homepage auf, ob eine Impressumspflicht auf privaten, nicht kommerziellen Webseiten besteht und wenn ja, in welchem Umfang hier Informationen bereitgestellt werden müssen. Genügt ein Webformular zum Versenden einer eMail? Muss eine Telefonnummer angegeben sein? Muss am Ende gar die komplette, private Anschrift angegeben werden?
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH, Urteil v. 16.10.2008, C‑298/07) schafft nun ein wenig mehr Klarheit und schlägt zu gunsten der unbescholtenen Privatpersonen aus.
Demnach reicht es aus, wenn Kunden ein elektronisches Kontaktformular auf der Internetseite vorfinden.
Lest hierzu auch den Artikel auf www.shopbetreiber-blog.de. Der Artikel bezieht sich zwar in allererster Linie auf Shopbetreiber, jedoch kann wohl niemand vor Gericht von Privatpersonen mehr verlangen als für kommerzielle Seitenbetreiber gilt. Ausserdem ist es ein Urteil eines Handelsgerichtsstandes sondern ein allgemeines Gericht.
Ich verstehe dieses Urteil so, das ich in meinem Impressum lediglich das Webformular stehen muss. Und danach werde ich auch handeln – BASTA !
Und noch ein Update . . .
Ich dachte eben ich guck nicht richtig: Gestern mache ich das Update auf WordPress Version 2.6 und heute haben die nichts besseres zu tun, als die Version 2.6.1 zu releasen, damit ich das scheiss Fenster wieder im BackEnd habe … ;D
Hab’s erneut aktualisiert und wahrscheinlich weiterhin Site Fehler drin.


