Auf einem meiner Rechner läuft ein kubuntu 15.04. In dessen Repo befindet sich die Version 1.7.0~beta1+really1.6.4+dfsg-1 des Paketes owncloud-client. Installiert man dieses, bekommt man unter KDE Plasma beim Anmelden folgende Fehlermeldung angezeigt:

„ownCloud wird für eine funktionierende Taskleiste benötigt. Falls Sie XFCE einsetzen, dann folgen Sie bitte diesen Anweisungen. Anderenfalls installieren Sie bitte eine Taskleisten-Anwendung wie ‚trayer‘ und versuchen Sie es erneut.“

Fehlermeldung der Repo-Version von owncloud unter Ubuntu 15.04: "ownCloud wird für eine funktionierende Taskleiste benötigt."

Fehlermeldung der Repo-Version von owncloud unter Ubuntu 15.04: „ownCloud wird für eine funktionierende Taskleiste benötigt.“

Hierbei handelt es sich offenbar um einen Übersetzungsfehler, welcher in aktuellen Versionen bereits behoben ist: https://github.com/owncloud/client/issues/2180

Dennoch: Auch mit einer korrekten Fehlermeldung bleibt es dabei: Diese Version spuckt einen Fehler aus.

Abhilfe kann man schaffen, indem man den Anweisungen auf der ownCloud-Homepage folgt um den aktuellen Desktopclient für Ubuntu zu installieren. Ein laufender ownCloud Client sollte zuvor beendet werden. Das Paket owncloud-client muss zuvor nicht deinstalliert werden, da es durch die folgenden Schritte aktualisiert wird:

sudo sh -c "echo 'deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:/ownCloud:/desktop/xUbuntu_15.04/ /' >> /etc/apt/sources.list.d/owncloud-client.list"
wget -O - http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:desktop/xUbuntu_15.04/Release.key | sudo apt-key add -
sudo apt-get update
sudo apt-get install owncloud-client

Anschließend befindet sich die aktuelle Version des ownCloud Clients (derzeit 1.8.3) auf dem System und die Fehlermeldung sollte der Vergangenheit angehören.

Nach langem mal wieder ein Betrag in eigener Sache! Das schöne an einem eigenen Blog auf einem selbst betriebenem Server ist es ja, das man nicht so einfach zensiert werden kann wie in anderen sozialen Netzwerken. Daher möchte ich hiermit die Gelegenheit nutzen, um eine Bewertung für einen Händler loszuwerden, mit dem ich in jüngster Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Die Rede ist von Rollo Rieper (denen ich an dieser Stelle nicht auch noch den Gefallen tuen werde, sie zu verlinken). Am 09.04.2015 habe ich für meine neue Wohnung Plissee Rollos im Gesamtwert von 644,30 € bestellt. Diese wurden auch am 24.04.2015 geliefert und die Qualität war einwandfrei. Ich habe sie direkt am folgendem Tag montiert und war zufrieden.

Die Freude dauerte allerdings nur wenige Tage, denn mit einem Mal gab es ein lautes Geräusch (als fällt in einem Nebenzimmer irgendetwas herunter). Meine Frau und ich haben uns in der Wohnung umgesehen, konnten aber nichts feststellen. Am nächsten Morgen haben wir das Rollo an einem unserer Fenster bewegt und zum Vorschein kam ein 30-40 cm langer Riss in der inneren Scheibe.

Eine Recherche bei Google zeigte, das es ein weit verbreitetes und daher bekanntes Problem darstellt. Hitzestau, wie er unter anderem durch stark verdunkelnde Plissees verursacht wird, kann dazu führen, das eine Scheibe reißt. Schließt man ein Plissee nun auch noch nur zur Hälfte, führt das unter Umständen dazu, das die Temperaturunterschiede im Glas eine noch höhere Gefahr des Reißens mitbringen. Nachzulesen exemplarisch hier:

Wir wurden durch Rollo Rieper jedoch zu keiner Zeit auf diese Gefahr hingewiesen. Weder vor dem Kauf, noch danach oder durch beigelegte Hinweise.

Der hinzugezogene Glaser wusste auch sofort wo das Problem liegt. Wir haben die gerissene Scheibe dadurch für weitere 600 € durch entsprechendes Spezialglas ersetzen müssen.

Ich habe mehrfach versucht Rollo Rieper diesbezüglich telefonisch zu kontaktieren. Wären wir Fachgerecht auf diese Probleme hingewiesen worden, hätten wir uns für ein anderes Rollosystem entschieden! Daher hätte ich erwartet, das man uns aus Kulanz einen Teil des Kaufpreises erstattet oder die Rollos zurücknimmt und den Kaufpreis erstattet, damit wir ein anderes System kaufen können. Jedes Mal wurde mir ein Rückruf versprochen. Unter anderem sollte mich angeblich „Herr Rieper persönlich zurückrufen; er nehme solche Probleme stets sehr ernst“, wurde mir durch den Kundenservice versichert. Leider hat es bis heute jedoch keinen Rückruf auf einen meiner drei Kontaktaufnahmen gegeben.

So wird man von Rollo Rieper also im Regen stehen gelassen!

Ich rate daher jedem sich lieber gleich in einem „echten“ Geschäft Fachberatung zu holen. Das wirkt natürlich erstmal teurer als in einem Online-Shop, aber wie man sieht, kommt man ab und an dabei trotzdem billiger weg: Nur eines der Fenster wurde bisher mit Kosten von 600 € ersetzt; bei den anderen haben wir uns entschieden das „bei Bedarf“ (sprich: Wenn diese auch reißen) nachzuholen; wir reden insgesamt von 4 Fenstern. 600 € mussten wir also schon auf den Kaufpreis von 644,30 € draufrechnen. Hochgerechnet kann es also sein, das wir in den nächsten Jahren weitere 1800 € in die Hand nehmen müssen und wir am Ende 4 Rollos für rund 3000 € „billig“ gekauft haben …

Die Alternative wäre, die gekauften Rollos für 644,30 € direkt zu entsorgen und weitere Kosten für ein anderes System garantiert zu haben.

Daher mein Rat: Kauft bloß nicht bei Rollo Rieper!!!

Sollte sich bei Rollo Rieper durch diesen Beitrag irgendjemand veranlasst sehen, nach mehreren Monaten doch noch Kontakt mit uns aufzunehmen, bin ich gerne bereit diese Entwicklung hier ebenfalls darzustellen! Gibt es hier weiterhin kein Update, darf der geneigte Leser davon ausgehen, das es nach wie vor auch keine Reaktionen durch Rollo Rieper gegeben hat und wir weiterhin auf unserem Schaden sitzen geblieben sind.

Wir hatten im Rahmen der jüngst in der Bash bekannt gewordenen Sicherheitslücken die zweifelhafte Ehre, für nicht länger supportete SuSE Linux Systeme diese aus den Source-RPMs neu zu kompilieren. Dabei fielen uns in der darin enthaltenen .spec – Datei komische Variablen wie %{_mandir} oder %{_libdir} auf, die wir nicht zuordnen konnten. Ein Auszug:

./configure --build=%{_target_cpu}-suse-linux \
--prefix=/usr \
--with-curses \
--mandir=%{_mandir} \
--infodir=%{_infodir} \
--libdir=%{_libdir}

Dieses sind RPM interne Variablen, welche mit folgendem Aufruf ausgegeben werden können:

rpm --eval '%_libdir'
rpm --eval '%_mandir'
...

Manchmal hat man es im Alltag mit Dingen zu tun, da steht man selbst wenn man es Live vor sich sieht fassungs- und sprachlos davor und fragt sich … eigentlich garnichts mehr. Für manche Dinge gibt es einfach keine Worte; man sucht sie trotzdem, weil man es nicht einfach so stehen lassen KANN.
So mir gerade wieder geschehen; meine Hilflosigkeit ein geeignetes Wort dafür zu finden, möchte ich verarbeiten, indem ich hier berichte was geschehen ist und trage die Hoffnung, das es jemand anderem den gleichen Ärger ersparen möge.

(mehr …)

… als wenn der Kram unter MacOSX nicht dadurch, das jeder Installer seine eigene Prozedur zur Installation mitbringt, undurchsichtig genug wäre, ist das erste Fenster welches mir angezeigt wird, nachdem ich Outlook für Mac installiert habe folgender:

Office4Mac Fail

Office4Mac Fail

Ja, welchen nehme ich denn bloß … ? Egal, haben alle keine Funktion! 😉 Und ohne diese Registrierung fällt die weitere Outlook-Erfahrung leider komplett in’s Wasser; auch Neustarten bringt nichts. Wieder einmal: Danke, Apple, für eine weitere CD teuren Software-Mülls in meinem Regal.

Das Problem

Vor einiger Zeit sollte ich mal einen neuen Mac Rechner vorbereiten und unter (vielem) anderem Adobe Photoshop darauf installieren. Ich habe natürlich erstmal alles sauber vorbereitet: Platte formatiert, MacOS installiert, Updates eingespielt, User eingerichtet, unzählige kleine Programme installiert, … nach ein paar Stunden war Adobe Photoshop an der Reihe. Es begrüßte mich diese nette Anzeige:

Screen+Shot+2013-08-26+at+9.15.18+AM

(Zugegeben: Oberflächlich) Im Internet gesucht, am Ende sogar den Adobe Support angerufen (schließlich hat man ja für einen Ar*** voll Geld diese Software gekauft): Keine Ahnung. Gut angelegtes Geld also … Danke @Adobe!

Schließlich wurde ich im Blog eines Users namens „Sum Random Guy“ fündig (mehr …)

Ich hatte vor einiger Zeit auf einem Sabayon Linux System das Problem, das ich unter Skype absolut nichts verstehen konnte. Aus dem Kopfhörer drang nur eine Art „knirschen“; da es auch beim Skype Echo Service auftrat, war klar das es an mir und nicht an der Gegenseite liegt. Es trat jedoch nur bei Skype auf; keine andere Anwendung war hiervon betroffen.

Ich verwende KDE und damit unter Sabayon Standardmäßig PulseAudio. Ein Beitrag der User „ball“ und „swordfish“ brachten mir letzten Endes die Lösung, indem Sie im ArchLinux Forum auf Bug #50510 im FreeDesktop.org Bugtracker verwiesen:

Wenn man Skype wie folgt mit einer Wert von 30 in der Umgebungsvariable PULSE_LATENCY_MSEC startet, gibt es von jetzt auf gleich keine Probleme mehr:

bash -c „PULSE_LATENCY_MSEC=30 skype %U“

Langsam haben wir hier echt amerikanische Verhältnisse. Nicht nur, das Küchenmessern neuerdings eine Bedienungsanleitung beiliegt; die sieht dann auch noch so aus:

Bedienungsanleitung Küchenmesser

Bedienungsanleitung Küchenmesser